Online-Voting VCÖ-Mobilitätspreis – Kategorie "Bewegungsaktive Mobilität"

Welches der von der Fachjury beim VCÖ-Mobilitätspreis 2024 nominierten Projekte und Konzepte gefällt Ihnen am besten?

Die drei vom Publikum höchstgewerteten Projekte erhalten abgestuft Zusatzpunkte. Die Zusatzpunkte werden zur Bewertung durch die Fachjury addiert, die Summe ergibt das Gesamtergebnis. Das Online-Publikumsvoting wird am Sonntag, 21. Juli beendet. Das Endergebnis wird Ende September bekanntgegeben.

Unten sehen Sie die in dieser Kategorie von der Fachjury am besten bewerteten Einreichungen. Bitte wählen Sie jenes Projekt aus, dass Sie mit Ihrer Stimme unterstützen möchten!

Welches Projekt in der Kategorie "Bewegungsaktive Mobilität" erhält Ihre Stimme?

Bitte rechnen Sie 2 plus 7.

Mehr Informationen zu den nominierten Projekten

Radringschluss Graz, Joanneumring

Mit dem neuen Radweg entlang des Opern- und Joanneumrings schließt sich eine Lücke. Ab Herbst kann die Altstadt auf einer über 4.000 Meter langen durchgängigen Radroute umrundet werden. Der bestehende Radweg von der Girardigasse bis zum Eisernen Tor wird ausgebaut und baulich vom Fußweg getrennt. Im weiteren Abschnitt bis zur Raubergasse entsteht ein neuer Zweirichtungsradweg. Die Fertigstellung ist für Oktober 2024 geplant. Diese neue Radroute in der Grazer Innenstadt wird die umliegenden Seitengassen entlasten und soll damit auch zu einer Attraktivierung des Fußverkehrs beitragen.

Eingereicht von: Stadt Graz - Abteilung für Verkehrsplanung

Raumordnung, Städteplanung und Mobilität

Leibnitz verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in ihrer Mobilitätsstrategie.
Aufbauend auf Landes- und Regionalkonzepte zur Mobilität, wurde ein Mobilitätskonzept für die Stadt Leibnitz - 14.500 EW (mit Blick auf den gesamten Kernraum - sind rund 25.000 Einwohner:innen) erstellt. Auf dieser Basis wurden politische Beschlüsse zur "sanften Mobilität" in Leibnitz gefasst. Dem zu Folge wurde in den letzten Jahren verstärkt strategisch und planerisch an den Schwerpunkten aktiven Mobilität wie Radverkehr, Fußverkehr, aber auch an Micro-ÖV Angeboten und Car-Sharing gearbeitet. Eine umfangreiche Bewegungsanalyse sowie eine Masterarbeit zum zu-Fuß-gehen in Leibnitz, Befragungen, Dialog und Austausch mit Expert:innen im Rahmen des Forschungsprojektes Smart Cities (2019-2022) liefert uns fundierte Ergebnisse und Grundlagen für Umsetzungsmaßnahmen. Bei der Revision des ÖEK´s wurden auf hoheitlicher Ebene im Räumlichen Leitbild wichtige Parameter für die Raumplanung der Zukunft in Leibnitz beschlossen.

Eingereicht von: Stadtgemeinde Leibnitz

Masterplan Gehen Graz

Mit dem Masterplan Gehen hat die Stadt Graz ein strategisches Dokument zur Förderung des Fußverkehrs erarbeitet, welches im Jänner 2024 im Gemeinderat beschlossen wurde. In 3 Workshops wurden die vorgeschlagenen Ziele des Masterplans abgestimmt sowie Problemstellen im bestehenden Fußwegenetz eingeholt.
Es wurden vier Ziele mit mehreren Handlungsfeldern, zur Förderung des Fußverkehrs, definiert. Zu jedem Handlungsfeld wurden zahlreiche allgemeingültige Maßnahmen zur Erreichung der Ziele verfasst. Zusätzlich wurden Indikatoren für die Evaluierung der Zielerreichung festgelegt.
Im Masterplan stehen die schützenswertesten Personen unserer Gesellschaft im Vordergrund. Bei der Ausarbeitung des Soll-Fußwegenetz wurde ein Fokus auf Orte mit hoher Frequenz vulnerabler Personen gelegt. Dieses Netz besteht aus Verbindungen unterschiedlicher Prioritätsstufen und bietet eine Grundlage für die strategische Planung und Umsetzung. Für Schwachstellen im Netz wurden Maßnahmenvorschläge ausgearbeitet.

Eingereicht von: Stadt Graz - Abteilung für Verkehrsplanung

Lienz - 10 Minuten Stadt zu Fuß

Im Rahmen des örtlichen Fußverkehrskonzepts in Lienz werden bauliche, raum- und siedlungsplanerische sowie bewusstseinsbildende Verbesserungen für das Gehen im Alltag definiert. Diese wurden aufgrund mehrerer Dialogrunden mit Bürger*innen, Schüler*innen, Senioren, der Kaufmannschaft und Stakeholdern entwickelt. Zudem fanden seitens Walk-Space.at – dem Österreichischen Verein für Fußgängerinnen – gezielte Erhebungen zur Fußverkehrsinfrastruktur, Beobachtungen und Interaktionen im Straßenraum statt. Die Stadt Lienz hat im Zuge des Projekts erstmalig bestehende Gehsteigbreiten erhoben und digital erfasst. Das Konzept greift bereits vorhandene Strategieentwicklungen zur räumlichen Entwicklung auf und integriert aktuelle Planungsvorhaben wie beispielsweise die Strategien aus dem ISEK4.

Eingereicht von: Stadtgemeinde Lienz

Gehzeit.Karte – Heute mal zu Fuß!

Die Gehzeit.Karte ist eine bewusstseinsbildende Maßnahme, die Menschen ermutigen soll, ihre alltäglichen Wege in der Gemeinde zu Fuß zurückzulegen. Ähnlich wie ein U-Bahn Plan abstrahiert die Karte das Wegenetz der Gemeinde, mit dem besonderen Fokus: - Distanzen in Gehminuten statt in Metern anzugeben. Dies ermöglicht es den Bürgern, auf einen Blick zu erkennen, wie lange es „nur“ dauert, wichtige Orte zu Fuß zu erreichen.
Jede Gehzeit.Karte wird speziell für eine Gemeinde erstellt. Dabei werden in enger Zusammenarbeit mit Gemeindevertretern ortsrelevante Punkte festgelegt, die auf der Karte vermerkt werden. Solche Punkte sind z.B.: Verwaltungsgebäude, Bildungseinrichtungen, Freizeitmöglichkeiten oder ÖV-Haltestellen, um die Möglichkeit multimodaler Wegeketten abzubilden.
Die Karte ermutigt dazu, kurze Strecken zu Fuß zurückzulegen, anstatt das Auto zu nutzen. Das fördert die persönliche Gesundheit und kann zu einer besseren Luftqualität in der Gemeinde beitragen.

Eingereicht von: Radland NÖ – Agentur für Aktive Mobilität; NÖ Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional