Presseaussendung Archiv

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VCÖ: Neuer Rekordwert bei E-Pkw Neuzulassungen im 1. Halbjahr

VCÖ (Wien, am 9. Juli 2021) – Die Anzahl der neuzugelassenen E-Pkw hat sich heuer im 1. Halbjahr verdreifacht, der Anteil an den Neuzulassungen ist mit 11,4 Prozent erstmals über zehn Prozent geklettert, macht der VCÖ auf die aktuellen Daten der Statistik Austria aufmerksam. Im Bundesländer-Vergleich hat Salzburg mit 16,4 Prozent den höchsten Anteil an E-Pkw. Um die Klimaziele erreichen zu können, braucht es einerseits mehr Tempo bei der Energiewende im Verkehr und andererseits verstärkte Maßnahmen, um Autofahrten auf klimaverträglichere öffentliche Verkehrsmittel und bei kürzeren Strecken auf das Fahrrad zu verlagern, betont der VCÖ.

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Foto: VCÖ/Christian Gratzer

VCÖ: Bodenversiegelung in Österreich massiv gestiegen – Asphaltwüsten verursachen gefährliche Hitze-Staus

VCÖ (Wien, 8. Juli 2021) – Bereits fast 2.400 Quadratkilometer von Österreich sind durch Bau- und Verkehrsflächen versiegelt, das entspricht fast der Fläche von ganz Vorarlberg, macht der VCÖ aufmerksam. Asphalt- und Betonwüsten verursachen gefährliche Hitze-Staus. Hitze ist eine große Gesundheitsgefahr. In Jahren mit Hitzewellen gibt es mehr Hitzetote als Verkehrstote. Der VCÖ fordert ein Entsiegelungsprogramm. In Städten und Gemeinden braucht es entlang der Straßen deutlich mehr Bäume und Grünflächen. Auch bei Pkw-Abstellplätzen sind Maßnahmen nötig.

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Foto: Michael Schwendinger

VCÖ: In den Sommermonaten steigt Radverkehr in Wien stark an

VCÖ (Wien, 7. Juli 2021) – Juli und August sind die stärksten Radfahrmonate in Wien, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Im Vorjahr wurden bei den Radzählstellen im Juli insgesamt 1,25 Millionen Radfahrende gezählt, fast doppelt so viele wie im Schnitt der anderen Monate. Der August war der zweitstärkste Radfahrmonat. Der VCÖ weist daraufhin, dass die Rad-Infrastruktur in Wien etliche Engpässe aufweist. Mit einer raschen Umsetzung von Pop-Up-Radwegen im Sommer kann insbesondere auch Familien, Kindern und Jugendlichen sicheres Radfahren ermöglicht werden, betont der VCÖ.

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VCÖ: Autobahnnetz seit 2000 deutlich größer geworden, Schienen-Netz ist geschrumpft

VCÖ (Wien, 2. Juli 2021) – Das Autobahnnetz ist seit dem Jahr 2000 um über 300 Kilometer auf rund 2.250 Kilometer ausgebaut worden, das Schienen-Netz ist im gleichen Zeitraum um 535 Kilometer geschrumpft, macht der VCÖ aufmerksam. Zudem ist das Autobahnnetz auch deutlich breiter geworden, die Abschnitten mit drei oder mehr Spuren haben sich auf knapp über 400 Kilometer vervierfacht. Angesichts der sich massiv verschärfenden Klimakrise ist es aus ökologischen und ökonomischen Gründen nötig, die Infrastrukturpolitik rasch in Einklang mit den Klimazielen zu bringen, fordert der VCÖ.

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Foto: Maria Hötzmanseder

VCÖ: Bereits 147 Verkehrstote im 1. Halbjahr – nur sehr geringer Rückgang

VCÖ (Wien, 1. Juli 2021) – Im 1. Halbjahr kamen in Österreich bereits 147 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, informiert der VCÖ. Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen ist damit gegenüber dem 1. Halbjahr 2020 um nur sechs zurückgegangen. Die häufigste Unfallursache war zu hohes Tempo. Die meisten Todesopfer gab es in Oberösterreich. Mit mehr Tempo 30 im Ortsgebiet und Tempo 80 auf Freilandstraßen sowie mehr öffentlichen Verkehrsverbindungen kann die Zahl der Unfälle reduziert werden, betont der VCÖ.

