Presseaussendung Archiv

Foto: Bezirksvertretung 6. Bezirk

VCÖ: Wichtiger Schritt zur Reduktion der Verkehrsbelastung in der Wiener Innenstadt, dem weitere folgen müssen

VCÖ (Wien, 17. Juni 2020) – Die heute präsentierten Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt zur Reduktion der Verkehrsbelastung in der Wiener Innenstadt, dem weitere folgen müssen, stellt der VCÖ zu den heute präsentierten Vorhaben fest. So kann durch eine verbesserte Logistik und die Errichtung so genannter Micro-Hubs der Lieferverkehr verringert werden. Zudem ist das betriebliche Mobilitätsmanagement bei den Betrieben und Unternehmen in der City zu forcieren. Die Wiener Innenstadt ist bestens mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Verbesserungsbedarf gibt es bei den Radverbindungen zur Innenstadt.

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Foto: WideShot Design Wien

VCÖ zu autofreier Innenstadt: Weniger Autoverkehr gut für Umwelt und für Wirtschaft

VCÖ (Wien, 15. Juni 2020) –  Der VCÖ begrüßt das Vorhaben, die Wiener Innenstadt möglichst autofrei zu machen. Neben der Reduktion der Abgas- und Lärmbelastung, ist Verkehrsberuhigung auch wichtiger positiver Impuls für die Handelsgeschäfte in der City. Verkehrsberuhigung bringt mehr Wertschöpfung für den Handel und das historische Zentrum Wiens wird für den Tourismus damit noch attraktiver. Der VCÖ betont, dass auch Maßnahmen zur Reduktion der Verkehrsbelastung am Ring nötig sind.

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Foto:  Petra Bork/pixelio.de

VCÖ: Die Hälfte der an Werktagen gefahrenen Autokilometer sind Arbeits- und Dienstwege

VCÖ (Wien, 10. Juni 2020) – Nach dem Ende des Covid-19-Lockdowns hat der Autoverkehr in Österreich wieder stark zugenommen. Staus sind die Folge. Der VCÖ weist darauf hin, dass an Werktagen Fahrten zur und von der Arbeit sowie dienstliche Fahrten die Hälfte der von Österreichs Bevölkerung zurückgelegten Autokilometer ausmachen. Unternehmen können durch betriebliches Mobilitätsmanagement wesentlich zur Reduktion von Autostaus beitragen. Der VCÖ fordert, dass Mobilitätsmanagement zumindest für Unternehmen ab 50 Beschäftigten zum Standard wird.

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Foto: British Airways-Flugzeug, welches über einen zugeparkten Parkplatz fliegt

VCÖ: Fehlende Kerosinsteuer unterstützte Flugverkehr in Österreich im Vorjahr mit 560 Millionen Euro

VCÖ (Wien, 9. Juni 2020) – 150 Millionen Euro erhält die AUA als direkte Finanzspritze von der Republik Österreich. Sogar 560 Millionen Euro machte im Vorjahr die indirekte Unterstützung des Flugverkehrs in Österreich aus, weil der Flugtreibstoff Kerosin im Unterschied zu Diesel und Benzin keine Mineralölsteuer zahlt, macht der VCÖ aufmerksam. Der VCÖ fordert die rasche Einführung einer Kerosinsteuer auf EU-Ebene.

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Foto: Fotolyse Adobe Stock 23074107

VCÖ: Dem AUA-Paket müssen weitere Schritte für bessere Klimabilanz des Reiseverkehrs folgen

VCÖ (Wien, 8. Juni 2020) – Licht und Schatten wirft aus Sicht des VCÖ das heute präsentierte AUA-Rettungspaket. Die Anti-Dumping-Regelungen, die Erhöhung der Flugabgabe auf 30 Euro für sehr kurze Flüge und die Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf die Bahn sind Schritte in die richtige Richtung, um die viel zu hohen Treibhausgas-Emissionen des Flugverkehrs zu reduzieren, stellt der VCÖ fest. Aber noch immer wird der Flugverkehr in Österreich zusätzlich zur Staatshilfe an die AUA durch die fehlende Kerosinsteuer mit mehreren hundert Millionen Euro pro Jahr gefördert. Der VÖ fordert den verstärkten Einsatz Österreichs für die rasche Einführung einer Kerosinsteuer auf EU-Ebene und den Ausbau des Bahnnetzes in Europa.

