So ist Straßenverkehrslärm hörbar zu reduzieren

Der Verkehr ist die größte Lärmquelle in Österreich. Das Gesundheitsrisiko durch Lärmbelastung ist nicht zu unterschätzen. Maßnahmen zur Lärmreduktion im Verkehr haben viele positive Effekte, auch für die Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität im Straßenraum.

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In Österreich wohnen mehr als zwei Millionen Menschen in Gebieten, in denen der Straßenverkehrslärm den Schwellenwert von 55 Dezibel überschreitet. Der Straßenverkehrslärm verursacht bei mehr als 127.000 Menschen in Österreich starke Schlafstörungen und fast 600 Fälle an koronaren Herzkrankheiten, die Hauptursache für Herzinfarkte.1

Verkehrslärm wird durch Verkehrsberuhigung wirksam reduziert. Tempolimits und eine Straßengestaltung, die das Gehen und Radfahren erleichtert, haben zusätzliche positive Gesundheitseffekte wie eine verringerte Schadstoffbelastung.2

Verkehr ist zentraler Hebel zur Lärmbekämpfung

Im Jahr 2024 wird in Österreich die Lärmaktionsplanung aktualisiert.3 Dieses Instrument ist effektiv zu nutzen, um Lärm-Hotspots zu entschärfen. Der Verkehrssektor spielt dabei eine zentrale Rolle: Rund die Hälfte der Lärmbelastung in Österreich ist dem Verkehr geschuldet, wobei der Straßenverkehr als häufigste Ursache für Lärmstörung genannt wird.4 Die Aktionsplanung beinhaltet aber keine Maßnahmen für Gemeindestraßen außerhalb von Ballungsräumen. Aber gerade in Ortsgebieten wohnen viele Menschen, die von Verkehrslärm belastet werden. Auch hier braucht es Maßnahmen zur Lärmminderung.

Maßnahmen gegen Verkehrslärm sind vielfältig und lassen sich an lokale Gegebenheiten anpassen. Zum Beispiel wird in Tirol auf bestimmten Bergstrecken im Sommer ein Fahrverbot für Motorräder mit einem Standgeräusch von mehr als 95 Dezibel verhängt.5 Kurzfristig fühlen sich Menschen durch solche Maßnahmen weniger durch Verkehrslärm belästigt. Langfristig sinkt auch die Gesundheitsbelastung.

Grafik zeigt, wie die Lärmbelastung durch weniger Kfz und weniger Tempo sinkt
Sowohl niedrigere Geschwindigkeiten als auch weniger Kfz sind nötig, um Verkehrslärm zu reduzieren.

Gesundheitsrisiken nicht zu unterschätzen

Lärm erhöht das Risiko für Schlafstörungen, Typ-2-Diabetes, Herzinfarkte, Schlaganfälle und Demenz.6,7 Pro zusätzlich zehn Dezibel Straßenverkehrslärm steigt das Risiko für koronare Herzkrankheiten um bis zu 24 Prozent.8 Jährlich sind in Wien etwa 90 frühzeitige Todesfälle durch solche Herzkrankheiten auf Straßenverkehrslärm zurückzuführen.9 Bei Kindern kann Lärm zu Problemen in der kognitiven Entwicklung und zu erhöhtem Blutdruck führen.10,11

Auch die Langzeitfolgen von Schlafstörungen sind beachtlich. Unzureichender Schlaf erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Depressionen und Krebs.12 Außerdem sinkt durch Schlafmangel die Produktivität, Stressresistenz und Zufriedenheit.7,13

Die Folgen von Lärm für Gesellschaft und Natur

Verkehrslärm verursacht durch Gesundheitsschäden auch Kosten für die Gesellschaft. Die jährlichen Kosten durch Straßenverkehrslärm, die von der Allgemeinheit bezahlt werden müssen, belaufen sich in Österreich auf rund 800 Millionen Euro.6

