Presseaussendung Archiv

Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Benzin und Diesel im 1. Halbjahr um rund zehn Prozent billiger als im Vorjahr

VCÖ (Wien, 6. Juli 2020) – Die Spritpreise waren heuer im 1. Halbjahr so niedrig wie schon lange nicht mehr, macht der VCÖ aufmerksam. Ein Liter Diesel kostete im 1. Halbjahr im Schnitt 1,08 Euro und damit um 13 Cent weniger als im 1. Halbjahr 2019. Auch Eurosuper war im Schnitt um 13 Cent billiger als im Vorjahr. Angesichts der sich verschärfenden Klimakrise fordert der VCÖ die rasche Abschaffung der Steuerbegünstigung von Diesel. Zudem ist CO2 höher zu bepreisen und gleichzeitig Arbeit niedriger zu besteuern.

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Foto: VCÖ-Mobilität mit Zukunft

VCÖ: Transport-Fahrrad als Familienfahrzeug und im Wirtschaftsverkehr im Trend – Ab heute 850,- Euro Kaufförderung

VCÖ (Wien, 1. Juli 2020) – Transport-Fahrräder sind zunehmend häufiger im Straßenbild zu sehen. Sie werden sowohl als Familienfahrzeug geschätzt als auch als Cargo-Bike im Wirtschaftsverkehr eingesetzt. Ab heute wird der Kauf von Transport-Fahrrädern mit 850,- Euro gefördert, informiert der VCÖ.  In Kopenhagen hat bereits  jede 4. Familie ein Transport-Fahrrad. Laut Studie des deutschen Verkehrsministeriums könnte ein Viertel des städtischen Wirtschaftsverkehrs auf Cargo-Bikes verlagert werden. Der VCÖ fordert den verstärkten Ausbau der Infrastruktur für den Radverkehr.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Wirkung der E-Mobilität-Förderung durch steuerliche Maßnahmen verstärken

VCÖ (Wien, am 29. Juni 2020) – Die Wirkung des heute präsentierten Förderpakets für Elektro-Fahrzeuge und E-Ladeinfrastruktur ist durch steuerliche Maßnahmen zu erhöhen, stellt der VCÖ fest. So ist die Steuerbegünstigung von Diesel und der privaten Nutzung von Firmenwagen mit Verbrennermotor für die Klimaziele kontraproduktiv und bremst die notwendige Energiewende im Verkehrssektor. Die Förderung von Plug-In-Hybrid-Pkw ist aus Umweltsicht nicht zu rechtfertigen.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Spritpreise in Top6-Urlaubsländern der Österreicher deutlich höher

VCÖ (Wien, 29. Juni 2020) – In den sechs beliebtesten Urlaubsreisezielen der Österreicherinnen und Österreicher – Italien, Kroatien, Deutschland, Griechenland, Spanien und Frankreich – ist das Tanken meist deutlich teurer als in Österreich, informiert der VCÖ. Für 50 Liter Diesel ist in Italien im Schnitt um rund 13 Euro mehr zu bezahlen, für 50 Eurosuper um fast 18 Euro mehr. In Kroatien kosten 50 Liter Eurosuper um rund sieben Euro mehr als in Österreich. Der VCÖ betont, dass bei der Anreise mit spritsparendem Fahrstil die Kosten und die CO2-Emissionen deutlich reduziert werden können. Und der VCÖ empfiehlt, am Urlaubsort möglichst autofrei mobil zu sein.

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Grafik: Hellgrüner Hintergrund mit weißen Linien, welche eine Erdkugel sowie Pfeile darstellen

VCÖ: Mangelnder Klimaschutz kostet Österreich laut Studie schon jetzt 15 Milliarden Euro pro Jahr

VCÖ (Wien, 25. Juni 2020) – Mangelnder Klimaschutz kostet Österreich bereits jetzt 15 Milliarden Euro pro Jahr, wie eine heute präsentierte Studie des Wegener Centers für Klima und Globalen Wandel zeigt. Verursacht werden diese Kosten durch Wertschöpfungsverluste für fossile Importe in der Höhe von acht Milliarden Euro, umweltschädliche Förderungen im Umfang von vier Milliarden Euro, wetter- und klimabedingte Schäden verursachen bereits Kosten von zwei Milliarden Euro und die Klimawandelanpassung kostet eine Milliarde Euro pro Jahr. Der VCÖ fordert ein sofortiges Ende der Steuerbegünstigung von Diesel, ein Vorziehen der ökosozialen Steuerreform und eine Infrastrukturpolitik, die im Einklang mit den Klimazielen steht.

