Presseaussendung Archiv

Drei Kinder mit Schultasche auf dem Schulweg, welche von hinten gezeigt werden und einen Gehsteig entlang gehen.

Mit Tempo 30 statt 50 Verkehrssicherheit der Kinder erhöhen

VCÖ (Wien, 2. September 2019) – In Ostösterreich hat heute die Schule begonnen. Im Vorjahr wurden in Österreich bei 570 Schulwegunfällen 610 Kinder verletzt, es gab keinen tödlichen Schulwegunfall. Heuer gab es im 1. Halbjahr aber bereits drei tödliche Schulwegunfälle. Um die Sicherheit der Kinder zu erhöhen, fordert der VCÖ für das Ortsgebiet Tempo 30 statt 50 als Regelgeschwindigkeit. Tempo 50 soll im Ortsgebiet nur dort erlaubt sein, wo es aus Sicht der Verkehrssicherheit zulässig ist.

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Drei Kinder mit Schultasche auf dem Schulweg, welche von hinten gezeigt werden und einen Gehsteig entlang gehen.

In der Freizeit dreimal so viele Schulkinder im Straßenverkehr verletzt wie am Schulweg

VCÖ (Wien, 30. August 2019) – Am Montag beginnt in Ostösterreich wieder die Schule. Die Verkehrssicherheit am Schulweg ist höher als auf Freizeitwegen. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass in den vergangenen fünf Jahren dreimal so viele Schulkinder in der Freizeit im Straßenverkehr verletzt wurden wie am Schulweg. Der Schulweg ist für Kinder eine Chance, Kompetenz im Verhalten im Straßenverkehr zu lernen. Elterntaxis nehmen dem Kind diese Chance und verursachen zudem im Schulumfeld ein Verkehrschaos. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für ein kindgerechtes Verkehrssystem.

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Foto: Fotolyse Adobe Stock 23074107

Flugtreibstoff Kerosin wurde im 1. Halbjahr mit rund 270 Millionen Euro steuerlich begünstigt

VCÖ (Wien, 29. August 2019) – Der Klimasünder Flugverkehr wurde im 1. Halbjahr durch die Steuerbefreiung von Kerosin allein in Österreich mit rund 270 Millionen Euro begünstigt, macht der VCÖ aufmerksam. Die in Österreich getankte Menge an Flugtreibstoff ist im 1. Halbjahr massiv um 21 Prozent auf 455.000 Tonnen gestiegen. Damit haben auch die vom Flugverkehr verursachten CO2-Emissionen stark zugenommen. Der VCÖ fordert die rasche Einführung einer Kerosinsteuer auf EU-Ebene. Zudem soll die Mehrwertsteuerbefreiung von Flugtickets abgeschafft werden.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

Heuer bereits 13 Kinder bei Verkehrsunfällen getötet – mehr Todesopfer als in den vergangenen zwei Jahren!

VCÖ (Wien, 26. August 2019) – Gestern wurde in Salzburg ein vierjähriges Mädchen von einem Pkw niedergefahren und tödlich verletzt. Es war nach vorläufigen Daten heuer bereits das 13. Kind, das im Straßenverkehr ums Leben kam, macht der VCÖ aufmerksam. Damit wurden heuer in den ersten acht Monaten mehr Kinder getötet als den vergangenen zwei Jahren zusammen. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für ein kindgerechtes Verkehrssystem. 

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Foto: Zwei Schulkinder zwischen zwei Autos, welche auf die Straße schauen.

In Österreich mehr als 150.000 Elterntaxis pro Schultag

VCÖ (Wien, 23. August 2019) – Rund 80 Prozent der Kinder kommen in Österreich zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad zur Schule. Jedes 5. Kind wurde zuletzt aber mit dem Auto zur Schule chauffiert. Pro Schultag waren das mehr als 150.000 Elterntaxis, macht der VCÖ aufmerksam. Elterntaxis verursachen im Umfeld der Schulen oft ein Verkehrschaos und schaden auch dem eigenen Kind. Denn auf Schulwegen ist die Verkehrssicherheit höher und Kinder können am Schulweg Kompetenz für das richtige Verhalten im Straßenverkehr erlangen, betont der VCÖ. Werden Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht, wird ihnen diese Chance genommen.