Verkehrslärm wirkt sich auch auf die Tierwelt negativ aus. Singvögel passen ihre Rufrate und Gesangslautstärke an, um trotz des Lärmpegels kommunizieren zu können. Reptilien und Amphibien haben bei Verkehrslärm Probleme mit der Verortung von Artgenossen. Auch werden laute Gebiete von verschiedenen Tierarten gemieden, was den Lebensraum weiter einschränkt.14

Lärmkartierung muss ausgeweitet werden

Eine Grundlage für den Lärmschutz in Österreich stellen die Lärmkarten und Aktionspläne aufgrund der EU-Richtlinie zu Umgebungslärm dar. Mit dieser Kartierung wird die Lärmbelastung an Bundes- und Landesstraßen, Eisenbahn- und Straßenbahnstrecken, bestimmten Industrieanlagen, den Flughäfen und in den Ballungsräumen ermittelt.15 Auf Basis der Lärmkarten werden die Lärmbetroffenen abgeleitet. Im Gegensatz beispielsweise zur Schweiz wird in Österreich nicht das ganze Bundesgebiet kartiert.16 Rund 30 Prozent aller Betroffenen werden in Österreich nicht erfasst.17

Die Aktionspläne sollen dann die Lärmminderungsmaßnahmen für die erfassten Betroffenen nennen. Die Lärmkarten und Aktionspläne müssen alle fünf Jahre aktualisiert werden. Sie werden von den Behörden erstellt, die auch für die jeweiligen Verkehrswege zuständig sind, also beispielsweise den Landesbehörden für die Landesstraßen. Für die nicht erfassten Betroffenen sind dadurch keine Maßnahmen vorgesehen. Insofern sind die Lärmkarten und Aktionspläne lückenhaft.

Die Gesamtbelastung ist entscheidend

Es gibt in der Lärmkartierung zudem keine Gesamtauswertung für den Lärm von verschiedenen Verkehrsmitteln. Für die Betroffenen ist aber die Gesamtbelastung entscheidend. Bei mehreren Lärmquellen nimmt die Lautstärke zu.18 Wenn von einer Straße beispielsweise eine Lärmbelastung von 70 Dezibel im Tagesdurchschnitt ausgeht, durch eine darüber liegende Flugschneise aber noch 65 Dezibel dazukommen, beträgt die Gesamtlärmbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner 71 Dezibel.

Wird der Fluglärm auf 45 Dezibel reduziert, liegt die Gesamtbelastung bei gleichem Straßenverkehrslärm noch immer bei 70 Dezibel.19 Maßnahmen, die auf einzelne Verkehrsmittel ausgerichtet sind, vermindern daher die Lärmbelastung für Betroffene nicht unbedingt.

Schwellenwerte in Österreich zu hoch

Die Sanierungsgrenzwerte und die Schwellenwerte für die Aktionspläne entsprechen nicht den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO. In Österreich zählen Personen als betroffen von Straßenverkehrslärm, wenn sie einem Dauerschallpegel von mindestens 60 Dezibel im Tagesverlauf oder 50 Dezibel in der Nacht ausgesetzt sind.20 Von der WHO werden Werte unter 53 Dezibel im Tagesverlauf und unter 45 Dezibel nachts nachdrücklich empfohlen.20 Beim Schienenverkehr liegen die Schwellenwerte um 16 Dezibel über den Gesundheitsempfehlungen, beim Flugverkehr beträgt der Unterschied 15 Dezibel (nachts) beziehungsweise sogar 20 Dezibel im Tagesdurchschnitt.20,21

Diese Unterschiede sind bedeutend: Die Dezibel-Skala ist logarithmisch, also stellen zehn Dezibel zusätzlich eine Verdopplung der Lautstärke dar. Viele gelten also erst als betroffen, wenn sie mehr als der doppelten Verkehrslautstärke ausgesetzt sind, die gesundheitsschädlich ist. Die Sanierungsgrenzwerte und die Schwellenwerte für die Aktionspläne sind daher zu senken.