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VCÖ: In vielen Ländern Europas niedrigere Tempolimits, aber höhere Strafen für Schnellfahren

VCÖ (Wien, 29. Juni 2021) – In 22 der 27 EU-Staaten ist das Tempolimit auf Freilandstraßen niedriger als in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, darunter auch in den beliebtesten Urlaubsländern Italien und Kroatien. Auch in Norwegen und der Schweiz ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf Freilandstraßen niedriger, ebenso auf Autobahnen. In der EU heißt es auf den Autobahnen von sieben Staaten im Vergleich zu Österreich „slow down“. Höher als in Österreich sind hingegen in den meisten EU-Staaten die Verkehrsstrafen für Schnellfahren.

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VCÖ: Spritpreise in den beliebtesten Urlaubsländern der Österreicher deutlich höher

VCÖ (Wien, 25. Juni 2021) – In einer Woche beginnen in Ostösterreich die Schulferien. Laut Statistik Austria plant jede fünfte Person für diesen Sommer eine Urlaubsreise ins Ausland. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass in den beliebtesten Urlaubsreisezielen der Österreicherinnen und Österreicher – Italien, Kroatien, Deutschland – das Tanken deutlich teurer ist. So kostet eine 50 Liter Tankfüllung Diesel in Italien um rund 13 Euro mehr als in Österreich und in Kroatien um über sieben Euro mehr. Der VCÖ weist darauf hin, dass durch ein spritsparendes Fahrverhalten die Spritkosten und auch die CO2-Emissionen deutlich reduziert werden können. Und: Am Urlaubsort gilt es, möglichst autofrei mobil zu sein.

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Foto: VCÖ/Christian Gratzer

VCÖ: Jeder 3. in Österreich durch Hitze körperlich belastet

VCÖ (Wien, 24. Juni 2021) – Die Hitze erreicht heute einen vorläufigen Höhepunkt. Für viele Menschen ist die Hitze eine ernste Gesundheitsgefahr. Eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt, dass in Österreich für rund 2,7 Millionen Menschen ab 16 Jahren Hitze eine starke oder sogar sehr starke körperliche Belastung ist. In Ostösterreich ist die Hitze für mehr Menschen eine Belastung als im Westen. Der Verkehr verursacht mit den Straßen, Parkplätzen und auch Fahrzeugen vor allem in Städten regelrechte Hitze-Staus. Der VCÖ fordert zum Schutz der Bevölkerung rasche Maßnahmen für mehr kühlendes Grün und mehr schattenspendende Bäume im Straßenraum.

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VCÖ: Sinkender Anteil des Schienengüterverkehrs gefährdet das Erreichen der Klimaziele

VCÖ (Wien, 23. Juni 2021) – Die Klimaziele im Verkehr sind nur erreichbar, wenn der Anteil der Schiene am Gütertransport deutlich erhöht wird. Aber die Zahl der Betriebe, die über Gleisanschlüsse Güter direkt auf die Schiene bringen, ist in Österreich in den vergangenen fünf Jahren um zehn Prozent auf unter 600 gesunken, macht der VCÖ aufmerksam. Der VCÖ fordert eine unabhängige Beratungsstelle, die Unternehmen bei der Verlagerung auf die Schiene unterstützt. Zudem ist nach Schweizer Vorbild die Steuerbegünstigung von Diesel abzuschaffen.

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VCÖ: Öffentliche Beschaffung muss auch bei klimaverträglicher Mobilität Vorreiterrolle einnehmen!

VCÖ (Wien, 23. Juni 2021) – Der VCÖ begrüßt den heute von der Bundesregierung beschlossenen Aktionsplan „Nachhaltige Beschaffung“ als wichtigen Schritt, damit die öffentliche Hand auch bei der klimaverträglichen Mobilität eine Vorreiterrolle einnimmt. Bei neu angeschafften Kraftfahrzeugen wird bis zum Jahr 2026 der emissionsfreie Antrieb (batterieelektrisch oder Brennstoffzelle) der Standard sein, nur in begründeten Ausnahmefällen dürfen Neuanschaffungen andere Antriebe haben. Ab 2027 sind Neufahrzeuge ausnahmslos emissionsfrei.

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