Statt Stadtautobahnen der Bevölkerung Raum geben

Foto: Säulen einer Autobahnbrücke, welche bemalt wurden

Die Stadtautobahn „Claiborne Expressway“ wurde in den 1960er-Jahren in der US-Stadt New Orleans gebaut. Der davor lebhafte Wohnraum der hauptsächlich afroamerikanischen Bevölkerung wurde für die Stadtautobahn zerstört, die Bevölkerung war durch den Pkw-Verkehr von der Autobahn gesundheitsschädlichen Emissionen ausgesetzt, die Gegend verwahrloste. Im Rahmen des eine Billion schweren Infrastrukturpakets möchte US-Präsident Joe Biden 20 Milliarden US-Dollar dafür verwenden, den Claiborne Expressway und andere Stadtautobahnen, die die Gemeinschaftsflächen zerstörten und den Wohnraum unattraktiv gemacht haben, abreißen zu lassen und so den Gebieten die Chance zu geben, sich neu zu entfalten.

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Zentrale Begegnungszone

Pöchlarn in Niederösterreich mit rund 3.900 Einwohnenden setzte nach dreijähriger Planungsphase mit breiter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in den Jahren 2013 bis 2014 eine die Altstadt umfassende Begegnungszone um.

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Foto: Begegnungszone in Pöchlarn

Grünflächen gegen Hitze brauchen Platz

Da die Klimakrise den Trend zu mehr Hitzetagen fortsetzen wird, arbeiten Städte und Forschungseinrichtungen an Maßnahmen zur Klimawandelanpassung. Insbesondere sollen mehr Grünflächen, Bäume und Fassadenbegrünung urbane Hitzeinseln und die Folgen von Starkregen reduzieren. Derzeit beansprucht der Kfz-Verkehr für Fahrbahnen und Stellplätze besonders im dicht verbauten Stadtraum viel von dem knappen Platz, der für Bepflanzungen, Entsiegelung der Böden oder Vernetzung von Grünräumen dringend gebraucht wird. Das zeigt, wie wichtig es für das urbane Mobilitätssystem ist, dass Verkehrsmittel nicht nur emissionsfrei sondern auch platzsparend sind, wie der Öffentliche Verkehr, Gehen, Radfahren und Sharing-Systeme.

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