Presseaussendung Archiv

Grafik: Hellgrüner Hintergrund mit weißen Linien, welche eine Erdkugel sowie Pfeile darstellen

VCÖ: Nach Klimagipfel ambitionierte Maßnahmen in Österreich umsetzen

VCÖ (Wien, 16. Dezember 2018) - Mit der Einigung in Katowice ist ein Schritt Richtung Klimaziel gesetzt worden, viele weitere müssen rasch folgen, betont der VCÖ. In Österreich haben eine ökosoziale Steuerreform sowie mehr Tempo bei der Verkehrswende und Energiewende oberste Priorität. Es braucht ein dichteres öffentliches Verkehrsnetz, einen starken Ausbau der Rad-Infrastruktur und eine verkehrsparende Siedlungspolitik. Auf EU-Ebene ist in der kommenden Woche ein niedriger CO2-Grenzwert für Neuwagen zu beschließen, stellt der VCÖ fest.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Bezirk Liezen hat österreichweit höchsten Anteil von E-Autos bei Neuwagen - bereits jeder 10. Neuwagen fährt mit Strom

VCÖ (Wien, 13. Dezember 2018) – Der Bezirk Liezen ist heuer Österreichs Champion bei den E-Autos, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Fast zehn Prozent der neuzugelassenen Pkw fahren im obersteirischen Bezirk nur mit Strom. An zweiter Stelle liegen der Bezirk Rohrbach in Oberösterreich und Wien Innere Stadt mit knapp mehr als sechs Prozent. Österreichweit liegt der Anteil der E-Pkw bei 1,9 Prozent. Jetzt im Finale von Österreichs EU-Präsidentschaft kann ein wichtiger Schritt gesetzt werden, damit die Zahl der E-Automodelle rascher zunimmt. Nächste Woche findet die letzte Verhandlungsrunde über die zukünftigen CO2-Grenzwerte für Neuwagen statt. Ein niedriger CO2-Grenzwert sowie in Österreich Verbesserungen bei der Firmenwagenbesteuerung würden die klimaschädlichen Emissionen des  Autoverkehr deutlich reduzieren, betont der VCÖ.

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Klimapolitik auf dem Prüfstand: ExpertInnen sehen massiven Nachholbedarf in Österreich

VCÖ / Global 2000 / Universität Graz (Wien, 7. Dezember 2018) - Heute endet die Stellungnahmemöglichkeit für Mitglieder des im geltenden Klimaschutzgesetz verankerten Nationalen Klimaschutzkomitees zum Konsultationsentwurf des Nationalen Energie- und Klimaplans (NEKP) für Österreich. Sowohl VertreterInnen der Wissenschaft, als auch Umweltorganisationen sehen die präsentierten Ergebnisse kritisch.

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Foto: Th. Reinhardt pixelio.de

VCÖ: Autoverkehr in Österreich hat sich binnen 30 Jahren verdoppelt

VCÖ (Wien, 6. Dezember 2018) – Noch nie wurde in Österreich so viel Auto gefahren wie heute. In den vergangenen 30 Jahren hat sich der Autoverkehr verdoppelt, in den vergangenen 50 Jahren sogar verfünffacht, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Es gab nur fünf Jahre seit dem Jahr 1960, in denen der Autoverkehr zurückgegangen ist, zuletzt im Jahr 2012. Die Anzahl der Insassen pro Auto ist massiv gesunken, in 100 Pkw sitzen heute im Schnitt nur noch 115 Personen. Der VCÖ betont, dass Österreich die Klimaziele nur mit einer Reduktion des Autoverkehrs erreichen kann.

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Foto: Fotolyse Adobe Stock 23074107

VCÖ: CO2-Emissionen durch Flugverkehr in Österreich seit 1990 mehr als verdoppelt

VCÖ (Wien, 5. Dezember 2018) – Die CO2-Emissionen des Flugverkehr sind seit dem Jahr 1990 um mehr als das Doppelte gestiegen und damit von allen Verkehrsträgern am stärksten, macht der VCÖ aufmerksam. Pro Personenkilometer verursacht der Flugverkehr doppelt so viele CO2-Emissionen wie Diesel- und Benzin-Pkw und sogar 31 Mal so viel CO2 wie die Bahn. Der VCÖ weist darauf hin, dass ausgerechnet der Klimasünder Flugverkehr für seinen Treibstoff keine Mineralölsteuer bezahlt. Zusätzlich sind die Tickets für internationale Flüge im Gegensatz zu Bahntickets zur Gänze von der Umsatzsteuer befreit.

