Presseaussendung Archiv

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VCÖ (Wien, 3. Oktober 2021) - „Ein Schritt in die richtige Richtung, der aber aufgrund der sich dramatisch verschärfenden Klimakrise viel zu klein ist“, reagiert der VCÖ auf die heute präsentierte Steuerreform. Der von der Regierung für das Jahr 2022 angekündigte CO2-Preis ist viel zu niedrig. Die Klimaschäden durch 1000 kg CO2 betragen laut Umweltbundesamt 201 Euro, erinnert der VCÖ.

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(Wien/OTS, 2. Oktober) - GLOBAL 2000, VCÖ und WWF präsentieren anlässlich der intensiven Verhandlungen über eine Ökologisierung des Steuersystems fünf Messlatten, die eine wirksame und sozial gut abgefederte Reform überspringen muss: "Die Ökologisierung des Steuersystems ist das Herzstück einer mutigen Klimaschutzpolitik. Ein wirksamer CO2-Preis ist unerlässlich, damit wir unsere Klimaziele erreichen können. Ein dadurch finanzierter Öko-Bonus für alle Haushalte hat das Ziel, soziale Ausgewogenheit zu garantieren", so die Vertreter der drei Organisationen unisono. „Wir erwarten uns einen großen Wurf, der Österreich klimafit macht, wertvolle Energie spart und unsere Natur besser schützt.“

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VCÖ (Wien, 1. Oktober 2021) – Im EU-Vergleich zählt Österreich zu jenen Staaten, wo Benzin und Diesel deutlich günstiger als im EU-Schnitt ist. Eine 50 Liter Tankfüllung Eurosuper kostet im EU-Schnitt um fast zwölf Euro mehr als in Österreich, in den Niederlanden sogar um 26 Euro mehr. Der VCÖ weist darauf hin, dass Eurosuper in 19 der 27 Mitgliedsstaaten mehr kostet als in Österreich, Diesel in 17 Staaten. Günstiger als in Österreich ist Tanken beispielsweise in Bulgarien, Rumänien und Polen, wo die Kaufkraft deutlich niedriger als in Österreich ist.

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VCÖ (Wien, 30. September 2021) – Der VCÖ begrüßt die Einigung beim Klimaticket. Das Klimaticket ist ein wichtiger Anreiz, um vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Für viele Pendlerinnen und Pendler wird das Bahn- und Busfahren deutlich günstiger, da die österreichweit gültige Jahreskarte günstiger ist als zahlreiche Pendlerjahreskarten, die zudem nur auf einer Strecke gelten. Der VCÖ betont, dass als nächster Schritt dort, wo es Mängel gibt das regionale Bahn- und Busangebot auszuweiten ist. Mittelfristig sollte das Klimaticket um Carsharing- und Bikesharing-Angebote zu einer Mobilitätskarte erweitert werden.

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Fotocredit: Volker_Möhrke_CORBIS, Norbert_Novak

VCÖ (Wien, 29. September 2021) – Der reale Spritverbrauch der Diesel-Pkw von Österreichs Haushalten geht nur im Schneckentempo zurück, wie eine VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Im Jahr 2000 verbrauchten die heimischen Diesel-Pkw im Schnitt sieben Liter pro 100 Kilometer, 20 Jahre später ist der Verbrauch um lediglich einen halben Liter niedriger. Einsparungen durch technologische Fortschritte wurden durch die massive Gewichtszunahme der Autos und mehr PS größtenteils wieder zunichtegemacht. Würden die Diesel-Pkw nur 5 statt 6,5 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen, würde sich ein Diesel-Pkw Fahrer im Schnitt 225 Euro pro Jahr an Spritkosten sparen, macht der VCÖ aufmerksam.

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VCÖ (Wien, 28. September 2021) – Rund eine Million Tonnen Lebensmittelabfälle der Haushalte, Gastronomie und des Handels gelten als vermeidbar, erinnert der VCÖ anlässlich des morgigen internationalen Tags der Lebensmittelverschwendung. Lebensmittelverschwendung verursacht viel unnötigen Lkw-Verkehr: Neben Lkw-Fahrten zu den Filialen schlagen sich auch die Mülltransporte zu Buche, betont der VCÖ. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um Lebensmittelverschwendung zu verringern.

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VCÖ (Wien, 21. September 2021) – Immer mehr in Österreich nutzen das Fahrrad als Verkehrsmittel. Schon vor dem durch Covid-19 verstärkten Radfahrboom hat die Zahl der häufig Radfahrenden seit dem Jahr 2007 um 675.000 auf 2,35 Millionen zugenommen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Österreichs Spitzenreiter beim Radverkehr ist Vorarlberg, wo 49 Prozent der über 15-Jährigen täglich oder mehrmals die Woche mit dem Rad fahren. Die stärkste Zunahme bei der Anzahl der häufig Radfahrenden verzeichnete Wien mit plus 86 Prozent. Der VCÖ fordert mehr Tempo beim Ausbau der Rad-Infrastruktur sowohl in den Städten als auch in den Regionen.

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VCÖ (Wien, 17. September 2021) – Österreich ist beim Schienenverkehr EU-Champion, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von nun veröffentlichten Daten von Eurostat zeigt. Vor Covid-19 wurden in Österreich pro Kopf durchschnittlich 2.330 Kilometer mit Bahn, Straßenbahn und U-Bahn zurückgelegt. Der zweitplatzierte Tschechien lag mit 2.055 Kilometer deutlich dahinter. Europameister ist die Schweiz. Durch Covid-19 gingen europaweit die mit der Bahn gefahrenen Kilometer zurück. Die Klimaziele im Verkehr sind nur erreichbar, wenn mehr Menschen vom Auto auf die Bahnen umsteigen. Neben dem Ausbau des Angebots sind auch verstärkte Anreize zum Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr nötig, betont der VCÖ.

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VCÖ (Wien, 6. September 2021) – Heute hat das neue Schuljahr begonnen. Der Schulweg ist für Kinder eine Chance, in Zeiten des zunehmenden Bewegungsmangels auf eine tägliche Portion Bewegung zu kommen, betont der VCÖ. Zudem ist die Verkehrssicherheit am Schulweg höher als auf Freizeitwegen. Kinder können Kompetenz im Verhalten im Straßenverkehr in einem gesicherten Umfeld erlangen. Elterntaxis nehmen Kindern diese Chance und verursachen zudem Verkehrsprobleme im Schulumfeld. Mehr Verkehrsberuhigung sowie mehr Schulstraßen fördern den gesunden Schulweg von Kindern betont der VCÖ.

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VCÖ (Wien, 3. September 2021) – Der Verkehrsrückgang infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie hat im Vorjahr zu rund einem Viertel weniger Schutzwegunfällen geführt, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Aber die Zahl der Opfer war auch im Vorjahr hoch: 873 Fußgängerinnen und Fußgänger wurden am Schutzweg verletzt, neun getötet. Im letzten September hat sich die Zahl der Schutzwegunfälle im Vergleich zum August fast verdoppelt. Mit dem Schulanfang ist erhöhte Aufmerksamkeit der Kfz-Lenkenden wichtig. Darüber hinaus ist mit verstärkter Verkehrsberuhigung und Tempo 30 statt 50 die Sicherheit der Fußgängerinnen und Fußgänger zu erhöhen, betont der VCÖ.

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