Vollautomatische Zugbildung

Grafik: Darstellung des Konzepts der automatischen Zugbildung

In heutigen Zugbildungsanlagen verbleiben Waggons bis zu zehn Stunden. Diese Standzeiten sind Verlustzeiten und senken die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs. Ziel ist es einen neuen Zug innerhalb von rund 30 Minuten zu bilden. Die Waggons sollen mit Hilfe von Schiebebühnen aus dem Zug oder in den Zug ein- und aussteigen können. Mit dieser Technik können Güter schneller mit dem Zug befördert werden als mit dem Lkw. Dadurch erhält der Schienengüterverkehr, abseits von der höheren Klimaverträglichkeit, weitere Vorteile. So kann die Verlagerung von Transporten auf die Schiene erleichtert werden.

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VCÖ-Factsheet: Wie der Anteil der Bahn am Gütertransport zu erhöhen ist

Angesichts der Klimakrise steht der Güterverkehr vor großen Herausforderungen. Die CO2-Emissionen des Lkw-Verkehrs haben sich seit dem Jahr 1990 mehr als verdoppelt. Die Klimaziele im Verkehr sind nur mit einem höheren Anteil des Schienengüterverkehrs zu erreichen.

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Foto: Rail Cargo Austria/David Payr

VCÖ-Factsheet: Güterverkehr auf Klimakurs bringen

Der Güterverkehr hat in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen – vor allem auf der Straße. Damit verbunden sind Umweltbelastungen und externe Kosten für die Gesellschaft. Um die EU-Klimaziele zu erreichen, muss der Güterverkehr rasch auf Klimakurs gebracht werden.

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Illustration: Manuela Tippl