Am Schulweg sicher mobil

Foto: Spielende Kinder auf der Straße

Die Volksschule Sierndorf in Niederösterreich nutzte den Schulumbau, um kinderfreundliche Mobilität zu thematisieren. Kinder wurden zu ihren Wünschen zum Schulweg befragt. Die Bushaltestellen wurden analysiert, Elternhaltestellen und überdachte Rad- und Scooter-Abstellanlagen errichtet. Klimameilen wurden gesammelt und ein Schulfest zum Thema klimaverträgliche Mobilität gefeiert. Die Veränderungen am Schulweg wurden besprochen und in einer Gehgemeinschaft eingeübt. Bei der Volksschule Oberlangkampfen in Tirol verursachten die vielen Elterntaxis Probleme. Mit der Gemeinde wurde ein Maßnahmenpaket erarbeitet, Straßen- und Gehwegmarkierungen verbessert, Hinweisschilder zur Geschwindigkeit angebracht, eine Aktion Tempo 30 gemacht und eine neue Elternhaltestelle eingerichtet. Bewusstseinsbildung durch Schrittzähler, Klimameilen und ein großes Mobilitätsfest rundeten das Programm ab. Durch das Projekt klimaaktiv mobil werden zur Zeit rund 70 Schulen und Kindergärten ein Schuljahr lang mit Mobilitätsberatung begleitet.

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VCÖ: In den vergangenen zehn Jahren mehr als 900 tödliche Unfälle wegen zu hohem Tempo

VCÖ (Wien, 28. Februar 2024) – Zu hohes Tempo ist lebensgefährlich: In den vergangenen zehn Jahren verursachte nicht angepasste Geschwindigkeit in Österreich mehr als 900 tödliche Verkehrsunfälle, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Damit war jeder 4. tödliche Verkehrsunfall die Folge von zu schnellem fahren. Mit dem Tempo wird der Anhalteweg länger, Unfallrisiko und im Fall eines Unfalls die Verletzungsschwere nehmen zu. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert zum Schutz von Gesundheit und Leben der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer verstärkte Maßnahmen. Die StVO-Novelle zur leichteren Umsetzung von Tempo 30 im Ortsgebiet sieht der VCÖ als einen Schritt zu mehr Sicherheit, dem weitere folgen müssen.

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Foto: Sarah Duit

VCÖ: Autofasten spart Geld, stärkt die Gesundheit

VCÖ (Wien, 13. Februar 2024) – Morgen beginnt die Fastenzeit. Ein breites Bündnis religiöser Gemeinschaften und der VCÖ rufen zum Autofasten auf. Die Mobilitätsorganisation VCÖ weist darauf hin, dass in Oberösterreich rund jede 12. Autofahrt in fußläufiger Distanz ist, viele Autofahrten sind in Radfahrdistanz. Wer möglichst viele Alltagswege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt, spart zum einen einiges an Geld und kommt zum anderen auf eine regelmäßige Portion gesunde Bewegung. Der VCÖ empfiehlt die Fastenzeit zu nutzen, um bewusster mobil zu sein und möglichst oft zu Fuß, mit Fahrrad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln mobil zu sein.

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Foto: Sarah Duit