Per Schnellbus aus dem Südburgenland nach Graz und Wien

Bild eines Busses

Mangels leistungsfähiger Schieneninfrastruktur ist die Anbindung des Südburgenlands an Wien und Graz mit Öffentlichem Verkehr hauptsächlich über Schnellbusse sichergestellt. Seit der Einrichtung der Schnellbuslinien B1 und B2 im Jahr 2021 dauert eine Fahrt aus den Bezirksstädten Güssing und Oberwart nach Graz jeweils 90 Minuten, eine Reduktion der Fahrzeiten um rund ein Viertel gegenüber davor. Seit September 2023 werden zusätzliche Fahrten angeboten. An Sonn- und Feiertagen wurde das Angebot auf vier Fahrten pro Tag und Richtung verdoppelt, an Samstagen mit vier Verbindungen neu eingeführt und an Werktagen von acht auf neun erhöht. Mit der Linie B01 (G1 bis Anfang September 2023) sind die Fahrgäste in nur zweieinhalb Stunden von Güssing über Oberwart in Wien. Die Schnellbuslinien verkehren im Tarifverbund des VOR.

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Die Mobilitätswende ist nur durch internationale Zusammenarbeit möglich. Die EU hat große Hebel, um eine rasche Ökologisierung des Verkehrssystems zu erreichen. Eine Chance, die genutzt werden muss.

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VCÖ-Fachveranstaltung: Bessere Mobilität für die Regionen

Jeder dritte Haushalt in Österreich befindet sich in einem Gebiet mit geringer Bevölkerungsdichte. Dort fährt nur rund ein Fünftel mehrmals im Monat oder öfters mit dem Öffentlichen Verkehr, die Hälfte nie. Auch in den Regionen ist ein gutes öffentlich zugängliches Mobilitätsangebot möglich, wie die vorgestellten Projekte bei einer VCÖ-Fachveranstaltung am 23. November 2023 zeigen.

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Foto: Lkw-Kolonne