Presseaussendung Archiv

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VCÖ: Lobautunnel ist antiquierte Antwort auf zukünftige Herausforderungen

VCÖ (Wien, 29. Jänner 2018) - Beide heute präsentierten Studien zum Lobauttunnel kommen zum Ergebnis, dass ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Reduktion des Kfz- Verkehrs nötig ist. Die Studie der TU-Wien spricht sich explizit gegen den Bau des Lobautunnels aus . Der VCÖ fordert die Umsetzung eines S-Bahnrings, um den Pendlerinnen und Pendlern  aus dem Umland eine umweltverträgliche und platzsparende Alternative zum Auto zu bieten. Neben dem Ausbau der Schiene sind zudem häufigere Verbindungen auf den Strecken nötig. In den Außenbezirken ist das Öffi-Angebot auszuweiten. Zudem sollen nach internationalem Vorbild Rad-Highways vom Umland nach Wien führen. Der Lobautunnel ist aus Sicht des VCÖ eine überholte und antiquierte Antwort auf zukünftige Herausforderungen im Verkehr.

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Auspuff eines Autos, der sichtbar Schadstoffe ausstößt

VCÖ: Abschaffung von Abgastest am Auspuff öffnet Türen für Manipulation

VCÖ (Wien, am 29. Jänner 2018) – Der VCÖ warnt vor den negativen Folgen der geplanten Änderungen bei der Abgasmessung in Österreich. Geplant ist, dass in Zukunft bei der Pickerl-Überprüfung lediglich die Computer-Daten der Fahrzeuge ausgelesen werden. Doch bei diesem System sind Manipulationen möglich, wie unter anderem der Abgas-Experte der TU-Wien Ernst Pucher und Fachleute des Umweltbundsamts betonen. Die Erfahrungen in Deutschland bestätigen die Warnungen der Fachleute: Laut TÜV-Deutschland wurden bei rund einer Million Fahrzeuge Mängel nicht entdeckt, weil nur die Computer-Daten der Autos ausgelesen wurden. Statt einer Verschlechterung der Abgasprüfung, braucht es rasche Verbesserungen, betont der VCÖ.

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Foto: VCÖ

VCÖ-Online-Datenbank mit mehr als 3.000 vorbildlichen Mobilitätsprojekten gestartet

VCÖ (Wien, 26. Jänner 2018) – Der Verkehr steht vor den größten Änderungen seit Beginn der Massenmotorisierung. Die Ära des Verbrennungsmotors geht langsam aber sicher zu Ende, die Digitalisierung erleichtert Carsharing und Bikesharing. Der VCÖ hat nun auf seiner Website mehr als 3.000 Mobilitätsprojekte online gestellt, die dazu beitragen, die Umweltbilanz des Verkehrs zu verbessern. Gemeinden und Städte, Betriebe, Schulen oder auch Privatpersonen können in einer Online-Datenbank mögliche Lösungen für Verkehrsprobleme suchen.

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Foto: Fotolyse Adobe Stock 23074107

VCÖ: Flugtreibstoff Kerosin wurde im Vorjahr mit rund 360 Millionen Euro steuerlich begünstigt

VCÖ (Wien, 25. Jänner 2018) – Im Gegensatz zu Diesel, Benzin oder Heizöl wird für Kerosin keine Mineralölsteuer eingehoben. Die Steuerbegünstigung des Treibstoffs für den Flugverkehr betrug allein in Österreich im Vorjahr rund 360 Millionen Euro, wenn die Mineralölsteuer von Diesel als Grundlage genommen wird, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Wird die Mineralölsteuer von Benzin als Grundlage genommen, steigt die Steuerbegünstigung von Kerosin sogar auf rund 440 Millionen Euro. Der VCÖ fordert ein Ende der Steuerbegünstigung von Kerosin und den verstärkten Ausbau grenzüberschreitender Bahnverbindungen in der EU.

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Auspuff eines Autos, der sichtbar Schadstoffe ausstößt

VCÖ: Hardware-Nachrüstung von Schmutz-Diesel in Österreich rasch beschließen

VCÖ (Wien, 22. Jänner  2018) –  Das am Wochenende bekannt gewordene Gutachten der TU München über die Möglichkeiten der Nachrüstung von Schmutz-Diesel-Pkw ist auch für Österreich relevant, betont der VCÖ. Das von der deutschen Bundesregierung beauftragte Gutachten zeigt, dass eine Nachrüstung technisch leicht möglich und auch sehr wirksam ist. Die Stickoxid-Emissionen können mit einem Katalysator laut Gutachten um rund 90 Prozent reduziert werden. Der VCÖ fordert diese Nachrüstung auch für Österreich. Die Kosten für die Nachrüstung sind von den Herstellern zu übernehmen.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Jeder zweite tödliche Verkehrsunfall in Österreich auf Freilandstraßen