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Foto: Th. Reinhardt pixelio.de

VCÖ: Autofreie Urlaubsangebote als Chance für den heimischen Tourismus forcieren

VCÖ (Wien, 25. Juni 2020) – Vor der Covid-19-Pandemie verursachten die Urlaubsreisen von Österreichs Bevölkerung fast vier Millionen Tonnen Treibhausgase pro Jahr, macht der VCÖ aufmerksam. Rund zwei Drittel der Emissionen entstand durch Flugreisen. Der VCÖ weist darauf hin, dass ein Österreich-Urlaub mit dem Pkw das Klima um fast 90 Prozent weniger belastet als eine Flugreise nach Spanien. Noch klimafreundlicher ist ein Österreich-Urlaub mit der Bahn. Aufgrund der Klimakrise werden autofreie Urlaubsangebote in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen. Der VCÖ sieht im autofreien Tourismus ein großes Potenzial für die heimische Tourismuswirtschaft.

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Foto: British Airways-Flugzeug, welches über einen zugeparkten Parkplatz fliegt

VCÖ: Tarifsenkung des Flughafens Wien torpediert Klimaziele und AUA-Rettungsplan

VCÖ (Wien, 24. Juni 2020) - Die heute angekündigte Tarifsenkung des Flughafens Wien torpediert mehrfach die Ziele des AUA-Rettungspakets, stellt der VCÖ fest. Damit würden erneut mehr Billig-Airlines nach Wien gelockt. Die Billig-Airline-Schwemme hat schon im vergangenen Jahr die AUA in wirtschaftliche Turbulenzen gebracht, erinnert der VCÖ. Die Bestrebungen der Bundesregierung, Flüge auf die Bahn zu verlagern, werden damit konterkariert - zum Schaden der Umwelt und der unter dem Fluglärm leidenden Anrainerinnen und Anrainer.

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Foto: Th. Reinhardt pixelio.de

VCÖ: In beliebten Urlaubsländern Unfallrisiko höher als in Österreich

VCÖ (Wien, 24. Juni 2020) – Italien und Kroatien werden laut Umfrage auch heuer die beliebtesten Auslandsreiseziele der Österreicherinnen und Österreicher sein. In beiden Ländern ist das Risiko für tödliche Verkehrsunfälle höher als in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Die höchste Verkehrssicherheit in Europa haben Norwegen, die Schweiz und Schweden, für das nach wie vor eine Reisewarnung gilt. Der VCÖ weist darauf hin, dass in den verkehrssichersten Staaten Europas die Tempolimits niedriger sind als in Österreich.

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Foto: Michael Schwendinger

VCÖ: Radboom in Wien – Im Mai um 45 Prozent mehr Radverkehr als im Mai des Vorjahres

VCÖ (Wien, 18. Juni 2020) –  In Wien wird immer fleißiger in die Pedale getreten: Im Mai waren bei den 13 Radverkehrszählstellen um 45 Prozent mehr Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs als im Mai des Vorjahres, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Bei zwei Zählstellen hat sich der Radverkehr verdoppelt, lediglich bei der Operngasse gab es einen leichten Rückgang von rund drei Prozent. Die meisten Radfahrenden fuhren am Opernring rund 173.000. Der VCÖ fordert den stärkeren Ausbau der Rad-Infrastruktur sowie die rasche Beseitigung von Engstellen.

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Foto: Bezirksvertretung 6. Bezirk

VCÖ: Wichtiger Schritt zur Reduktion der Verkehrsbelastung in der Wiener Innenstadt, dem weitere folgen müssen

VCÖ (Wien, 17. Juni 2020) – Die heute präsentierten Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt zur Reduktion der Verkehrsbelastung in der Wiener Innenstadt, dem weitere folgen müssen, stellt der VCÖ zu den heute präsentierten Vorhaben fest. So kann durch eine verbesserte Logistik und die Errichtung so genannter Micro-Hubs der Lieferverkehr verringert werden. Zudem ist das betriebliche Mobilitätsmanagement bei den Betrieben und Unternehmen in der City zu forcieren. Die Wiener Innenstadt ist bestens mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Verbesserungsbedarf gibt es bei den Radverbindungen zur Innenstadt.

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