Presseaussendung Archiv

VCÖ (Wien 28. Februar 2020) –  Am Sonntag endet in Österreich der Tempo 140 Versuch. Der VCÖ begrüßt das Aus, denn mit dem Tempo nehmen Spritverbrauch, Lärm, Schadstoffausstoß und klimaschädlicher CO2-Ausstoß zu. Die hohen Toleranzgrenzen in Österreich sind nach Schweizer Vorbild zu senken, die Tempokontrollen deutlich zu verbessern, betont der VCÖ. Tempolimits sind eine kostengünstige und wirksame Maßnahme, um die CO2-Emissionen des Verkehrs zu reduzieren. In der Schweiz gilt so wie in fünf EU-Staaten Tempo 120 auf Autobahnen. In den Niederlanden gilt ab Mitte März so wie in Norwegen Tempolimit 100.

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VCÖ (Wien, 26. Februar 2020) - Heute startet die "Task Force Ökosoziale Steuerreform" ihre Arbeit. Der VCÖ betont, dass eine umfassende Ökologisierung der Steuern und Abgaben im Verkehr wesentlich ist, um den Verkehr endlich auf Klimakurs zu bringen. Im Vorjahr sind die CO2-Emissionen des Verkehrs statt zu sinken zum fünften Mal in Folge gestiegen. Klimafreundliches Verhalten ist zu belohnen, klimaschädliches höher zu besteuern. Umweltschädliche Förderungen, wie die Steuerbegünstigung von Diesel und von fossil betriebenen Firmenwagen, sind rasch abzuschaffen.

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VCÖ (Wien, 25. Februar 2020) – Immerhin zwei Drittel von Österreichs Bevölkerung nutzen häufig die eigenen Beine als Verkehrsmittel, wie eine vom VCÖ beauftragte repräsentative Umfrage des Instituts INTEGRAL zeigt. In Städten wird mehr zu Fuß gegangen als in den Regionen, die Wienerinnen und Wiener sind am häufigsten per Pedes unterwegs. Immerhin ein Drittel der Autofahrer, die mehrmals die Woche hinter dem Lenkrad sitzen, möchte häufiger zu Fuß gehen. Der VCÖ fordert eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung im Ortsgebiet sowie Gehwege zwischen Siedlungen und dem nächstgelegenen Ortsgebiet.

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VCÖ (Wien, 21. Februar 2020) – Die Schere zwischen Stadt und Land geht beim Pkw-Motorisierungsgrad immer weiter auseinander, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Im Bezirk Waidhofen/Thaya gibt es mit bereits 746 die meisten Pkw pro 1.000 Einwohner – und damit doppelt so viele wie in Wien mit 374 Pkw pro 1.000 Einwohner. Im Vorjahr ging nur in der Stadt Salzburg sowie in 15 Wiener Bezirken die Zahl der Pkw im Verhältnis zur Einwohnerzahl zurück. Der VCÖ sieht die Politik gefordert, dem steigenden Motorisierungsgrad in den Regionen gegenzusteuern. Nötig ist ein dichteres öffentliches Verkehrsnetz mit häufigeren Verbindungen, der starke Ausbau der Rad-Infrastruktur und eine verkehrssparende Raumordnung.

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VCÖ (Wien, 20. Februar 2020) – Der Weg von und zur Arbeit verursacht an  Werktagen ein Drittel des Autoverkehrs von Österreichs Bevölkerung. Pro Jahr stoßen allein die Autofahrten am Arbeitsweg mehr als drei Millionen Tonnen CO2 aus, informiert der VCÖ. Die Klimabilanz kann durch verstärktes betriebliches Mobilitätsmanagement und eine umfassende Reform der Pendlerförderungen deutlich verbessert werden.

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VCÖ (Wien, am 14. Februar 2020) - Dem aktuellen Pendlerpauschale fehlen nicht nur ökologische Kriterien, es weist auch aus sozialer Sicht großen Reformbedarf auf, stellt der VCÖ fest. Laut Daten des Finanzministeriums wurden zuletzt rund ein Viertel des Pendlerpauschale von Personen mit einem Jahreseinkommen von über 50.000 Euro beantragt. Zudem haben vier von zehn Personen, die Pendlerpauschale beziehen, einen Arbeitsweg zwischen zwei und 19 Kilometern. Der VCÖ fordert eine Umgestaltung der Pendlerpauschale mit verstärkten ökologischen Anreizen und besserer sozialer Treffsicherheit.

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VCÖ (Wien, 13. Februar 2020) – Die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die einen Firmenwagen privat nutzen, ist in den vergangenen fünf Jahren um fast 30 Prozent auf rund 139.000 gestiegen, macht der VCÖ aufmerksam. Die Zahl der Arbeitnehmer mit Firmenwagen ist aber weiter eine kleine Minderheit, rund 96 Prozent der unselbständig Erwerbstätigen haben keinen Firmenwagen. Die derzeitige Form der steuerlichen Begünstigung von Firmenwagen ist sozial ungerecht und in Zeiten der Klimakrise nicht mehr zeitgemäß, betont der VCÖ.

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VCÖ (Wien, 7. Februar 2020) – Trotz stark steigendem Flugverkehr: Viele Österreicher fliegen gar nicht oder nur sehr selten, wie eine vom VCÖ beauftragte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INTEGRAL zeigt. Aber wenige Österreicher fliegen sehr viel: Drei Prozent fliegen mindestens mehrmals im Monat, weitere 15 Prozent steigen mehrmals im Jahr in ein Flugzeug ein. Der Flugverkehr ist besonders klimaschädlich. Der VCÖ fordert die rasche Einführung einer Kerosinsteuer auf EU-Ebene sowie mehr grenzüberschreitende Bahnverbindungen.

 

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VCÖ (Wien, 3. Februar 2020) – Der „tote Winkel“ bei Lkw ist für Fußgänger, Radfahrer sowie Moped- und Motorradfahrer extrem gefährlich. Das Verkehrsministerium hat daher vergangenes Jahr eine Förderaktion im Umfang von einer Million Euro für die Nachrüstung von Lkw mit Abbiegeassistenten gestartet. Bisher wurden laut Ö1 Morgenjournal aber erst Förderanträge für die Nachrüstung von 185 Lkw gestellt. Der VCÖ spricht sich für zusätzliche Maßnahmen aus.

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VCÖ (Wien, 31. Jänner 2020) – Bereits sieben von zehn neuen Diesel-Pkw wurden im Vorjahr auf Firmen oder andere „juristische“ Personen neuzugelassen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. In Wien waren es sogar 86 Prozent. Insgesamt war der Diesel-Anteil bei den Neuwagen im Pendler-Bundesland Burgenland am niedrigsten. Obwohl der reale CO2-Ausstoß von Österreichs Diesel-Pkw pro 100 Kilometer höher ist als jener der Benzin-Pkw, zahlen sie pro 100 Kilometer deutlich weniger Mineralölsteuer. Der VCÖ betont, dass die Steuerbegünstigung von Diesel in Zeiten der Klimakrise völlig antiquiert ist.

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