Presseaussendung Archiv

Fotocredit: Marcus Bauer

VCÖ: Im Vorjahr 81 Prozent der Kinderunfälle in der Freizeit, nicht am Schulweg

VCÖ (Wien, 16. Juli 2018) – Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass im gesamten Vorjahr 81 Prozent der Verkehrsunfälle mit Kindern nicht am Schulweg, sondern in der Freizeit passierten. Vier von zehn Kindern verunglückten als Pkw-Insasse. Im Vorjahr passierten im Juli und August pro Tag um 40 Prozent mehr Verkehrsunfälle mit Kindern als im Schnitt der anderen Monate. Der VCÖ spricht sich für verstärkte Maßnahmen für ein kindgerechtes Verkehrssystem aus. Im Ortsgebiet braucht es mehr Verkehrsberuhigung, in den Regionen ist das öffentliche Verkehrsangebot während der Ferien massiv zu verbessern.

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Foto: Fußgängerzone aus der Vogelperspektive. Man sieht zahlreiche Fußgängerinnen und Fußgänger.

VCÖ: Zona Traffico Limitato für Wiener Innenstadt geeignet

VCÖ (Wien, 13. Juli 2018) – Der VCÖ begrüßt die von Bezirksvorsteher Markus Figl gestartete Diskussion über verstärkte Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in der Wiener Innenstadt. International gibt es bereits viele Städte, die in ihrem historischen Stadtkern den Verkehr deutlich reduziert haben. So gibt es in jeder vierten italienischen Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner eine Zufahrtsbeschränkung, beispielsweise in Bozen, Bologna, Bergamo, Genua, Neapel, Rom, Turin und Ravenna.

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Fotocredit: Manuela Tippl (Fotos von Marco Verch, ÖBB, Rosniak, shutterstock, VCÖ, Wolfgang Zajc)

VCÖ-Mobilitätspreis Österreich: 321 Projekte eingereicht – Online-Voting gestartet

VCÖ (Wien, 13. Juli 2018) – Der VCÖ-Mobilitätspreis Österreich geht ins Finale. 321 Projekte und Konzepte wurden bei Österreichs größtem Wettbewerb für nachhaltige Mobilität eingereicht. Die Fachjury hat für die elf Kategorien jeweils die Top5 Projekte für das Online-Voting nominiert. Megatrends wie Digitalisierung, Automatisierung und Sharing sowie neue Antriebstechnologien, wie E-Motor und Wasserstoff sorgen im Verkehr für die größten Änderungen seit Beginn der Massenmotorisierung, betont der VCÖ.

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Foto: nitinut380 Shutterstock.com

VCÖ: Mehr als die Hälfte der Neuwagen sind Firmenwagen – in Stadt Salzburg und 3 Wiener Bezirken sogar mehr als 80 Prozent

VCÖ (Wien, 11. Juli 2018) – In Österreich wurden heuer im 1. Halbjahr 56 Prozent der Neuwagen auf Firmen und andere „juristische Personen“ zugelassen. Im Bundesländer-Vergleich hat Wien mit 71 Prozent den höchsten Anteil von Firmenwagen, bei den Landeshauptstädten Salzburg mit sogar 82 Prozent, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Bei Pkw der Luxusklasse, der Oberklasse und bei großen SUV ist der Anteil der Firmenwagen am höchsten und bei Kleinwagen am niedrigsten. Der VCÖ betont, dass es stärkere steuerliche Anreize braucht, damit vor allem Firmenwagen mit niedrigem Spritverbrauch angeschafft werden.

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Foto: Autobahn, auf welcher einige Pkw und Lkw fahren

VCÖ: Tempo 140 erhöht Spritverbrauch, Schadstoffausstoß und Unfallrisiko

VCÖ (Wien, 6. Juli 2018) – Der VCÖ weist darauf hin, dass Tempo 140 den Spritverbrauch erhöht und damit auch die CO2-Emissionen. Laut TU Graz und Umweltbundesamt erhöhen sich zu dem deutlich der Ausstoß gesundheitsschädlicher Schadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub.. Auch der Anhalteweg verlängert sich, wodurch das Unfallrisiko steigt. Der VCÖ macht zudem darauf aufmerksam, dass die A1 bei Haid jener Autobahnabschnitt ist, wo österreichweit die meisten Lkw unterwegs sind.