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Foto: Fotolyse Adobe Stock 23074107

VCÖ: Über 500.000 Tonnen weniger Treibhausgase durch Reduktion des Flugverkehrs seit Mitte März

VCÖ (Wien, 8. Juni 2020) – Der Flugverkehr in Österreich ging im April und Mai um knapp über 90 Prozent gegenüber den Vergleichsmonaten des Vorjahres zurück, in der zweiten Märzhälfte waren um 75 Prozent weniger Flugzeuge unterwegs. Dadurch wurden um mehr als 500.000 Tonnen weniger Treibhausgase emittiert, macht der VCÖ aufmerksam. Ein Anstieg des Flugverkehrs auf das Niveau von vor der Covid-19 Pandemie ist mit den UN-Klimazielen nicht vereinbar. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um Kurzstreckenflüge auf die Bahn zu verlagern. Die Flugabgabe ist deutlich zu erhöhen.

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Foto: VCÖ

VCÖ: Im Vorjahr wurde täglich Fläche von drei Fußballfeldern für Straßenverkehr verbaut

VCÖ (Wien, 4. Juni 2020) – Der Flächenverbrauch des Straßenverkehrs ist bereits 21 Mal so groß wie jener des Bahnverkehrs, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des Umweltbundesamts zeigt. Allein in den vergangenen fünf Jahren haben die Straßenflächen um 43 Quadratkilometer auf 1.983 zugenommen. VCÖ und Hagelversicherung sprechen sich vor dem morgigen Weltumwelttag gemeinsam für eine flächensparende Verkehrs- und Siedlungsentwicklung aus und rufen auf, Projekte und Konzepte für eine verbesserte Raumordnung beim VCÖ-Mobilitätspreis einzureichen.

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Foto: diamantrad

VCÖ: Bereits mehr als 750.000 E-Fahrräder in Österreich – E-Fahrräder klarer Spitzenreiter unter den E-Fahrzeugen

VCÖ (Wien, 2. Juni 2020) – Im Vorjahr wurden in Österreich rund 170.000 neue Elektro-Fahrräder verkauft und damit 18 Mal so viele wie E-Autos und 70 Mal so viele wie E-Mopeds und E-Motorräder, macht der VCÖ aufmerksam. Insgesamt gibt es in Österreich bereits mehr als 750.000 E-Fahrräder. Das Potenzial, Autofahrten auf E-Fahrräder zu verlagern und damit Emissionen und Staus zu reduzieren, ist groß. Der VCÖ fordert den starken Ausbau der Rad-Infrastruktur mit Rad-Highways in den Ballungsräumen.

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Foto: Manuela Tippl

VCÖ-Publikation "Klimafaktor Reisen": Neben Urlaubsziel ist Verkehrsmittelwahl für Klimabilanz des Sommerurlaubs zentral

VCÖ (Wien, 29. Mai 2020) – Weniger Flugreisen und weniger Kreuzfahrten, stattdessen mehr Österreich-Urlaub und mehr Radreisen werden die Klimabilanz der Sommerurlaubsreisen von Herrn und Frau Österreicher deutlich verbessern. Die heute veröffentlichte VCÖ-Publikation „Klimafaktor Reisen“ zeigt, dass neben dem Reiseziel die Verkehrsmittelwahl die Klimabilanz des Urlaubs massiv beeinflusst. Der Radtourismus ist nicht nur für die Umweltbilanz positiv, sondern auch ein zunehmender Wirtschaftsfaktor, betont der VCÖ.

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Auspuff eines Autos, der sichtbar Schadstoffe ausstößt

Offener Brief: Wirtschafts- und Umweltfachleute warnen vor der Verschrottungsprämie

Wien, am 29. Mai 2020 - Die vom heimischen Autohandel geforderte Verschrottungsprämie „ist ökonomisch ineffizient, setzt falsche industriepolitische Anreize und schadet dem Klimaschutz, weil die überfällige Mobilitätswende verzögert wird“. Mit diesen Worten warnen anerkannte Ökonominnen und Ökonomen sowie WWF, VCÖ und GlOBAL 2000 die Bundesregierung davor, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Anstatt den Verkauf veralteter Technologien zu subventionieren, brauche es nachhaltige Zukunftsinvestitionen und eine öko-soziale Steuerreform, um langfristig Arbeitsplätze zu schaffen und Österreich auf Klimakurs zu bringen, so der Offene Brief.

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