Presseaussendung Archiv

Foto: Fußgängerzone aus der Vogelperspektive. Man sieht zahlreiche Fußgängerinnen und Fußgänger.

VCÖ: Rund 2,2 Millionen in Österreich lenken nie oder nur selten ein Auto

VCÖ (Wien, 21. September 2022) – Für rund 1,6 Millionen Österreicherinnen und Österreicher ab 16 Jahren ist nicht nur morgen autofreier Tag: Sie lenken nie ein Auto, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Weitere 600.000 sitzen nur ein paar Mal im Jahr hinter dem Autolenkrad. Autofreie Mobilität vermeidet CO2 und spart Energie und Geld. Autofreie Haushalte haben sowohl in Städten als auch Regionen im Schnitt um 4.700 Euro pro Jahr niedrige Mobilitätsausgaben als 1-Pkw-Haushalte, berichtet der VCÖ.  In den Regionen und im Stadt-Umland ist das Öffentliche Verkehrsangebot und die Rad-Infrastruktur verstärkt auszubauen, in den Städten ist dem Gehen und Radfahren mehr Platz zu geben, fordert der VCÖ.

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Foto: Straße in Wien, auf der zahlreiche Autos parken

VCÖ: In 20 Wiener Bezirken ist Pkw-Motorisierungsgrad niedriger als im Jahr 2010

VCÖ (Wien, 19. September 2022) – Während Österreichweit die Anzahl der Pkw pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner seit dem Jahr 2010 deutlich gestiegen ist, hat in Wien in 20 Bezirken die Anzahl an Autos im Verhältnis zur Bevölkerung abgenommen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Die Anzahl der autofreien Haushalte ist deutlich gestiegen. Durch den verstärkten Umstieg auf Öffis und Fahrrad können Energieverbrauch und Mobilitätskosten deutlich gesenkt werden, betont der VCÖ.

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Foto: Autobahn, auf welcher einige Pkw und Lkw fahren

VCÖ: Verstärkte Maßnahmen gegen Raser nötig

VCÖ (Wien, 14. September 2022) – Die regelmäßigen Berichte von extremen Geschwindigkeitsdelikten und von illegalen Straßenrennen zeigen, dass es in Österreich verstärkte Maßnahmen gegen Raser braucht, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ. Raser sind eine extreme Gefahr für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Wesentlich sind verstärkte Kontrollen, eine Erhöhung der Strafen und die Aufnahme von Tempodelikten in das Vormerksystem. Auch soll es, so wie beispielsweise in der Schweiz, künftig möglich werden, das Fahrzeug zu beschlagnahmen.

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Foto: Zebrastreifen, auf welchem sich mehrere Fußgängerinnen und Fußgänger befinden

VCÖ: Auch in der Mobilität ist verstärktes Energiesparen nötig

VCÖ (Wien, 12. September 2022) - Bewusstseinsbildende Maßnahmen wie die heute präsentierte Energiespar-Kampagne sind wichtig, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Auch im Mobilitätsbereich belastet der nach wie vor zu hohe Spritverbrauch der Fahrzeuge sowohl die Haushalte als auch die Umwelt. Die Mobilitätsorganisation VCÖ drängt daher auf verstärkte politische Maßnahmen, wie niedrigere Tempolimits, die Abschaffung von Steuerbegünstigungen für Firmenwagen mit Verbrennungsmotor sowie verstärkte Anreize für Unternehmen, betriebliches Mobilitätsmanagement umzusetzen.

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Grafik: Sujet des VCÖ-Mobilitätspreises 2022

Bei VCÖ-Mobilitätspreis Wien zwei Schulprojekte und Mobilitätsmanagement des ORF ausgezeichnet

VCÖ (Wien, 7. September 2022) – Die Wiener Bevölkerung legt im Bundesländer-Vergleich die meisten Wege zu Fuß, mit Öffis und Fahrrad zurück. Damit sind die Wienerinnen und Wiener klimafreundlicher und kostengünstiger mobil. Ein Wiener Haushalt hat im Schnitt um über 2.000 Euro pro Jahr niedrigere Mobilitätsausgaben als der durchschnittliche Haushalt in den Bundesländern, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Der VCÖ-Mobilitätspreis stand heuer unter dem Motto „Verkehrswende umsetzen“. Stadträtin Ulli Sima, der VCÖ und die ÖBB haben heute die drei Projekte ausgezeichnet, die von der Fachjury am besten bewertet wurden.

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Foto: Zwei Schulkinder zwischen zwei Autos, welche auf die Straße schauen.

