Presseaussendung Archiv

Foto: Michael Schwendinger

VCÖ (Wien, 7. Juli 2021) – Juli und August sind die stärksten Radfahrmonate in Wien, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Im Vorjahr wurden bei den Radzählstellen im Juli insgesamt 1,25 Millionen Radfahrende gezählt, fast doppelt so viele wie im Schnitt der anderen Monate. Der August war der zweitstärkste Radfahrmonat. Der VCÖ weist daraufhin, dass die Rad-Infrastruktur in Wien etliche Engpässe aufweist. Mit einer raschen Umsetzung von Pop-Up-Radwegen im Sommer kann insbesondere auch Familien, Kindern und Jugendlichen sicheres Radfahren ermöglicht werden, betont der VCÖ.

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VCÖ (Wien, 2. Juli 2021) – Das Autobahnnetz ist seit dem Jahr 2000 um über 300 Kilometer auf rund 2.250 Kilometer ausgebaut worden, das Schienen-Netz ist im gleichen Zeitraum um 535 Kilometer geschrumpft, macht der VCÖ aufmerksam. Zudem ist das Autobahnnetz auch deutlich breiter geworden, die Abschnitten mit drei oder mehr Spuren haben sich auf knapp über 400 Kilometer vervierfacht. Angesichts der sich massiv verschärfenden Klimakrise ist es aus ökologischen und ökonomischen Gründen nötig, die Infrastrukturpolitik rasch in Einklang mit den Klimazielen zu bringen, fordert der VCÖ.

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Foto: Maria Hötzmanseder

VCÖ (Wien, 1. Juli 2021) – Im 1. Halbjahr kamen in Österreich bereits 147 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, informiert der VCÖ. Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen ist damit gegenüber dem 1. Halbjahr 2020 um nur sechs zurückgegangen. Die häufigste Unfallursache war zu hohes Tempo. Die meisten Todesopfer gab es in Oberösterreich. Mit mehr Tempo 30 im Ortsgebiet und Tempo 80 auf Freilandstraßen sowie mehr öffentlichen Verkehrsverbindungen kann die Zahl der Unfälle reduziert werden, betont der VCÖ.

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Foto: Wilhelmine Wulff/pixelio.de

VCÖ (Wien, 29. Juni 2021) – In 22 der 27 EU-Staaten ist das Tempolimit auf Freilandstraßen niedriger als in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, darunter auch in den beliebtesten Urlaubsländern Italien und Kroatien. Auch in Norwegen und der Schweiz ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf Freilandstraßen niedriger, ebenso auf Autobahnen. In der EU heißt es auf den Autobahnen von sieben Staaten im Vergleich zu Österreich „slow down“. Höher als in Österreich sind hingegen in den meisten EU-Staaten die Verkehrsstrafen für Schnellfahren.

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Fotocredit: Volker_Möhrke_CORBIS, Norbert_Novak

VCÖ (Wien, 25. Juni 2021) – In einer Woche beginnen in Ostösterreich die Schulferien. Laut Statistik Austria plant jede fünfte Person für diesen Sommer eine Urlaubsreise ins Ausland. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass in den beliebtesten Urlaubsreisezielen der Österreicherinnen und Österreicher – Italien, Kroatien, Deutschland – das Tanken deutlich teurer ist. So kostet eine 50 Liter Tankfüllung Diesel in Italien um rund 13 Euro mehr als in Österreich und in Kroatien um über sieben Euro mehr. Der VCÖ weist darauf hin, dass durch ein spritsparendes Fahrverhalten die Spritkosten und auch die CO2-Emissionen deutlich reduziert werden können. Und: Am Urlaubsort gilt es, möglichst autofrei mobil zu sein.

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Foto: VCÖ/Christian Gratzer

VCÖ (Wien, 24. Juni 2021) – Die Hitze erreicht heute einen vorläufigen Höhepunkt. Für viele Menschen ist die Hitze eine ernste Gesundheitsgefahr. Eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt, dass in Österreich für rund 2,7 Millionen Menschen ab 16 Jahren Hitze eine starke oder sogar sehr starke körperliche Belastung ist. In Ostösterreich ist die Hitze für mehr Menschen eine Belastung als im Westen. Der Verkehr verursacht mit den Straßen, Parkplätzen und auch Fahrzeugen vor allem in Städten regelrechte Hitze-Staus. Der VCÖ fordert zum Schutz der Bevölkerung rasche Maßnahmen für mehr kühlendes Grün und mehr schattenspendende Bäume im Straßenraum.

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Foto: MichaelGaida/Pixabay

VCÖ (Wien, 23. Juni 2021) – Die Klimaziele im Verkehr sind nur erreichbar, wenn der Anteil der Schiene am Gütertransport deutlich erhöht wird. Aber die Zahl der Betriebe, die über Gleisanschlüsse Güter direkt auf die Schiene bringen, ist in Österreich in den vergangenen fünf Jahren um zehn Prozent auf unter 600 gesunken, macht der VCÖ aufmerksam. Der VCÖ fordert eine unabhängige Beratungsstelle, die Unternehmen bei der Verlagerung auf die Schiene unterstützt. Zudem ist nach Schweizer Vorbild die Steuerbegünstigung von Diesel abzuschaffen.

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Foto: Veränderung bewegen / Crossconnect

VCÖ (Wien, 23. Juni 2021) – Der VCÖ begrüßt den heute von der Bundesregierung beschlossenen Aktionsplan „Nachhaltige Beschaffung“ als wichtigen Schritt, damit die öffentliche Hand auch bei der klimaverträglichen Mobilität eine Vorreiterrolle einnimmt. Bei neu angeschafften Kraftfahrzeugen wird bis zum Jahr 2026 der emissionsfreie Antrieb (batterieelektrisch oder Brennstoffzelle) der Standard sein, nur in begründeten Ausnahmefällen dürfen Neuanschaffungen andere Antriebe haben. Ab 2027 sind Neufahrzeuge ausnahmslos emissionsfrei.

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Foto: REMINDFILMS Adobe Stock 32710094 M

VCÖ (Wien, 18. Juni 2021) – Die Zahl der öffentlichen E-Ladestationen hat sich in der EU in den vergangenen drei Jahren auf rund 260.000 mehr als verdoppelt, die Unterschiede innerhalb Europas sind aber sehr groß, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat Österreich die siebthöchste Anzahl an E-Ladestationen, Spitzenreiter ist die Niederlande vor Norwegen. In Italien und Kroatien ist zwar insgesamt die Zahl der E-Ladestationen geringer, aber in den beliebten Urlaubsregionen der beiden Länder ist ein gutes E-Ladenetz vorhanden. Der VCÖ betont, dass es in Österreich vor allem in Wohnhausanlagen Aufholbedarf bei Lademöglichkeiten gibt.

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Foto: Christian Gratzer/VCÖ

VCÖ (Wien, 17. Juni 2021) - Dass Wien eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung bekommt, ist ein längst überfälliger Schritt, betont der VCÖ. Jedoch ist der Tarif mit 10 Euro pro Monat zu niedrig, in Amsterdam kostet eine Parkberechtigung fast fünfmal, in Stockholm siebenmal so viel. Zudem müssen die Zonen in den großen Bezirken kleiner werden, sonst droht zusätzlicher Autoverkehr innerhalb des Bezirks, weist der VCÖ auf den Verbesserungsbedarf hin.

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