Presseaussendung Archiv

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Wien (11. Mai 2021) – Bei der Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs braucht es in Österreich und in der EU deutlich mehr Tempo. Das war eine zentrale Aussage bei der heutigen online VCÖ-Fachkonferenz, an der zahlreiche Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland teilnahmen. Batterie-elektrische E-Lkw sind um den Faktor drei energieeffizienter als Lkw mit E-Fuels, weisen auch im Vergleich mit Diesel-Lkw eine deutlich bessere Gesamt-CO2-Bilanz auf und auch die Betriebskosten für die Transportunternehmen sind deutlich niedriger. Wie rasch sich emissionsfreie Lkw durchsetzen können, hängt vor allem von den politischen Maßnahmen ab.

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VCÖ (Wien, 10. Mai 2021) – Tempo 30 wird ab morgen in Spaniens Städten und Gemeinden die Regel sein, Tempo 50 die seltene Ausnahme, informiert der VCÖ. Spanien ist damit das erste Land in der EU, wo landesweit die Regelgeschwindigkeit im Ortsgebiet von 50 auf 30 km/h reduziert wird. In Österreich passierte im Vorjahr jeder vierte tödliche Verkehrsunfall im Ortsgebiet. 81 Menschen kamen ums Leben, fast die Hälfte war älter als 70 Jahre, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Tempo 30 statt 50 reduziert die Zahl der schweren Unfälle und erhöht die Sicherheit vor allem von älteren Menschen und Kindern.

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VCÖ (Wien, 7. Mai 2021) – Die Wienerinnen und Wiener sind Österreichs Spitzenreiter bei der autofreien Mobilität, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. 41 Prozent lenken nie ein Auto, österreichweit sind es 21 Prozent. Der Anteil autofreier Mobilität ist bei Frauen deutlich höher als bei Männern. In den Regionen und im Stadt-Umland ist das Öffentliche Verkehrsangebot und die Rad-Infrastruktur verstärkt auszubauen, in den Städten ist dem Gehen und Radfahren deutlich mehr Platz zu geben, betont der VCÖ. Deutlich auszuweiten sind in Stadt und Land die Sharing-Angebote.

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Foto: Erich Westendarp/pixelio

VCÖ (Wien, 6. Mai 2021) – Zwei Drittel der Transportmenge auf den heimischen Straßen werden von Lkw mit österreichischem Kennzeichen ans Ziel gebracht. Rund 80 Prozent der Transportmenge sind weniger als 80 Kilometer unterwegs, knapp mehr als 90 Prozent kürzer als 150 Kilometer, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Damit ist das Potenzial für E-Lkw groß. Die Energie- und Klimabilanz von E-Lkw ist um ein Vielfaches besser als jene von E-Fuels und Wasserstoff, macht der VCÖ aufmerksam. Damit sich emissionsfreie Lkw rascher durchsetzen können, sind neben Förderungen und dem Ausbau der Lade-Infrastruktur die Abschaffung der Steuerbegünstigung von Diesel und auf EU-Ebene verbesserte CO2-Grenzwerte für neuen Lkw nötig.

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VCÖ (Wien, 5. Mai 2021) – Ganz Wien wird eine Parkraumbewirtschaftung bekommen. Das hat heute Mobilitätsstadträtin Ulli Sima bekannt gegeben. Der VCÖ begrüßt diesen längst überfälligen Schritt. Die Verkehrsbelastung ist in etlichen Gebieten ohne Parkraumbewirtschaftung für die Wohnbevölkerung bereits unerträglich. Die Parkraumbewirtschaftung ist ein wirksames Instrument, das auch den Autopendlerverkehr nach Wien verringert. Zudem sind Wiens Straßen fit für die Klimakrise zu machen, es braucht mehr Platz für mehr schattenspendende Bäume und kühlendes Grün, betont der VCÖ.

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Foto: Th. Reinhardt pixelio.de

VCÖ (Wien, 30. April 2021) – Der Autoverkehr auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen hat auch in den ersten drei Monaten des heurigen Jahres deutlich abgenommen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis der Daten der Asfinag zeigt. Hingegen hat der Lkw-Verkehr im 1. Quartal Großteils zugenommen. Auf einigen Abschnitten waren sogar mehr Lkw unterwegs als vor der Covid-19-Pandemie. Der VCÖ weist darauf hin, dass Österreich seine Klimaziele nur erreichen kann, wenn auch der Gütertransport seine Emissionen stark reduziert. Nötig sind verstärkte Anreize Güter auf die Schiene zu verlagern.

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VCÖ (Wien, 27. April 2021) – In Österreich waren vor der Covid-19 Pandemie 2,5 Millionen Personen durch Umgebungslärm belastet. Der größte Lärmverursacher war der Straßenverkehr, macht der VCÖ aufmerksam. Im Corona-Jahr war durch den Verkehrsrückgang die Belastung geringer. Doch mit der Zunahme des Verkehrs steigt auch wieder die Lärmbelastung. Der größte Lärmerreger in Österreich ist der Kfz-Verkehr. Der VCÖ betont, dass Städte und Gemeinden mit Verkehrsberuhigung die schädliche Lärmbelastung reduzieren können.

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Fotocredit: Volker_Möhrke_CORBIS, Norbert_Novak

VCÖ (Wien, 26. April 2021) – Die Spritpreise in Österreich liegen deutlich unter dem EU-Schnitt, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Diesel kostet in 19 EU-Staaten mehr als in Österreich, Eurosuper in 18 EU-Staaten und ist nur noch in Ländern billiger, wo die Kaufkraft deutlich niedriger ist als in Österreich. Im Vergleich zum September 2012 sind die Spritpreise in Österreich um rund 30 Cent niedriger als heute. Die niedrigen Spritpreise in Österreich sind eine der Ursachen für die stark gestiegenen Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs.

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VCÖ (Wien, 23. April 2021) – Die Anzahl der E-Pkw hat in Österreich die 50.000 Grenze überschritten, berichtet der VCÖ. Seit Jahresbeginn hat die Zahl der E-Pkw um 13,6 Prozent zugenommen, im Vergleich zum Jahr 2015 hat sich die Zahl der E-Pkw verzehnfacht. Laut Umweltbundesamt sind die CO2-Emissionen von E-Pkw in Österreich in  ihrer Gesamtbilanz inklusive Fahrzeug- und Batterieherstellung im Schnitt um 55 Prozent niedriger als von Diesel- und Benzin-Pkw. Die Umstellung des Pkw-Bestands auf emissionsfreie Antriebe ist eine Säule, um die Klimabilanz des Verkehrs zu verbessern, reicht aber für sich alleine nicht aus, um die Klimaziele zu erreichen.

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Foto: Maria Hötzmanseder

VCÖ (Wien, 22. April 2021) – Im Vorjahr kamen in Österreich 338 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Pro Million Einwohner verzeichnete Österreich 38 Verkehrstote und damit doppelt so viele wie Schweden, macht der VCÖ aufmerksam. Im EU-Vergleich liegt Österreich bei der Verkehrssicherheit nur an achter Stelle. Auch in der Schweiz, Norwegen und Island ist die Zahl der Verkehrstoten im Verhältnis zur Einwohnerzahl deutlich niedriger als in Österreich. Der VCÖ fordert ein umfassendes Maßnahmenpaket, um die Sicherheit auf Österreichs Straßen zu erhöhen.

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