Presseaussendung Archiv

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VCÖ: E-Paket kann zu vielen unerwünschten Nebenwirkungen führen

VCÖ (Wien, 3. Oktober 2018) – Mit dem heute von der Regierung beschlossenen E-Paket wird das Ziel, die Energiewende im Verkehr zu beschleunigen, nicht erreicht werden. Aber die Maßnahmen haben mehrere negative Seiteneffekte, macht der VCÖ aufmerksam: Durch die Öffnung von Busspuren für E-Autos drohen den Fahrgästen mehr Verspätungen. Die Erlaubnis für E-Pkw in IGL-Abschnitten 130 statt 100 km/h fahren zu dürfen, kann den Verkehrsfluss verschlechtern, das Unfallrisiko erhöhen, die Tempokontrollen erschweren und zu einem höheren Verwaltungsaufwand führen.

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VCÖ fordert Nachrüstung von Schmutz-Diesel auf Kosten der Hersteller

VCÖ (Wien, 2. Oktober 2018) – Nach der Einigung beim Dieselgipfel in Deutschland fordert der VCÖ auch Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung in Österreich. So sollen jene Diesel-Pkw mit zu hohen realen Schadstoffemissionen entweder auf Kosten der Hersteller mit einer wirksamen Abgasreinigung nachgerüstet oder zurückgenommen werden. Laut unlängst veröffentlichter Studie gibt es in Österreich mehr als eine Million Diesel-Pkw, die beim Fahren auf der Straße mehr als doppelt so viele Stickoxide ausstoßen wie beim Testzyklus ermittelt wurde. Zudem fordert der VCÖ in den Ballungsräumen den verstärkten Ausbau des Öffentlichen Verkehrs und der Infrastruktur für den Radverkehr.

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VCÖ: Österreicher fahren täglich mehr als 1,7 Millionen Strecken mit dem Fahrrad

VCÖ (Wien, 25. September 2018) – In Österreich wird kräftig in die Pedale getreten, nicht nur bei der Rad-WM in Innsbruck. Täglich wird das Fahrrad für mehr als 1,7 Millionen Fahrten als Verkehrsmittel genutzt, macht der VCÖ aufmerksam. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich aber noch sehr groß. Mehr als sechs Millionen tägliche Alltagswege sind kürzer als zweieinhalb Kilometer, rund elf Millionen kürzer als fünf Kilometer. Der VCÖ fordert einen rascheren Ausbau der Rad-Infrastruktur, in den Ballungsräumen sind Rad-Highways zu errichten.

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VCÖ: Österreich EU-Champion beim Schienenverkehr

VCÖ (Wien, 21. September 2018) – Österreich ist beim Schienenverkehr der klare Spitzenreiter in der EU, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Pro Kopf und Jahr werden in Österreich 2.255 Kilometer mit Bahn, Straßenbahn und U-Bahn gefahren, der EU-Schnitt liegt bei nur 1.090 Kilometer. Innerhalb Europas liegt nur die Schweiz mit 2.610 Kilometer vor Österreich. Um die Klimaziele zu erreichen und die massiven Verkehrsprobleme in den Ballungsräumen verringern zu können, braucht es in Österreich mehr und häufigere Bahnverbindungen. Zudem soll jedes der 124 regionalen Zentren gut mit der Bahn erreichbar sein, fordert der VCÖ.

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VCÖ: Zahl der Diesel-Pkw nahm heuer in Österreich doppelt so stark zu wie Zahl der E-Pkw

VCÖ (Wien, 20. September 2018) - Die Energiewende im Verkehr geht zu langsam voran, weist der VCÖ auf die aktuellen Daten der Statistik Austria hin. Mit Ende August gab es in Österreich 18.459 E-Pkw, das sind um nur 3.841 mehr als am Ende des Vorjahres. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Diesel-Pkw doppelt so stark gestiegen, die Zahl der Benzin-Pkw sogar 13 Mal so stark. Der VCÖ weist auf das von der Bundesregierung beschlossene Klimaziel Österreichs hin, wonach bereits in elf Jahren die Treibhausgas-Emissionen um ein Drittel niedriger sein sollen als heute. Der VCÖ spricht sich für einen konkreten Zeitplan für den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor und die Einführung einer CO2-Abgabe nach Schwedischem Vorbild aus. Zudem sind die CO2-Grenzwerte für Neuwagen stark zu reduzieren.

