Autofreies Stadtviertel für 12.000 Menschen

Grafik: Darstellung einer Luftaufnahme, welche das Konzept des neuen Stadtteils Merwede in Utrecht zeigt. Man sieht viele Grünflächen und einen Fluss.

Nahe des Hauptbahnhofs von Utrecht in den Niederlanden wird bis zum Jahr 2024 auf 60 Hektar eines ehemaligen Gewerbegebietes das nachhaltige, weitgehend autofreie Stadtviertel Merwede entstehen. Dabei werden innovative Konzepte für Recycling, Energieerzeugung, Klimaanpassung und Mobilitätslösungen umgesetzt und ein durchmischtes Gebiet gebaut, welches den 12.000 Bewohnerinnen und Bewohnern Platz zum Wohnen, Arbeiten und Erholen bieten wird. Einrichtungen des täglichen Bedarfs wie Schulen und Geschäfte werden zu Fuß und per Fahrrad erreichbar sein. Utrecht ist bereits heute eine Vorzeigestadt für geh- und radfahrfreundliche Infrastruktur. Das Projekt Merwede will das durch eine qualitätsvolle innerstädtische Verdichtung noch weiter verbessern. Multimodale Mobilitätshubs mit Bike- und Carsharing, Bereitschaftstaxis und Anbindung an den Öffentlichen Verkehr werden die Mobilität für entferntere Ziele ergänzen.

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VCÖ: Kilometergeld erhöht Anreize zur Nutzung von Öffentlichen Verkehr, Fahrrad und Fahrgemeinschaften

VCÖ (Wien, 4. Juli 2024) – Dienstfahrten werden in Österreich derzeit überwiegend mit dem Auto gefahren und verursachen pro Jahr fast eine Million Tonnen klimaschädliches CO2, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Die Einführung des Zuschusses für Fahrten mit dem Öffentlichen Verkehr für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist ein Anreiz, dienstliche Wege vermehrt mit dem Öffentlichen Verkehr zurückzulegen. Rund die Hälfte der Dienstfahrten sind kürzer als zehn Kilometer. Die Angleichung des Fahrrad-Kilometergelds auf 50 Cent macht es attraktiv, kürzere Dienstfahrten mit dem Rad zu fahren, stellt der VCÖ fest.

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Foto: Stefan Raab