Maßnahmenhierarchie: An der Quelle ansetzen

Die effektivste Maßnahme gegen Verkehrslärm ist die Vermeidung. Entsteht weniger Lärm, sind der Bedarf und somit die Kosten für Lärmschutz geringer. Mit einer angemessenen Infrastruktur für das Gehen und Radfahren können Alltagswegen unabhängig vom Pkw zurückgelegt werden, sodass Kfz-Lärm vermieden wird.22 Wo Kfz-Fahrten nicht verlagert werden können, helfen Fahrgemeinschaften, leise Reifen und eine vorausschauende Fahrweise, weniger Lärm entstehen zu lassen.23 Auch niedrigere Geschwindigkeiten reduzieren Lärm: Tempo 30 statt Tempo 50 wirkt auf das Gehör wie eine Halbierung der Verkehrsmenge. Der oft gehörte Einwand, wegen des niedrigeren Gangs würde bei Tempo 30 gleich viel Lärm entstehen, wurde in mehreren Studien widerlegt.24,25

Eine leisere Stadt durch Lärmradar und umfangreiche Verkehrsberuhigung

Neuere Fahrzeuge dürfen in Frankreich im Ortsgebiet einen Pegel von 85 Dezibel nicht überschreiten.33 Um die Einhaltung zu kontrollieren, wurden im Paris im Jahr 2022 die ersten Lärm-Radargeräte installiert.34 Zu laute Fahrzeuge werden durch Mikrofone registriert. Nach einer Testphase ist geplant, in diesem Jahr die ersten Geldstrafen für Überschreitungen zu verhängen. Denn die schon erreichte Lärmreduktion soll nicht durch einzelne Fahrzeuge rückgängig gemacht werden: Die französische Hauptstadt wurde durch Verkehrsberuhigung und Förderung des Radverkehrs um durchschnittlich zwei Dezibel leiser als noch im Jahr 2015.35

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Ab einer Fahrgeschwindigkeit von etwa 30 bis 35 Kilometern pro Stunde wird das Rollgeräusch der Pkw-Reifen lauter als das Antriebsgeräusch. Die leiseren Antriebe von E-Pkw stellen also nur in Tempo 30-Zonen einen Vorteil dar. Bei Mopeds, Motorrädern und Lkw überwiegt auch bei höheren Geschwindigkeiten der Motorenlärm. Die Elektrifizierung der Antriebe hilft gerade bei Lkw bei der Lärmbekämpfung über das Ortsgebiet hinaus.26

Lärmarmer Asphalt auch innerorts

Verkehrsberuhigung reduziert den Lärmpegel  großflächig. Darüber hinaus helfen Maßnahmen am Ausbreitungsweg. Lärmschutzwände und begrünte Fassaden verringern die Lärmeinwirkung.27,28 Auch lärmarmer Asphalt hilft, den Verkehr leiser zu machen.29 In der Schweiz wird solcher Asphalt im Gegensatz zu Österreich auch innerorts großflächig eingesetzt.30 Der Einsatz dieser teureren Straßenbeläge lohnt sich durch die effiziente Lärmreduktion.29 Schwere Fahrzeuge wie Lkw und Busse lösen außerdem Erschütterungen aus, die als besonders störend empfunden werden. Diese lassen sich mit lärmarmen Belägen ebenfalls reduzieren.31

Verkehrsberuhigung vermeidet Lärm

Lärmschutzfenster und Schalldämmlüfter sind teuer und verringern Lärm nur punktuell. Daher sollte Lärmschutz am Ort der Einwirkung das letzte Mittel der Wahl sein. Die Förderbedingungen für solche baulichen Maßnahmen sind an die zu hohen Sanierungsgrenzwerte der Lärmaktionspläne geknüpft.32 Wer von mehreren Lärmquellen betroffen ist, ist zudem auf mehrere verantwortliche Stellen angewiesen. Ein Rechtsanspruch auf Lärmminderungsmaßnahmen besteht allerdings auch bei hohen Lärmpegeln nicht. Zur effizienten Senkung der gesundheitlichen Risiken braucht es daher bessere rechtliche Vorgaben. Unter anderem sollten die Aktionspläne so konkret werden, dass klar ist, wie viele Betroffene durch die Maßnahmen in den nächsten fünf Jahren entlastet werden sollen.