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VCÖ zu StVO-Novelle: Änderungen bei Fahrradausweis und Scootern zu begrüßen

VCÖ (Wien, 19. September 2018) – Österreichs 6- bis 14-Jährige legen 36 Prozent ihrer Alltagswege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück, macht der VCÖ aufmerksam. Die geplante Novelle der StVO beseitigt einige praxisferne Regelungen, die bisher Kindern das Radfahren und das Benützen von Scootern erschwert haben. Der VCÖ spricht sich darüber hinaus für eine weitere Verbesserung aus: Kinder sollen bis zum 10. Lebensjahr in Schrittgeschwindigkeit am Gehsteig fahren dürfen. Die Möglichkeit für Pkw und Klein-Lkw bei Rot rechts abbiegen zu dürfen, lehnt der VCÖ wegen der erhöhten Unfallgefahr für Fußgänger und Radfahrer ab.

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VCÖ-Mobilitätspreis Österreich für Wohnprojekt in Zell am See

VCÖ (Wien, 18. September 2018) – Die Stadtgemeinde Zell am See ist der diesjährige Gesamtsieger des VCÖ-Mobilitätspreises Österreich. Zwölf weitere Projekte werden heute Abend in Wien ausgezeichnet, unter anderem DHL Express Austria für umweltfreundliche Logistik, Infineon für das betriebliche Mobilitätsmanagement am Standort Villach, der Verkehrsverbund Vorarlberg für das neue Ticketsystem FAIRTIQ sowie die Stadtgemeinde Lienz,  das Umweltbundesamt, die TU Wien,  die Universität Salzburg und ein Student der FH Joanneum Kapfenberg.

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VCÖ: Laut Studie bereits mehr als eine Million „Schmutz“-Diesel-Pkw in Österreich – Zahl deutlich gestiegen

VCÖ (Wien, 18. September 2018) – Über eine Million Diesel-Pkw in Österreich stoßen beim Fahren auf der Straße mehr als doppelt so viele Stickoxide aus wie beim Testzyklus ermittelt wurde. Das zeigt eine heute veröffentlichte Studie des VCÖ-Dachverbands „Transport & Environment“. Pro 100.000 Einwohner hat Österreich in der EU die vierthöchste Anzahl von Diesel-Pkw mit zu hohen Stickoxid-Emissionen, macht der VCÖ aufmerksam. Die Studie zeigt, dass auch beim neuen Testverfahren Autos vor allem auf den Prüfzyklus hin optimiert werden und nicht für das Fahren auf der Straße.

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VCÖ: Tempo 140 im Widerspruch zu Österreichs Klimazielen

VCÖ (Wien, 17. September 2018) – Die Einführung von Tempo 140 auf zwei Drittel von Österreichs Autobahnen wäre im Widerspruch zu Österreichs Klimastrategie, stellt der VCÖ fest. Laut Klimastrategie sollen die CO2-Emissionen des Verkehrs im Jahr 2030 um rund ein Drittel niedriger sein als heute. Laut Umweltbundesamt ist bei Tempo 140 der CO2-Ausstoß aber um rund zehn Prozent höher als bei Tempo 130, es werden um rund 16 Prozent mehr gesundheitsschädliche Stickoxide ausgestoßen.

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VCÖ: Bereits jeder 3. Neuwagen in Österreich ist ein SUV – Wien-Liesing mit doppelt so hohem SUV-Anteil wie Tiroler Bezirk Reutte

VCÖ (Wien, 14. September 2018) – Die Zahl der SUV hat in Österreich massiv zugenommen. Bereits jeder dritte Neuwagen ist ein SUV oder Geländewagen, macht der VCÖ aufmerksam. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der neuzugelassenen SUV um 34 Prozent auf 86.705 gestiegen. Den niedrigsten SUV-Anteil hat der Bezirk Reutte mit 21 Prozent, so der VCÖ. Den höchsten Anteil hat der Bezirk Liezen, wo bereits 51 Prozent der Neuwagen SUV sind. Die meisten  SUV sind auf Firmen oder andere juristische Personen zugelassen. SUV haben einen höheren realen Spritverbrauch als vergleichbare herkömmliche Modelle. Der SUV-Boom behindert das Erreichen der Klimaziele, stellt der VCÖ fest.

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