Presseaussendung Archiv

Foto: VCÖ/Christian Gratzer

VCÖ / Hagelversicherung: Vier Fünftel der Bevölkerung Österreichs laut MARKET-Umfrage gegen Zersiedelung und Zubetonieren weiterer Grünflächen

VCÖ (Wien, 3. Dezember 2021) – Der Verkehr verbraucht in Österreich bereits eine Fläche von rund 2.080 Quadratkilometer, das entspricht der fünffachen Fläche von Wien, machen VCÖ und Hagelversicherung anlässlich des Weltbodentags am 5. Dezember aufmerksam. Eine repräsentative Umfrage des Instituts MARKET zeigt nun, dass Österreichs Bevölkerung mit großer Mehrheit für Maßnahmen gegen den Flächenfraß ist. Zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher ab 16 Jahren sprechen sich für eine Verschmälerung überdimensionierter Straßen aus. Sogar 84 Prozent sind dafür, das Zubetonieren weiterer Grünflächen durch eine Versiegelungsabgabe zu verteuern und durch eine gemeindeübergreifende Raumplanung weitere Zersiedelung zu verhindern.

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Foto: Th. Reinhardt pixelio.de

VCÖ: Auf Österreichs Autobahnen sieben Mal so viele Pkw wie Lkw unterwegs

VCÖ (Wien, 2. Dezember 2021) – Je nach Autobahn beträgt der Pkw-Anteil am Verkehrsaufkommen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen zwischen 74 und 95 Prozent, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von 273 Asfinag-Zählstellen zeigt. Auf der A3, A7, A22 und A23 ist der Pkw-Anteil mit deutlich über 90 Prozent am höchsten, auf den Transitautobahnen A13 und A8 mit rund drei Viertel am niedrigsten. Der VCÖ betont, dass mit betrieblichem Mobilitätsmanagement sowie mehr Bahn- und Busverbindungen die Verkehrsbelastung vor allem in den Ballungsräumen rasch reduziert werden kann.

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VCÖ: Aus für Lobautunnel aus Umwelt- und Verkehrssicht zu begrüßen – mehr Straßen bringen mehr Verkehr

VCÖ (Wien, 1. Dezember 2021) – Dass der sündteure Lobautunnel durch den Nationalpark nicht gebaut wird, ist nicht nur aus Umwelt-, sondern auch aus Verkehrssicht eine kluge Entscheidung, stellt der VCÖ zur heute von Verkehrsministerin Leonore Gewessler bekannt gegebenen Entscheidung fest. Denn Straßenausbau führt zu mehr Verkehr und damit a la longue wieder zu mehr Staus. Die Klimaziele kann Österreich nur mit einer verstärkten Verlagerung von Autofahrten auf Öffis erreichen, betont der VCÖ. Statt neuer Straßen ist der Öffentliche Verkehr auszubauen.

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Foto: VCÖ

VCÖ: In Wien fahren immer mehr im Winter mit dem Rad

VCÖ (Wien, 27. November 2021) – Immer mehr Wienerinnen und Wiener treten auch im Winter fleißig in die Pedale. Im Vergleich zum Dezember 2013 wurden in Wien im letzten Dezember bei zwölf Radverkehrszählstellen um insgesamt 52 Prozent mehr Radfahrende gezählt, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Bei den Zählstellen Wienzeile, Donaukanal und Langobardenstraße hat sich der Radverkehr sogar mehr als verdoppelt. Für das sichere Radfahren im Winter ist eine gute Beleuchtung sowie ein aufmerksamer und umsichtiger Fahrstil besonders wichtig, betont der VCÖ. Der über das ganze Jahr steigende Radverkehr braucht mehr Platz und den rascheren Ausbau der Rad-Infrastruktur, betont der VCÖ.

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Foto: Erich Westendarp/pixelio

VCÖ: Aus für Weiterbau der S37 ist aus Verkehrs- und Umweltsicht sinnvoll

VCÖ (Wien, 25. November 2021) – Dass zwischen Scheifling und Sankt Veit keine neue Transitroute gebaut wird, ist aus Verkehrs- und Umweltsicht vernünftig, stellt der VCÖ zur heute vom Klimaschutzministerium zur S37 bekannt gegebenen Entscheidung fest. Auch bei der S36 Murtal Schnellstraße wäre die Verbesserung des öffentlichen Verkehrsangebots und Maßnahmen zur Verkehrsreduktion der bessere Weg gewesen.