Bessere Mobilität für weniger Lärmbelastung

Straßenlärm zu reduzieren ist wichtig, um die Gesundheitsrisiken zu mindern. Verkehrsberuhigung und niedrigere Tempolimits verringern die Lärmbelastung, auch in den Wohngebieten, die in den Lärmkarten nicht erfasst werden. Ruhigere Straßen sind sicherer und einladender zum Gehen und Radfahren. Die Verlagerung auf diese Mobilitätsformen vermindert die Lärmbelastung zusätzlich.

Allerdings sind auch die rechtlichen Rahmenbedingungen entscheidend: Die Grenzwerte und die Schwellenwerte für die Lärmaktionspläne müssen gesenkt und die Gesamtbelastung als Grundlage für Strategien zur Lärmminderung erhoben werden. Eine ausreichende Finanzierung von Lärmschutz ist ebenfalls notwendig.

VCÖ-Empfehlungen

Lärmbekämpfung an Gesundheitsbelastung ausrichten

  • Schwellenwerte für die Aktionsplanung an WHO-Richtlinien anpassen
  • Lärmkarten nach Schweizer Vorbild für das gesamte Bundesgebiet erstellen
  • Gesamtlärmbelastung erheben und Hotspots für Lärmminderungsmaßnahmen priorisieren

Verkehrslärm vermeiden und weiter reduzieren

  • Geschwindigkeit im Ortsgebiet verstärkt auf Tempo 30 statt 50 reduzieren
  • Straßengestaltung für Verkehrsberuhigung und für sicheres Gehen und Radfahren
  • Lärmarme Straßenbeläge auch innerorts zum Standard machen

Helena Schuch, VCÖ ‑ Mobilität mit Zukunft

„Die Gesundheitsbelastung durch Lärm ist Grund genug für Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. Weniger Kfz und geringere Geschwindigkeiten dämmen die Lärmbelastung nachweislich ein.“

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Die inhaltliche und redaktionelle Erstellung des VCÖ-Factsheets erfolgt durch den VCÖ. Der Inhalt muss nicht mit der Meinung der
unterstützenden Institutionen übereinstimmen. Dieses Factsheet entstand mit finanzieller Unterstützung von: Land Oberösterreich, Land Steiermark, Land Tirol.


