Presseaussendung Archiv

Foto: Th. Reinhardt pixelio.de

VCÖ (Wien, 17. September 2018) – Die Einführung von Tempo 140 auf zwei Drittel von Österreichs Autobahnen wäre im Widerspruch zu Österreichs Klimastrategie, stellt der VCÖ fest. Laut Klimastrategie sollen die CO2-Emissionen des Verkehrs im Jahr 2030 um rund ein Drittel niedriger sein als heute. Laut Umweltbundesamt ist bei Tempo 140 der CO2-Ausstoß aber um rund zehn Prozent höher als bei Tempo 130, es werden um rund 16 Prozent mehr gesundheitsschädliche Stickoxide ausgestoßen.

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Foto: nitinut380 Shutterstock.com

VCÖ (Wien, 14. September 2018) – Die Zahl der SUV hat in Österreich massiv zugenommen. Bereits jeder dritte Neuwagen ist ein SUV oder Geländewagen, macht der VCÖ aufmerksam. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der neuzugelassenen SUV um 34 Prozent auf 86.705 gestiegen. Den niedrigsten SUV-Anteil hat der Bezirk Reutte mit 21 Prozent, so der VCÖ. Den höchsten Anteil hat der Bezirk Liezen, wo bereits 51 Prozent der Neuwagen SUV sind. Die meisten  SUV sind auf Firmen oder andere juristische Personen zugelassen. SUV haben einen höheren realen Spritverbrauch als vergleichbare herkömmliche Modelle. Der SUV-Boom behindert das Erreichen der Klimaziele, stellt der VCÖ fest.

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Foto: VCÖ/Christian Gratzer

VCÖ (Wien, 10. September 2018) – Bei der Schulweg-Mobilität gibt es große Bundesländer-Unterschiede, weist der VCÖ auf Daten des Verkehrsministeriums hin. In Niederösterreich ist der Anteil der Kinder, die mit Schulbus oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule kommen am höchsten. In Vorarlberg wird die Hälfte der Schulwege zu Fuß oder mit Fahrrad zurückgelegt. Kärnten weist den höchsten Anteil von Kindern auf, die mit dem Auto zur Schule chauffiert werden. Elterntaxis verursachen vor Schulen Verkehrsprobleme. Zudem wird dem Kind die Chance genommen, Kompetenz im richtigen Verhalten im Straßenverkehr zu lernen. Der VCÖ spricht sich für Verkehrsberuhigung im Schulumfeld aus. Wirksam sind auch so genannte Schulstraßen.

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Foto: Michael Hirschka/pixelio

VCÖ (Wien, 6. September 2018) – Während Österreichs EU-Vorsitz werden die künftigen CO2-Grenzwerte für Lkw und Klein-Transporter beschlossen. Für das Transitland Österreich ist die rasche Reduktion der CO2-Emissionen und damit auch des Spritverbrauchs der Lkw besonders wichtig, betont der VCÖ. Eine heute veröffentlichte internationale Studie des Forschungsinstituts Cambridge Econometrics zeigt, dass die Erdölimporte um eine Milliarde Barrel bis zum Jahr 2030 reduziert werden können, wenn die Lkw spritsparender werden und der Anteil der Elektro- und Hybrid Lkw steigt. Damit sinken auch die klimaschädlichen CO2-Emissionen. Der VCÖ und sein Dachverband „Transport & Environment“ fordern niedrigere CO2-Grenzwerte für neue Lkw.

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VCÖ (Wien, 5. September 2018) – Übermüdung ist im Straßenverkehr tödlich. In Österreich kamen in den vergangenen fünf Jahren 78 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, die durch Übermüdung ausgelöst wurden, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Die Hälfte der Todesopfer war auf Autobahnen und Schnellstraßen zu beklagen. Der VCÖ fordert Fahrtenschreiber für alle gewerblich genutzten Fahrzeuge und maximale Lenkzeiten auch für selbständige Taxilenker.

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Fotocredit: Loris Knoll

VCÖ (Wien, 30. August 2018) – Die Mobilitätsausgaben von Haushalten in kleinen Gemeinden sind um rund 1.000 Euro pro Jahr höher als im Österreich-Schnitt, macht der VCÖ aufmerksam. Der VCÖ fordert den verstärkten Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in den Regionen. Vor allem die Regionalbahnen haben großes Potenzial. Insgesamt haben die privaten Regionalbahnen seit dem Jahr 2012 um zwölf Prozent an Fahrgästen zugelegt, am stärksten die Stubaitalbahn in Tirol mit 27 Prozent.

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Foto: Transport & Environment

VCÖ (Wien, 29. August 2018) – Die Abweichung des tatsächlichen Spritverbrauchs von Neuwagen hat sich in Österreich von sieben Prozent im Jahr 2000 auf zuletzt 39 Prozent mehr als verfünffacht, macht der VCÖ aufmerksam. Der Mehrverbrauch hat Österreichs Autofahrer seit dem Jahr 2000 in Summe mehr als 3,8 Milliarden Euro gekostet und die Umwelt mit mehr als sieben Millionen Tonnen CO2 belastet, wie eine heute in Brüssel veröffentlichte Studie von „Transport & Environment“ zeigt. Die Studie warnt vor neuen Schlupflöchern beim ab 1. September für alle Neuzulassungen geltenden Testzyklus WLTP. Der VCÖ fordert strengere Vorgaben der Politik, damit der reale Spritverbrauch im Schnitt rasch auf 3 Liter pro 100 Kilometer sinkt.

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Foto: VCÖ/Christian Gratzer

VCÖ (Wien, 24. August 2018) – In eineinhalb Wochen beginnt in Ostösterreich wieder die Schule. Im Vorjahr passierten in Österreich laut Statistik Austria  498 Verkehrsunfälle am Schulweg, 509 Kinder wurden verletzt. Erfreulich: Es gab im Vorjahr keinen tödlichen Schulwegunfall. Der VCÖ rät Eltern von Kindern bis zum 12. Lebensjahr jetzt in den Ferien den Schulweg gemeinsam mit dem Kind zu üben. Für die Sicherheit der Kinder ist zudem ein verkehrsberuhigtes Wohn- und Schulumfeld wichtig, betont der VCÖ. Auch Schulstraßen sind eine wirksame Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

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Foto: Hamburger Hochbahn AG

VCÖ (Wien, 23. August 2018) – In Österreich nutzen bereits mehr als 100.000 Haushalte Carsharing. Eine heute präsentierte VCÖ-Publikation zeigt, dass das Potenzial für Carsharing in Österreich bei einem Vielfachen davon liegt. Carsharing verändert das Mobilitätsverhalten, die Umweltbilanz wird besser. Insgesamt beginnt in der Mobilität vorangetrieben durch die Digitalisierung ein grundlegender Wandel. Sharing wird auch durch Mobilitätspakete, die abonniert werden können, in Zukunft stark an Bedeutung gewinnen.

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Fotocredit: Francisco Welter-Schultes (CC0 1.0)

Wien (VCÖ, 21. August 2018) – Der VCÖ reagiert skeptisch auf die heute präsentierten Pläne zum Rechtsabbiegen bei Rot. Es besteht die Gefahr von vermehrten Fußgängerunfällen. Gerade beim Rechtsabbiegen kam es bereits in der Vergangenheit zu zahlreichen schweren Fußgänger- und Radfahrerunfällen. Der VCÖ spricht sich stattdessen für eine Reduktion der Anzahl der Ampeln aus.

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