VCÖ-Mobilitätspreis Burgenland

Sujet VCÖ-Mobilitätspreis 2021

Die Einreichfrist für den VCÖ-Mobilitätspreis Burgenland 2021 ist bereits abgelaufen

Wenn Sie bereits jetzt ein Projekt für den VCÖ-Mobilitätspreis 2022 vormerken wollen oder anderweitige Fragen rund um den VCÖ-Mobilitätspreis haben, stehen wir gerne per Mail an mobilitaetspreis@vcoe.at oder telefonisch unter +43 1 893 26 97 zur Verfügung.

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Der Verkehrsbereich befindet sich mitten in mehreren Transformationsprozessen: Weg vom Verbrennungsmotor hin zu emissionsfreien Antrieben, weg von der autozentrierten hin zur multimodalen Mobilität, weg vom Privatbesitz an Verkehrsmitteln hin zu verstärktem Sharing. Beschleunigt werden die Veränderungen durch die Digitalisierung.

Im Jahr 2021 ist der 30. VCÖ-Mobilitätspreis den großen Veränderungen im Verkehrsbereich gewidmet und steht unter dem Motto „Aufbruch in der Mobilität“. Gerade in der sich verschär­fenden Klimakrise spielt die Verkehrswende eine zentrale Rolle. Heute ist der Verkehr der größte Verursacher klimaschädlicher Emissionen, morgen soll Verkehr der Antrieb für Verbesserungen am Weg zum Klimaziel sein. Es gilt, heute den Boden zu bereiten für eine nachhaltige und sozial gerechte Mobilität von morgen und übermorgen.

„Der Ausbau der klimafreundlichen Mobilität ist zentraler Bestandteil der neuen burgenländischen Gesamtverkehrsstrategie, die wir demnächst präsentieren werden. Einen ganz prominenten Platz nimmt das Alltagsradfahren ein, das wir seitens des Landes forcieren und damit auch dem Wunsch der Bevölkerung entsprechen. Mein Ziel: Das Burgenland soll sich in den kommenden Jahren Schritt für Schritt zum Radland Nummer 1 entwickeln“, so Verkehrslandesrat Heinrich Dorner. Aktuell nehmen in allen Bezirken Radbasisnetze mehr und mehr Gestalt an, das Land unterstützt die Gemeinden auch finanziell. Dorner: „Heuer werden in neun Gemeinden Projekte mit insgesamt rund zwei Millionen Euro umgesetzt. Radfahren in den Kommunen wird damit noch attraktiver und sicherer“.

ÖBB-Regionalmanager Christof Hermann hält fest: "Als größtes Klimaschutzunternehmen Österreichs verstehen wir uns als Teil der nachhaltigen Mobilitätswende. Die ÖBB sind seit über 100 Jahren elektrisch unterwegs, unsere Züge fahren heute mit 100 Prozent grünen Bahnstrom und sparen so insgesamt rund 4,2 Millionen Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr ein. Neben der laufenden Ausweitung unseres Verkehrsangebotes im Nah- und Regionalverkehr bauen wir mit ÖBB 360° – E-Autos, E-Scootern und (E)-Fahrrädern – auch die digitale und klimafreundliche Mobilität für die erste und letzte Meile von und zum Bahnhof aus."

Mobilitätswende braucht Mut und Praxis

Verkehr ist Österreichs größtes Klimaschutzproblem. Wie kann Verkehr auf Klimakurs gebracht werden? Wie kann Mobilität sozial gerecht, wirtschaftlich effizient und ökologisch nachhaltig gestaltet werden? Wie können Unternehmen Mobilität oder Gütertransport ökologisch verträg­licher abwickeln. Was können Gemeinden, Städte und Schulen und Universitäten tun? Gesucht wurden Einreichungen etwa zu folgenden Themenbereichen:

  • Bewegungsaktive Mobilität
  • "Design for All" – Generationengerechte und sozial inklusive Mobilität
  • Öffentlicher und öffentlich zugänglicher Verkehr, Multimodalität
  • Güterverkehr, Transport und Logistik
  • Raumordnung, Siedlungsentwicklung und Wohnen
  • Infrastrukturelle Lösungen und Maßnahmen zur Entsiegelung
  • Mobilitätsmanagement (Unternehmen, Schulen, Freizeit, Tourismus)
  • Kinder- und Jugendmobilität
  • Digitalisierung in der Mobilität
  • Energiewende und Elektrifizierung in der Mobilität
  • Mobility as a Service (MaaS) and Sharing

Siemens unterstützt beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich die Auszeichnung von Projekten und Konzepten, die mit Hilfe von Digitalisierung zu einem nachhaltigen Verkehrssystem beisteuern. Das beste Projekt zum Thema Raumordnung, Siedlungsentwicklung und Bodenentsiegelung wird mit Unterstützung der Hagelversicherung ausgezeichnet. Auch die beste Einreichung zum Thema "Design for All" – Generationengerechte und sozial inklusive Mobilität wird in einer eigenen Kategorie, gefördert durch das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, prämiert.

Vorbildliche Projekte werden in der VCÖ-Online-Datenbank präsentiert

Vollständige Einreichungen werden, wenn gewünscht, in der VCÖ-Online-Datenbank für vorbildliche Mobilitätsprojekte unter www.mobilitaetsprojekte.vcoe.at präsentiert und dadurch einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

 

In Kooperation mit:

 

Ausgezeichnete Projekte

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Das Video zum Siegerprojekts des VCÖ-Mobilitätspreis 2020

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