Quellen

Quellen

1 Gartner H., Ortner R.: Umgebungslärm Österreich 2022 - Zusammenfassende Betroffenenauswertung. Wien: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, 2023. URL - Stand 08.04.2024 Weblink
2 Rhode J. u.a.: The Effect of Speed Limits and Traffic Signal Control on Emissions. In: Procedia Computer Science 201 (2022), S. 568-573. URL - Stand 08.04.2024 Weblink
3 Lärminfo.at: Aktionsplanung 2024. URL - Stand 08.04.2024 Weblink
4 Statistik Austria: Umweltbedingungen, Umweltverhalten 2019. Ergebnisse des Mikrozensus. Wien: 2020.  
5 Land Tirol, Abteilung Verkehrs- und Seilbahnrecht: Motorrad Fahrverbot. URL  - Stand 08.04.2024 Weblink
6 European Comission, Directorate-General for Mobility and Transport u.a.: Handbook on the external costs of transport - Version 2019 - 1.1. Luxembourg: Publications Office of the European Union, 2020. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
7 Münzel T. u.a.: The Adverse Effects of Environmental Noise Exposure on Oxidative Stress and Cardiovascular Risk. In: Antioxid Redox Signal 28 (2018), S. 873-908. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
8 Lercher P.: Gesundheitliche Auswirkungen chronischer Straßen- und Schienen-Verkehrslärmbelastungen: Stand des Wissens mit Fokus auf österreichische Evidenz. In: Umwelt & Verkehr - Fakten und Positionen 04. Wien: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, 2018.  
9 Khomenko S. u.a.: Impact of road traffic noise on annoyance and preventable mortality in European cities: A health impact assessment. In: Environment International 162 (2022), 107160. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
10 Klatte M. u.a.: Does noise affect learning? A short review on noise effects on cognitive performance in children. In: Frontiers in Psychology 4 (2013). URL - Stand 18.04.2024 Weblink
11 Lercher P. u.a.: The ecological context of soundscapes for children's blood pressure. In: Journal of the Acoustical Society of America 134 (2013), S. 773-781. URL - Stand 18.04.2024 Weblink
12 Chattu V.K. u.a.: The Global Problem of Insufficient Sleep and Ist Serious Public Health Implications. In: Healthcare 7 (2019), 1. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
13 Grandner, M.A.: The Cost of Sleep Lost: Implications for Health, Performance, and the Bottom Line. In: American Journal of Health Promotion 32 (2018), S. 1629-1634. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
14 Shannon G. u.a.: A synthesis of two decades of research documenting the effects of noise on wildlife. In: Biological Reviews 91 (2016), S. 982-1005. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
15 Lärminfo.at: Strategische Lärmkarten 2022. URL - Stand 08.04.2024 Weblink
16 Bundesamt für Umwelt BAFU: GIS-Lärmdatenbank sonBASE. URL - Stand 08.04.2024 Weblink
17 Hochreiter W.: Verkehrslärmschutz: Es darf ein bisschen verbindlicher sein. Überlegungen und Wünsche für die künftige Rechtsentwicklung im Verkehrslärmschutzrecht. In: Informationen zur Umweltpolitik 200. Wien: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, 2019.  
18 Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg: Städtebauliche Lärmfiebel Online - Hinweise für die Bauleitplanung. URL - Stand 08.04.2024 Weblink
19 Forum für Mikrofonaufnahmetechnik und Tonstudiotechnik, Dipl.-Ing. E. Sengpiel: Tontechnik-Rechner. URL - Stand 08.04.2024 Weblink
20 Bundes-LärmV 2006, BGBl. II Nr. 144/2006. URL - Stand 08.04.2024 Weblink
21 WHO: Environmental Noise Guidelines for the European Region. Kopenhagen: WHO Regional Office for Europe, 2018. URL - Stand 08.04.2024 Weblink
22 Preuß T. u.a.: Gute Praxisbeispiele kompakter und zugleich lärmarmer städtischer Quartiere. Abschlussbericht. Dessau-Roßlau: Umweltbundesamt, 2020. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
23 Lärminfo.at: Lärm vermeiden. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
24 Heinrichs E. u.a.: Wirkungen von Tempo 30 an Hauptverkehrsstraßen. Dessau-Roßlau: Umweltbundesamt, 2016. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
25 Vereinigung kantonaler Lärmschutzfachleute: Faktenblatt - Lärmreduzierende Wirkung von Tempo 30. 2018. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
26 Deutsche Umwelthilfe e.V.: Infografik Straßenverkehrslärm, 2023. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
27 Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft: Handbuch Umgebungslärm - Minderung und Ruhevorsorge. Wien: BMLFUW, 2007. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
28 Bundesverband GebäudeGrün e.V.: Untersuchungsergebnisse zur Lärmminderung. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
29 Bundesamt für Umwelt BAFU: Lärmarme Strassenbeläge: Schallschluckender Asphalt hat ein grosses Potenzial. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
30 Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (Deutschland) u.a.: Akustische Dauerhaftigkeit lärmmindernder dichter oder semi-dichter Asphaltdeckschichten ADURA. Ergebnisbericht, 2020. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
31 Lercher P.: Combined transportation noise exposure in residential areas. In: Encyclopedia of Environmental Health - Second Edition (2019), S. 695-712. URL - Stand 18.04.2024 Weblink
32 Lärminfo.at: Objektseitige Förderprogramme - Lärmschutzfenster und -türen. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
33 République Française: JORF n°0162 du 14 juillet 2023, Texte n° 40. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
34 Bruitparif: Le Prototype de Radar Sonore Hydre mis au Point par Bruitparif aux Fins de Contrôle-Sanction des Véhicules Excessivement Bruyants. URL - Stand 09.04.2024 Weblink
35 Yeung P.: Europe's Noise Capital Tries to Turn Down the Volumen. Bloomberg, 2022. URL - Stand 09.04.2024 Weblink

 

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