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Foto: Reinhard Seiß/URBAN+

VCÖ: Bodenverbrauch durch Verkehrsflächen nimmt täglich im Ausmaß von zwei Fußballfeldern zu

VCÖ (Wien, 4. Dezember 2018) – Der Bodenverbrauch durch Verkehrsflächen hat in Österreich massiv zugenommen, macht der VCÖ aufmerksam. Täglich werden in Österreich Flächen im Ausmaß von zwei Fußballfeldern für den Verkehr verbaut. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat das Burgenland den höchsten Flächenverbrauch, Wien den mit Abstand niedrigsten. Die Infrastrukturpolitik steht im Widerspruch zu den Klimazielen. Zudem sind ein Stopp der Zersiedelung und die Stärkung der Ortskerne nötig, betont der VCÖ.

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Foto: VCÖ

In Österreich fahren immer mehr das ganze Jahr mit Fahrrad – Tipps zum Radfahren im Winter

VCÖ (Wien, 30. November 2018) – Immer mehr in Österreich nutzen das Fahrrad das ganze Jahr als Verkehrsmittel, also auch im Winter. Rund vier von zehn Radfahrenden treten auch in den Wintermonaten zumindest gelegentlich in die Pedale, macht der VCÖ aufmerksam. Die Zahl der Ganzjahres-Radfahrer ist in Österreich noch deutlich zu erhöhen. Die Bundesregierung möchte den Radverkehrsanteil bis zum Jahr 2025 verdoppeln. Der VCÖ fordert den verstärkten Ausbau der Radinfrastruktur. Zudem hat der VCÖ Tipps fürs Radfahren im Winter zusammengestellt.

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Autos, welche auf einer Autobahn im Stau stehen. Aus den Auspuffen sieht man Abgase aufsteigen.

VCÖ: Große Unterschiede zwischen den Bundesländern bei CO2-Emissionen des Verkehrs

VCÖ (Wien, 29. November 2018) – Bei den CO2-Emissionen des Verkehrs sind die Unterschiede zwischen den Bundesländern groß, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des Umweltbundesamts zeigt. Allen Bundesländern gemeinsam ist, dass seit dem Jahr 1990 die CO2-Emissionen des Verkehrs deutlich stärker gestiegen sind als Einwohnerzahl. In bereits sieben Bundesländern ist der Verkehr der größte Verursacher von CO2. Der VCÖ fordert umfassende Maßnahmen, um den Verkehr rasch auf Klimakurs zu bringen.

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VCÖ: Der EU-Klimastrategie müssen rasch Taten für mehr Klimaschutz im Verkehr folgen

VCÖ (Wien, 28. November 2018) – Der VCÖ begrüßt das Ziel der EU-Kommission einer klimaneutralen Wirtschaft in der EU bis zum Jahr 2050. Um dieses Ziel im Verkehr erreichen zu können, ist es nötig, dass spätestens im Jahr 2030 keine Neuwagen mehr mit Diesel und Benzin auf den Markt kommen. Als Zwischenschritt ist ein niedriger CO2-Grenzwert für neue Pkw im Jahr 2025 festzulegen. Zudem fordert der VCÖ rasche Bahnverbindungen zwischen Europas Hauptstädten und Großstädten, um die Zahl der klimaschädlichen Flüge innerhalb der EU deutlich zu reduzieren.

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Auspuff eines Autos, der sichtbar Schadstoffe ausstößt

Abgase des Kfz-Verkehrs verursachen in Österreich Schaden von 2 Milliarden Euro

VCÖ (Wien, 27. November 2018) – Die Luftverschmutzung durch den Kfz-Verkehr verursacht in der EU einen Schaden von 66,7 Milliarden Euro pro Jahr, wie eine heute veröffentlichte Studie des renommierten Forschungsinstituts CE Delft zeigt. Der VCÖ weist darauf hin, dass allein in Österreich die durch den Verkehr verursachte Luftverschmutzung knapp mehr als zwei Milliarden Euro betragen. 92 Prozent der Schäden werden durch Dieselabgase verursacht. Der VCÖ fordert im Verkehr einen rascheren Ausstieg aus Erdöl und die stärkere Forcierung von sauberer und gesunder Mobilität.

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