VCÖ zu Schulbeginn: Verstärkte Maßnahmen für ein kindgerechtes Verkehrssystem umsetzen

VCÖ (Wien, 5. September 2022) – Heute beginnt für rund 473.000 Kinder in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland das neue Schuljahr. Die Mobilitätsorganisation VCÖ weist darauf hin, dass der Schulweg für Kinder der häufigste Mobilitätszweck ist. Vor der Pandemie sind in Österreich acht von zehn Kindern autofrei zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad zur Schule gekommen. Der Schulweg ist für Kinder eine Chance, Kompetenz im sicheren Verhalten im Straßenverkehr zu erlangen. Wichtig ist, dass Gemeinden, Städte und Bezirke verstärkte Maßnahmen für ein sicheres, kindgerechtes Verkehrssystem umsetzen, betont der VCÖ.

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Foto: Grabkerzen mit Blumenstrauß

VCÖ: Traurige Sommerunfallbilanz - mehr Verkehrstote in Österreich

VCÖ (Wien 1. September 2022) – Im heurigen Sommer kamen auf Österreichs Straßen mehr Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben als im Sommer des Vorjahres, macht der VCÖ aufmerksam. Nach vorläufigen Daten starben im Juli und August 85 Menschen im Straßenverkehr, seit Jahresanfang waren bereits 273 Verkehrstote zu beklagen - um 43 mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Die Mobilitätsorganisation VCÖ drängt angesichts des starken Anstiegs tödlicher Verkehrsunfälle auf rasche Maßnahmen. Die zu hohen Toleranzgrenzen beim Überschreiten von Tempolimits sind nach Schweizer Vorbild abzuschaffen. Auf Freilandstraßen erhöht Tempo 80 statt 100 die Sicherheit, im Ortsgebiet Tempo 30 statt 50. Zudem braucht es in den Regionen mehr Anrufsammeltaxis und Discobusse, betont der VCÖ.

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Drei Kinder mit Schultasche auf dem Schulweg, welche von hinten gezeigt werden und einen Gehsteig entlang gehen.

VCÖ: In der Freizeit werden ein Vielfaches mehr an Schulkindern bei Verkehrsunfällen verletzt als am Schulweg

VCÖ (Wien, 29. August 2022) – Am Montag beginnt in Ostösterreich wieder die Schule. Die Verkehrssicherheit am Schulweg ist deutlich höher als auf Freizeitwegen. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass in den vergangenen drei Jahren sechsmal so viele 6- bis 14-Jährige Kinder in der Freizeit im Straßenverkehr verletzt wurden wie am Schulweg. Der Schulweg ist für Kinder eine Chance, Kompetenz im Verhalten im Straßenverkehr zu lernen. Elterntaxis nehmen dem Kind diese Chance und verursachen zudem im Schulumfeld oft ein Verkehrschaos. Verkehrsberuhigung sowie weitere Maßnahmen für ein kindgerechtes Verkehrssystem erhöhen die Sicherheit für Kinder, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ.

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Innenraum eines ÖBB Talent Zuges, in welchem sich zahlreiche Fahrgäste befinden.

VCÖ-Bahntest: Drei von zehn Fahrgästen wünschen mehr Pünktlichkeit bei den Bahnen

VCÖ (Wien, 24. August 2022) - Heuer waren teilweise bereits mehr Fahrgäste mit den Bahnen unterwegs als vor Covid-19. Ein Seiteneffekt: Die Fahrgäste nehmen die Bahnen teilweise weniger pünktlich wahr, wie der diesjährige VCÖ-Bahntest zeigt. Drei von zehn Fahrgästen wünschen zudem mehr Verbindungen auf Regionalbahnen, jeder 3. Fahrgast möchte eine bessere Abstimmung mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Sieben von zehn Fahrgästen mit Jahreskarte fahren nun häufiger mit der Bahn als früher. Ein Drittel der Fahrgäste spricht sich für eine Erweiterung des Klimatickets aus, etwa um Rabatte für  Sharing-Angebote und Anrufsammeltaxis.

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Halle des Wiener Hauptbahnhofes. Man sieht Stiegen, Rolltreppen sowie das ÖBB Reisezentrum.

VCÖ-Bahnhoftest: Hauptbahnhöfe von Rankweil, Seefeld und Wien von Fahrgästen am besten bewertet

Wien (VCÖ, 21. August 2022) – Der Bahnhof Seefeld in Tirol, der Bahnhof Rankweil und der Hauptbahnhof Wien sind die Gewinner des diesjährigen VCÖ-Bahnhoftest. Mehr als 11.000 Fahrgäste haben die Bahnhöfe nach 15 Kriterien bewertet. Insgesamt erhalten Österreichs Bahnhöfe von den Fahrgästen beim VCÖ-Bahnhoftest ein Gut. Großen Verbesserungsbedarf sehen die Fahrgäste bei Wartebereichen, Sanitäranlagen und beim Bahnhofumfeld. Drei von vier Fahrgästen kommen autofrei zum Bahnhof.

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