Online-Voting VCÖ-Mobilitätspreis – Kategorie "Digitalisierung, Technologie und Automatisierung in der Mobilität"

Welches der von der Fachjury beim VCÖ-Mobilitätspreis 2024 nominierten Projekte und Konzepte gefällt Ihnen am besten?

Die drei vom Publikum höchstgewerteten Projekte erhalten abgestuft Zusatzpunkte. Die Zusatzpunkte werden zur Bewertung durch die Fachjury addiert, die Summe ergibt das Gesamtergebnis. Das Online-Publikumsvoting wird am Sonntag, 21. Juli beendet. Das Endergebnis wird Ende September bekanntgegeben.

Unten sehen Sie die in dieser Kategorie von der Fachjury am besten bewerteten Einreichungen. Bitte wählen Sie jenes Projekt aus, dass Sie mit Ihrer Stimme unterstützen möchten!

Welches Projekt in der Kategorie "Digitalisierung, Technologie und Automatisierung in der Mobilität" erhält Ihre Stimme?

Was ist die Summe aus 6 und 6?

Mehr Informationen zu den nominierten Projekten

Övvvi – Nachhaltigkeit durch öffentlichen Verkehr: Vermeiden, verlagern, verbessern

Ziel von Övvvi ist es durch die Erfassung, Integration, Analyse und strukturierte Bereitstellung von Mobilitätsdaten im Personenverkehr einen Beitrag zur Erreichung der Klimaneutralität im Verkehrssektor zu leisten. Dafür wird im ersten Schritt an der Entwicklung einer datenschutzkonformen, zuverlässigen und wirtschaftlichen Lösung zur automatischen Erfassung von Fahrgastströmen gearbeitet. Für die strukturierte Bereitstellung dieser und zusätzlicher Daten setzt sich Övvvi mit den technischen und nichttechnischen Voraussetzungen eines Mobilitätsdatenraums auseinander. Auf Grundlage der geschaffenen Datenbasis wird an der Ableitung von Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des ÖPNV geforscht. Letztlich wird im Rahmen von Övvvi ein Umsetzungskonzept erarbeitet, das ein breites Ausrollen der identifizierten Lösungen in Tirol und darüber hinaus anleitet.

Eingereicht von: Fraunhofer Austria Research GmbH

Fahrgastinfo Plus in der neuen Wiener U-Bahn

Die Fahrgastinfo Plus ist das Fahrgastinformationssystem der neuesten Wiener U-Bahn-Züge – der sogenannten X-Wagen. Zusätzlich zu den konventionellen Anzeigen des nächsten Halts informieren große Monitore über jeder Fahrzeugtüre Fahrgäste in einem ausgeklügelten Phasen-Konzept über den aktuellen Fahrtverlauf, Echtzeitinformationen zu Abfahrten und Störungen von Umsteigeverbindungen, barrierefreie Wegeleitung am Bahnsteig, den Status von Aufzügen und vieles mehr.

Eingereicht von: Wiener Linien

Zügig surfen: 50-fach stärkeres Internet im Zug mit den Mobilfunkfenstern

Die Internetverbindung in Zügen ist oftmals sehr schlecht – das ist frustrierend für Fahrgäste und macht Zugreisen unattraktiv. In Wien wurde das „Funkfenster“ erfunden: Eine Hochfrequenz-Fensterscheibe für Züge, die den Empfang im Zug massiv verbessert. Die Fensterscheiben sind mit einer durch Laserstrahlen aufgebrachten, transparenten Struktur versehen. Die innovative Anordnung der Linien lässt Funkstrahlen besonders gut durch. So wird das Funksignal im Zug um das 50-fache verstärkt und die Zeitdauer mit stabilem 4G-Empfang erhöht sich massiv. Zudem ist die Lösung auch nachhaltig und kostengünstig: Die Fensterscheiben können problemlos in älteren Zügen nachgerüstet werden und verbrauchen im Gegensatz zu herkömmlichen Funkverstärkern keinen Strom. Doch vor allem sorgen die „Funkfenster“ für deutlich mehr Komfort und Reisequalität für alle Zugreisenden in Österreich - die neuen Tag- und Nachtzüge der ÖBB werden bereits mit den „Funkfenstern“ ausgestattet.

Eingereicht von: Siemens Mobility Austria

GIP4radrouting.at - einheitliche digitale Raddaten Österreich

Der Betrieb von leistungsfähigen und klimafreundlichen Mobilitätsangeboten und -services beruht in erster Linie auf qualitativ hochwertigen, einheitlichen und vollständigen Datengrundlagen. Jedes Angebot oder Service ist nur so gut wie sein schwächster (schlechtester) Datensatz.
Daher war das Ziel von GIP4radrouting.at, die Datenverfügbarkeit und -qualität österreichweit einheitlich nach einem gemeinsam erarbeiteten Datenstandard, sowohl für das Alltagsradfahren als auch touristische Radfahren digital aufzubereiten.  Die Implementierung von Qualitäts- und Wartungsprozessen zur Wartung und Aktualisierung der Daten, garantieren eine bestmögliche aktuelle Grundlage für die Verkehrsauskunft Österreich.

Eingereicht von: Amt der Kärntner Landesregierung / ÖVDAT - Österreichisches Institut für Verkehrsdateninfrastruktur

Zukunftsfähige ÖV-Bevorrangung mit C-ITS

C-ITS (Cooperative Intelligent Transport Systems) ist eine Technologie, mit der Fahrzeuge untereinander sowie mit der Verkehrsinfrastruktur kommunizieren können. Durch die Umrüstung sämtlicher Fahrzeuge der Holding Graz Linien sowie der Ausstattung der betroffenen VLSA (Verkehrs-Lichtsignalanlagen) in Graz kann die Bevorrangung des öffentlichen Verkehrs damit auf ein neues, zukunftsfähiges Level gehoben und Verspätungen reduziert werden. Zusätzlich zur Modernisierung des Priorisierungssystems kann das Fahrpersonal beim vorausschauenden und energiesparenden Fahren, aber auch in verkehrssicherheitskritischen Situationen unterstützt werden.
Die Anwendung von C-ITS ermöglicht aufgrund der Standardisierung eine nachhaltigere und zielgerichtetere Steuerung des Grazer Verkehrssystems. Damit ist generell eine gezieltere, bedarfsorientierte Steuerung aller Verkehrsmodi mit speziellem Fokus auf die Verkehrssicherheit möglich.

Eingereicht von: Holding Graz Linien