VCÖ (Wien, 19. Jänner 2018) – Seit dem Jahr 2010 kamen in Österreich bei Verkehrsunfällen auf Freilandstraßen 2.045 Menschen ums Leben, macht der VCÖ aufmerksam. Damit passierte jeder zweite tödliche Verkehrsunfall auf einer Freilandstraße außerhalb des Ortsgebiets. Der VCÖ weist darauf hin, dass in den meisten EU-Staaten das Tempolimit niedriger ist als in Österreich. Frankreich senkt das Tempolimit auf Freilandstraßen ab 1. Juli auf 80 km/h. Auch in Österreich kann mit Tempo 80 statt 100 die Verkehrssicherheit deutlich verbessert werden, betont der VCÖ.

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Auspuff eines Autos, der sichtbar Schadstoffe ausstößt

VCÖ: Abschaffung von Abgastest am Auspuff würde Gefahr von Manipulationen erhöhen

VCÖ (Wien, am 18. Jänner 2018) – Der VCÖ spricht sich für die Beibehaltung der Endrohrmessung bei den Abgastests aus. Das Auslesen der Diagnose-Software ist für eine wirksame Abgasmessung ungenügend, wie auch TÜV Deutschland feststellt. In Österreich weist unter anderem das Umweltbundesamt darauf hin, dass die so genannten OBD-Systeme manipuliert werden können. Der VCÖ tritt für eine Weiterentwicklung der Abgasmessung ein. So soll auch die Anzahl der Ultrafeinstaub-Partikel, die besonders gesundheitsschädlich sind, gemessen und das Funktionieren der SCR-Katalysatoren geprüft werden.

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VCÖ: Durch Automatisierung nehmen Auto- und Lkw-Verkehr stark zu

VCÖ (Wien, am 17. Jänner 2018) – Die Hoffnungen, dass es durch automatisierte Fahrzeuge automatisch weniger Staus gibt, werden sich durch die Zunahme des Verkehrs nicht erfüllen, stellt der VCÖ fest. Der VCÖ hat internationale Studien und Simulationen zu den Folgen des automatisierten Fahrens analysiert. Das Ergebnis: Ohne entsprechende Rahmenbedingungen wird es infolge der Automatisierung deutlich mehr Autoverkehr und auch mehr Lkw-Verkehr geben. Die gute Nachricht: Unerwünschte Wirkungen und negative Seiteneffekte durch automatisiertes Fahren können durch politische Maßnahmen vermieden werden. Richtig eingesetzt kann die Automatisierung der Pkw-Flotte positive Effekte wie weniger Bedarf an Parkplätzen und höhere Verkehrssicherheit bringen, betont der VCÖ.

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Auspuff eines Autos, der sichtbar Schadstoffe ausstößt

VCÖ: Verkehr ist Österreichs größtes Klimaschutz-Problem

VCÖ (Wien, 17. Jänner 2018) – Die Zunahme beim Verkehr macht die CO2-Einsparungen in den anderen Sektoren wieder zunichte, stellt der VCÖ zur heute präsentierten Klimabilanz fest. Während die Sektoren Energie, Industrie, Gebäude, Abfall- und Landwirtschaft im Jahr 2016 um insgesamt 8,7 Millionen Tonnen weniger Treibhausgase verursachten als im Jahr 1990, sind die Emissionen des Verkehrs um 9,2 Millionen Tonnen CO2 angestiegen.  Mangelnder Klimaschutz im Verkehr schafft ökologische und auch ökonomische Probleme, betont der VCÖ.

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Foto: Gina Sanders/adobe stock #46203758

VCÖ: Im Vorjahr war jeder 2. tödlich verunglückte Fußgänger 65 Jahre oder älter

VCÖ (Wien, 12. Jänner 2018) – 73 Fußgängerinnen und Fußgänger kamen in Österreich im Vorjahr durch Verkehrsunfälle ums Leben. 36 Todesopfer waren 65 Jahre oder älter, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Jeder zweite tödliche Seniorenunfall wurde laut Polizei durch ein Fehlverhalten eines Pkw-Lenkers verursacht. Sechs Seniorinnen und Senioren wurden am Schutzweg niedergefahren und tödlich verletzt. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für eine seniorengerechte und fußgängerfreundliche Verkehrsplanung im Ortsgebiet.

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