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Foto: (c)  RCG Mikula

VCÖ: Österreich beim Bahngüterverkehr im EU-Spitzenfeld

VCÖ (Wien, 4. Juli 2018) – Der Gütertransport ist beim Klimaschutz eines der größten Sorgenkinder in der EU. Der VCÖ weist darauf hin, dass in der EU die Bahnen nur 17 Prozent der Güterverkehrsleistung erbringen, der Lkw-Transport hat mit 72 Prozent einen vier Mal so hohen Anteil. Österreich ist zwar mit 31 Prozent Schienengüterverkehrsanteil im EU-Spitzenfeld, aber als Transitland von der Zunahme des Lkw-Verkehrs besonders stark betroffen. Der VCÖ fordert eine Mindestmaut für Lkw in der EU sowie die Beseitigung von bürokratischen Barrieren im grenzüberschreitenden Bahngüterverkehr.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: In Österreich Zahl der Verkehrstoten heuer stark gestiegen - seit Jahresbeginn bereits 188 Todesopfer

VCÖ (Wien, 29. Juni 2018) – Die Zahl der Verkehrstoten ist in Österreich im 1. Halbjahr nach vorläufigen Daten auf 188 gestiegen, informiert der VCÖ. Im Vorjahr wurden im 1. Halbjahr 170 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet. Der VCÖ betont, dass es verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen  hohes Tempo sowie Unachtsamkeit und Ablenkung nötig sind. Auch präventive Maßnahmen, wie mehr öffentliche Verkehrsverbindungen und Verkehrsberuhigung im Ortsgebiet, erhöhen die Verkehrssicherheit.

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Foto: McPHOTO/vario images

VCÖ: Frankreich ab Sonntag das 5. EU-Land mit Tempo 80 auf Freilandstraßen

VCÖ (Wien, 28. Juni 2018) – Das tödliche Unfallrisiko auf Freilandstraßen ist hoch. Allein seit dem Jahr 2010 starben in Österreich mehr als 2.000 Menschen bei Verkehrsunfällen auf Freilandstraßen, macht der VCÖ aufmerksam. In Frankreich wird nun mit 1. Juli Tempo 80 auf Freilandstraßen eingeführt, um die Zahl der tödlichen Unfälle zu reduzieren. Der VCÖ weist darauf hin, dass schon jetzt in Dänemark, Finnland, Malta und Zypern Tempolimit 80 gilt, in Schweden darf auf Freilandstraßen höchstens 70 km/h gefahren werden.

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Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.

VCÖ: In vielen Urlaubsländern ist Tanken teurer als in Österreich

VCÖ (Wien, 26. Juni 2018) – Am Freitag beginnen in Ostösterreich die Sommerferien.Der VCÖ weist darauf hin, dass in den vier beliebtesten Urlaubsländern der Österreicher – Italien, Kroatien, Deutschland, Griechenland - Treibstoff deutlich mehr kostet als in Österreich. In Italien ist für 50 Liter Diesel im Schnitt um 14 Euro mehr zu zahlen, für 50 Liter Eurosuper um 18 Euro mehr. Wer spritsparend fährt, kommt mit einer Tankfüllung deutlich weiter. Zudem empfiehlt der VCÖ, am Urlaubsort kurze Strecken zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad zu fahren.

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Auspuff eines Autos, der sichtbar Schadstoffe ausstößt

VCÖ: Spritverbrauch nur am Papier deutlich gesunken

VCÖ (Wien, 25. Juni 2018) – Der Spritverbrauch der Neuwagen und deren CO2-Emissionen sinken nur am Papier stark, macht der VCÖ aufmerksam. Laut Herstellerangaben ist der Verbrauch neuer Diesel-Pkw von 6,2 Liter pro 100 Kilometer im Jahr 2007 auf 4,8 Liter pro 100 Kilometer im Vorjahr gesunken. Jedoch nur am Papier: Die Abweichung des realen Spritverbrauchs von den Herstellerangaben hat sich von 15 Prozent im Jahr 2007 auf zuletzt 43 Prozent fast verdreifacht. Das erhöht nicht nur die Spritkosten, sondern auch die klimaschädlichen Treibhausgas-Emissionen. Dabei könnte das 3-Liter Auto schon heute der Standard sein, betont der VCÖ.

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