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fotocredit: ÖBB Florian Albert

VCÖ-Bahntest: Wien Hauptbahnhof von Fahrgästen am besten bewertet - bei kleineren Bahnhöfen gewinnen Spittal / Drau und Gmunden

Wien (VCÖ, 22. August 2019) – Dem Wiener Hauptbahnhof gelingt der Hattrick: Zum dritten Mal in Folge wurde er beim VCÖ-Bahntest in der Kategorie der großen Bahnhöfe von den Fahrgästen am besten bewertet. Silber geht an den Salzburger Hauptbahnhof, Bronze an den Klagenfurter Hauptbahnhof. Außerhalb der Landeshauptstädte gewinnt der Bahnhof von Spittal an der Drau und bei den kleinen Bahnhöfen jener von Gmunden. Der größte Verbesserungsbedarf wird beim Bahnhof Kapfenberg sowie bei den Bahnhöfen Retz und Stams gesehen.

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Innenraum eines ÖBB Talent Zuges, in welchem sich zahlreiche Fahrgäste befinden.

VCÖ-Bahntest: Viele Autofahrer zum verstärkten Umstieg auf die Bahn bereit

VCÖ (Wien, 21. August 2019) – Österreich kann seine Klimaziele nur erreichen, wenn weniger mit dem Auto und stattdessen mehr mit der Bahn gefahren wird. Die Bereitschaft zum Umstieg ist vorhanden, wie der VCÖ-Bahntest zeigt. Drei Viertel der Bahnfahrenden, die auch Auto fahren sagten, dass es Strecken gibt, die sie gerne mit der Bahn statt mit dem Auto zurücklegen würden. Als wichtigste Maßnahmen werden eine kürzere Gesamtreisezeit, häufigere Bahnverbindungen und ein Öffi-Jobticket genannt. 62 Prozent der autofahrenden Fahrgäste haben bereits Autofahrten auf die Bahn verlagert.

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Fotocredit: Reinhard Öhner

VCÖ-Bahntest: Mit der Bahn auf Urlaub reisen wird gut bewertet

VCÖ (Wien, 19. August 2019) – Infolge der Klimadiskussion steigt das Interesse an Urlaubsreisen mit der Bahn. Und jene, die mit der Bahn eine Reise machen, sind mit der Bahnfahrt überwiegend zufrieden, so der diesjährige VCÖ-Bahntest. Das Ergebnis des VCÖ-Bahntests für alle befragten Bahnfahrenden zeigt, dass es vor allem bei Anschlussverbindungen, beim Empfang für Mobiltelefon und Internet und auch bei der Pünktlichkeit und Häufigkeit der Zugverbindungen Verbesserungsbedarf gibt. Der VCÖ betont, dass aufgrund der steigenden Nachfrage das Bahngebot rascher als geplant auszubauen und zu erweitern ist.

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Foto: Styria-Mobile

VCÖ für umfassende Pendelpauschale -Reform nach ökologischen und sozialen Kriterien

VCÖ (Wien, 14. August 2019) – Das aktuelle Pendelpauschale bevorzugt Erwerbstätige mit hohem Einkommen und berücksichtigt keine ökologischen Kriterien. Der VCÖ spricht sich daher für eine umfassende Reform aus, die starke Anreize setzt, klimaverträglich zur Arbeit zu fahren. Zudem soll es für den Erhalt des Pendelpauschales eine Einkommensobergrenze geben. Von den rund 4,2 Millionen Erwerbstätigen arbeiten laut Statistik Austria 2,2 Millionen außerhalb ihrer Wohngemeinde und davon wohnt rund die Hälfte 20 Kilometer oder mehr vom Arbeitsplatz entfernt.

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Foto: Monika P/pixabay

CO2-Emissionen des Verkehrs auch im 1. Halbjahr nicht gesunken

VCÖ (Wien, 12. August 2019) – Auch im 1. Halbjahr sind die CO2-Emissionen des Verkehrs nicht gesunken, macht der VCÖ aufmerksam. Im Gegenteil: Es wurden aufgrund des gestiegenen Dieselabsatzes rund zehn Millionen Liter mehr Treibstoff in Österreich getankt als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Das bedeutet auch eine Zunahme der CO2-Emissionen. Damit droht der Abstand zu Österreichs Klimaziel im Verkehr auch heuer größer zu werden. Der VCÖ fordert verstärkte Anreize für ein klimafreundliches Mobilitätsverhalten und eine Infrastrukturpolitik, die im Einklang mit den Klimazielen steht.

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