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Foto: VCÖ/Markus Gansterer

VCÖ: Außerhalb Wiens können heuer nur mehr drei Bezirke das Ziel „null Verkehrstote“ erreichen

VCÖ (Wien, 25. November 2021) – Bereits 320 Menschen kamen seit Jahresanfang bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben. Außerhalb Wiens können nur mehr drei Bezirke und fünf Statutarstädte das Ziel „null Verkehrstote“ erreichen, in Wien 16 der 23 Bezirke, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. In den vergangenen fünf Jahren gab es nur in der Statutarstadt Rust sowie in den Wiener Bezirken Mariahilf und Hietzing keinen tödlichen Verkehrsunfall. Mit Tempo 30 statt 50 im Ortsgebiet und Tempo 80 statt 100 auf Freilandstraßen kann die Verkehrssicherheit deutlich erhöht werden, betont der VCÖ.

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Foto: Maria Hötzmanseder

VCÖ: In Österreich seit 2010 fast doppelt so viele Verkehrstote wie in der Schweiz

VCÖ (Wien, 21. November 2021) – Seit dem Jahr 2010 kamen in Österreich mehr als 5.000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, macht der VCÖ anlässlich des heutigen Weltgedenktages für Straßenverkehrsopfer aufmerksam. Im europäischen Vergleich liegt Österreich deutlich hinter dem Spitzenfeld. Im Vergleich zur Schweiz wurden in Österreich seit dem Jahr 2010 fast doppelt so viele Menschen im Straßenverkehr getötet. Der VCÖ fordert nach Schweizer Vorbild Tempo 80 statt 100 auf Freilandstraßen. Zudem soll Tempo 30 im Ortsgebiet zur Regel und höheres Tempo die Ausnahme werden.

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Foto:  Petra Bork/pixelio.de

VCÖ: Auf Wiens Autobahnen heuer mehr Pkw-Verkehr als im Vorjahr, aber weniger als vor Covid-19 Pandemie

VCÖ (Wien, 19. November 2021) – Die Verkehrsbelastung auf Wiens Autobahnen und Schnellstraßen war in den ersten zehn Monaten des heurigen Jahres höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, liegt aber deutlich unter der Belastung von vor der Pandemie, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Die meisten Pkw waren auf der A23 Südosttangente Höhe Donauinsel unterwegs. Der VCÖ fordert verstärktes Mobilitätsmanagement von Unternehmen und den Ausbau der Bahn-, Bus- und Fahrradverbindungen vom Umland nach Wien. Denn Klimaziele sind nur erreichbar, wenn Autoverkehr verstärkt auf klimaverträgliche Verkehrsmittel verlagert wird.

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VCÖ: Bereits jeder 8. Neuwagen fährt nur mit Strom - E-Pkw Anteil hat sich heuer verdoppelt

VCÖ (Wien, am 18. November 2021) – 16,4 Prozent der heuer im Land Salzburg neuzugelassenen Pkw fahren ausschließlich mit Strom. Damit ist Salzburg derzeit E-Pkw-Spitzenreiter, knapp vor Vorarlberg, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Selbst im Bundesland mit dem niedrigsten E-Pkw Anteil, Kärnten, fahren bereits über zehn Prozent der Neuwagen ausschließlich mit Strom. Der VCÖ weist darauf hin, dass so wie bei Benzin- und Diesel-Pkw auch bei Elektroautos Größe und Gewicht den Energieverbrauch in die Höhe treiben. Der VCÖ fordert, dass bei Förderungen von E-Pkw der Energieverbrauch stärker berücksichtigt wird.

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Foto: ssuaphoto/iStock 14087075

VCÖ: Im EU-Vergleich in Österreich große Gesundheitsschäden durch Luftverschmutzung

VCÖ (Wien, 17. November 2021) – Laut Europäischer Umweltagentur verursacht die Luftverschmutzung durch Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon in Österreich 6.100 vorzeitige Todesfälle pro Jahr, das sind 69 Todesfälle pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. In elf anderen EU-Staaten ist die Zahl der Todesopfer im Verhältnis zur Bevölkerungszahl niedriger als in Österreich, macht der VCÖ aufmerksam. Wenn Österreich die neuen Luftqualitätsrichtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO erreicht, können 2.900 vorzeitige Todesfälle vermieden werden. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen zur Reduktion des Auto- und Lkw-Verkehrs in den Ballungsräumen.

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