Aus der Praxis - Stefan Arbeithuber

Wohnen braucht Mobilitätsangebote

Stefan Arbeithuber, MO.Point Mobilitätsservices GmbH

„Für uns war der Gesamtgewinn des VCÖ-Mobilitätspreises 2016 für das Projekt 'MO.Point Perfektastraße', wo wir erstmals einen Mobility Point mit multimodalen Sharing-Angeboten für ein Wohnprojekt realisiert hatten, ein unglaublicher Mehrwert. Als damals frisch gegründetes Unternehmen verhalf uns der VCÖ-Mobilitätspreis rasch zu Bekanntheit und positivem Image. Darüber hinaus war es eine Bestätigung unserer Arbeit und auch die unserer Auftraggeber. Mittlerweile haben wir zahlreiche weitere Mobility Points geplant und errichtet, etwa den Mobility Point Biotope City in Wien-Favoriten oder den Betrieb der WienMobil Station in der Bruno-Marek-Allee in Wien-Leopoldstadt. Wohnen und Mobilität wird heute deutlich häufiger bereits in der Planungsphase von Neubauprojekten integriert gedacht."

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Den Raum neu verteilen

Entlang der Straßen abgestellte Autos sowie Staus, die Busse und Straßenbahnen behindern, sind ein gravierendes Mobilitätsproblem. Klimawandel und Covid-19- Pandemie ändern den Anspruch an den Lebensraum vor der Haustür. Städte verwenden den knappen öffentlichen Raum neu.

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Mobilitätsfaktoren Wohnen und Siedlungsentwicklung

Wohnen und Siedlungsentwicklung sind entscheidende Faktoren für die Mobilitätswende. Wie können zukünftige Siedlungserweiterungen kompakt und nahe am Öffentlichen Verkehr realisiert werden? Wie kann der Mobilitätsbedarf multimodal und auch ohne privaten Pkw-Besitz in einer hohen Qualität abgedeckt werden? Wie können Oberflächen entsiegelt werden, damit das Wohnumfeld angesichts der Klimaerhitzung eine hohe Lebensqualität gewährleisten kann? Die VCÖ-Publikation „Mobilitätsfaktoren Wohnen und Siedlungsentwicklung“ widmet sich diesen Fragen und stellt zahlreiche innovative Beispiele vor, wie Städte, Gemeinden und Bauträger diesen Herausforderungen begegnen.

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