VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg

Sujet VCÖ-Mobilitätspreis 2021

VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg für die 7 plan-b Gemeinden

Schon in der Vergangenheit haben die sieben plan-b Gemeinden Wolfurt, Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Lustenau und Schwarzach mit ihren insgesamt mehr als 90.000 Einwohnerinnen und Einwohner durch Zusammenarbeit einiges erreicht: Beispielsweise die gemeinsame Umsetzung eines Parkraum-Management-Konzepts und einen hohen Anteil von Gehen und Radfahren an der Mobilität.

Als nächsten Schritt haben die sieben Gemeinden heuer das Projekt „Unsere plan b-Region Mobilität 2025+“ gestartet. Nach der Entwicklung eines gemeinsamen Zukunftsbildes wird ein praxisorientiertes Arbeitsprogramm für regionales Mobilitätsmanagement erarbeitet und umgesetzt. Die Umsetzung auf regionaler Ebene erhöht die Wirkung und bringt Synergieeffekte. Die Auszeichnung mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg nahm der Wolfurter Bürgermeister und Sprecher der plan-b Gemeinden Christian Natter von Landesrat Johannes Rauch, VCÖ-Experten Michael Schwendinger und Marcus Ender, dem Regionalmanager der ÖBB-Personenverkehr AG entgegen. „Dass sieben Gemeinden zusammenarbeiten, um ein regionales Mobilitätsmanagement Konzept nicht nur zu erarbeiten, sondern auch gemeinsam umzusetzen, ist vorbildlich und wird hoffentlich von vielen Gemeinden, nicht nur in Vorarlberg, sondern österreichweit aufgegriffen“, stellt VCÖ-Experte Schwendinger fest.

„Wir sehen die Zukunft der Fortbewegung in der Kombination unterschiedlicher, umweltfreundlicher Verkehrsmittel“, gratuliert Landesrat Johannes Rauch: „Deswegen legen wir großen Wert auf eine gute Verzahnung der unterschiedlichen Mobilitätsformen. Bahn, Bus und Rad müssen gut aufeinander abgestimmt sein.“

ÖBB-Regionalmanager Marcus Ender gratuliert: „Das diesjährige Motto des VCÖ-Mobilitätspreises „Aufbruch in der Mobilität“ ist ein Thema, das uns als Mobilitätsdienstleister Nummer 1 in Österreich ganz besonders berührt. Ist es doch unser erklärtes Ziel, noch mehr Menschen von der umweltfreundlichen Bahn zu überzeugen. Wer sich für die Bahn entscheidet, reist nicht nur bequem, sicher und stressfrei, sondern leistet damit auch einen wichtigen Beitrag für unsere Umwelt. Ich gratuliere den sieben plan-b Gemeinden im Namen der ÖBB sehr herzlich zum Gewinn des diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg.“

VMOBIL Radboxen als vorbildliches Projekt ausgezeichnet

17 Prozent der Fahrgäste aus Vorarlberg gaben beim letzten VCÖ-Bahntest an, mit dem Fahrrad zum Bahnhof gekommen zu sein. Der Trend zu hochwertigen Fahrrädern und zu Elektro-Fahrrädern vergrößert das Einzugsgebiet der Bahnhöfe für jene, die klimaverträglich, gesund und platzsparend zum Zug kommen. Damit wird es auch wichtiger, genügend und hochwertige Abstellmöglichkeiten am Bahnhof zu schaffen. Genau das erfüllen die VMOBIL Radboxen des Verkehrsverbunds Vorarlberg. Die Radboxen sind mit einem elektronischen Schloss ausgestattet, reservierbar und schützen die Fahrräder vor Diebstahl, Wettereinflüssen und Vandalismus. An den Bahnhöfen Lustenau, Hohenems, Lauterach und Rankweil gibt es sie bereits, weitere Standorte sind geplant. Eine Radbox kann für einen Tag und bis zu einem Jahr gebucht werden. Sie sind auch mit einer E-Bike-Lademöglichkeit ausgestattet. Die VMOBIL Radboxen sind in die VMOBIL Card integriert und somit Teil des multimodalen Systems aus Bus, Bahn und Carsharing. Natürlich können die Radboxen auch ohne Jahreskarte nach online Registrierung genutzt werden. Die Auszeichnung als vorbildliches Projekt beim VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg nahmen VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand und Projektleiterin Martina Fenkart entgegen.

Lustenauer Fahr Rad! Festival bei VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg ausgezeichnet

Rad.Kino-Vorführungen, Fahrradparade, die Initiative Radeln ohne Alter, Vorträge, Workshops, historische Radrundfahrten - 30 Veranstaltungen in sechs Wochen wurden im Vorjahr beim Fahr Rad! Festival der Marktgemeinde Lustenau geboten. In Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Architekturinstitut wurde die Ausstellung „Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt“ des Deutschen Architekturmuseums DAM nach Lustenau geholt. Aus dem FESTIVELO sind weitere konkrete Planungen und Projekte, wie Förderungen und Infrastrukturmaßnahmen entstanden, wie etwa die Planung für einen Fahrradspielplatz in Lustenau. Auch die Pläne für eine Fahrradbrücke über den Rhein in die Schweizer Nachbargemeinde Au wurden vorgestellt. Das FESTIVELO war auch ein Motivator zur Umsetzung des flächendeckenden Temporegimes mit Fahrradstraßen und Begegnungszonen. Bürgermeister Kurt Fischer nahm die Auszeichnung beim VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg entgegen.

Der VCÖ-Mobilitätspreises Vorarlberg wird vom VCÖ in Kooperation mit dem Land Vorarlberg und den ÖBB durchgeführt und vom Verkehrsverbund Vorarlberg und Rhomberg Bau unterstützt.

Vorbildliche Projekte werden in der VCÖ-Online-Datenbank präsentiert

Vollständige Einreichungen werden, wenn gewünscht, in der VCÖ-Online-Datenbank für vorbildliche Mobilitätsprojekte unter www.mobilitaetsprojekte.vcoe.at präsentiert und dadurch einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

 

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Ausgezeichnete Projekte

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