Online-Voting VCÖ-Mobilitätspreis – Kategorie "Klimaverträglicher Gütertransport und Logistik"

Welches der von der Fachjury beim VCÖ-Mobilitätspreis 2024 nominierten Projekte und Konzepte gefällt Ihnen am besten?

Die drei vom Publikum höchstgewerteten Projekte erhalten abgestuft Zusatzpunkte. Die Zusatzpunkte werden zur Bewertung durch die Fachjury addiert, die Summe ergibt das Gesamtergebnis. Das Online-Publikumsvoting wird am Sonntag, 21. Juli beendet. Das Endergebnis wird Ende September bekanntgegeben.

Unten sehen Sie die in dieser Kategorie von der Fachjury am besten bewerteten Einreichungen. Bitte wählen Sie jenes Projekt aus, dass Sie mit Ihrer Stimme unterstützen möchten!

Welches Projekt in der Kategorie "Klimaverträglicher Gütertransport und Logistik" erhält Ihre Stimme?

Bitte rechnen Sie 1 plus 8.

Mehr Informationen zu den nominierten Projekten

Elektromobilität im Schwerverkehr

Wir nehmen unsere Verantwortung der Gesellschaft und der Umwelt gegenüber ernst und integrieren alternative Antriebe, in unserem Fall vollelektrische, batteriebetriebene LKW, in unseren Fuhrpark. Wir sehen es als unsere Aufgabe, in einer emissionsintensiven Branche die Möglichkeiten, Emissionen zu reduzieren, anzugreifen - und diese Möglichkeiten liegen bei uns in den Fahrzeugen. Unseren ersten E-LKW haben wir seit Februar 2023 in einem geplanten Kundenprojekt eingesetzt. Mittlerweile haben wir 6 E-LKW, Projekte für 15-20 weitere E-LKW sind in Planung und nach und nach in Umsetzung. Unser Ziel ist es, alternative Antriebe in unseren Fuhrpark zu integrieren, wo dies ressourcentechnisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Unser Ziel ist es auch, unsere Kunden zu unterstützen, die Emissionen entlang ihrer Supply Chain zu reduzieren.

Eingereicht von: hofmann & neffe gmbh

Modernisierung Terminal Wels – Investment in eine klimafreundliche Zukunft

Das am Anfang der 1990er-Jahre errichtete Terminal Wels ist heute einer der größten & wichtigsten Terminalstandorte der ÖBB-Infrastruktur AG für den Umschlag von der Straße auf die Schiene. Um künftigen Anforderungen zu entsprechen, wird der intermodale Umschlagplatz an der Weststrecke mit direktem Anschluss an die Westautobahn seit 01/24 um rund 68 Mio. EUR erneuert und erweitert. Dazu werden u.a. die Ladegleise auf 700m kranbare Länge verlängert, 2 neue Portalkrane installiert und das Terminal durchfahrfähig umgebaut. So können längere Ganzzüge ohne Verschubtätigkeit in das Terminal ein-& ausfahren. Gleichzeitig werden Flächennutzung und Verkehrsführung im Terminal optimiert sowie die Abstellflächen für Trailer, Container und Wechselaufbauten erhöht. Der Zufahrtsbereich für LKWs wird neugestaltet und mit einem modernen Gate-Bereich ausgestattet.  Das ermöglicht ab 2027 einen höheren Umschlag in kürzerer Zeit mit geringerem Aufwand und macht die Güterdrehscheibe fit für steigende Anforderungen.

Eingereicht von: ÖBB-Infrastruktur AG

KMU goes Intermodal

Der Schienengüterverkehr ist durch seine systembedingten Vorteile (Massenleistung, Umweltverträglichkeit, Verkehrssicherheit, Energieeffizienz) Kernelement für ein nachhaltiges österreichisches & europäisches Güterverkehrssystem.
Fokus des Projektes ist, KMU im Transportbereich, eine niederschwellige Eintrittsmöglichkeit in den Markt des kombinierten Verkehrs (KV), zu ermöglichen. Bisweilen ist der KV für KMU unleistbar, intransparent und komplex.
Ziele des Projektes ist die Schaffung von Angeboten, die es KMU ermöglicht, den KV zu nutzen und so einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Schaffung der dafür erforderlichen organisatorischen und logistischen Voraussetzungen. Die Verlagerung von Transporten von der Straße auf die Schien. Die Einbindung aller erforderlichen Stakeholder: Terminalbetreiber, Operateure, EVU, Speditionen, Frächter, Industrieunternehmen, etc. sowie Workshops & Vorträge zur Förderung des Branchen-Wissens bei KMU.
Dieses Projekt führt KMU gezielt dem KV zu.

Eingereicht von: Wirtschaftskammer Wien - Sparte Transport und Verkehr

Naturgipstransport – intermodal und elektrisch

Bei einer Strecke von 120 Kilometern in eine Richtung wird meist nicht lange nachgedacht und sofort der Lkw als bevorzugtes Transportmittel gewählt. Nicht so in unserem Fall: Wir, Innofreight, Knauf, Silo Riedel und InnoRiedel haben überlegt, wie wir die Naturgipstransporte vom Bergwerk in Tragöß zum Firmensitz von Knauf in Weißenbach bei Liezen nachhaltiger gestalten können. Und zwar durch die Einbindung der Bahn und den Austausch der alten Dieselfahrzeuge mit einer neuen Flotte an Elektro-Lkws.
Daraus ist ein beeindruckendes Projekt entstanden, welches sowohl die CO2-Bilanz, als auch die Akzeptanz der Bevölkerung in Tragöß verbessert. Der neue Transport läuft folgendermaßen ab: E-Lkws bringen die CityLogistics Container von Innofreight zum Bergwerk und diese werden mit Naturgips beladen. Von dort fahren die Lkws zum Güterbahnhof in Kapfenberg, wo der ganze Container direkt auf den Waggon gesetzt wird. Per Bahn kommt der Naturgips dann direkt in das Werk zur Weiterverarbeitung.

Eingereicht von: Innofreight Solutions GmbH

Logistik Mobilitätsrevolution Strom Schlager

Schlager Transport Logistik GmbH aus Saxen, unter dem Motto 'Wir sind anders Transporte', strebt eine visionäre Mobilitätswende an. Mit dem Ziel, bis 2030 den gesamten Fuhrpark auf Elektromobilität umzustellen, setzen wir mit vier, bald fünf Elektro-LKWs, die jährlich je 120.000 km sogar im Schichtbetrieb zurücklegen, ein starkes Zeichen für nachhaltige Transportlösungen. Unsere robuste Schnellladeinfrastruktur und eine 440 kWp Photovoltaikanlage mit einem 800 kWp Energiespeicher, die 40% unseres Energiebedarfs decken, demonstrieren die Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie. Getrieben von der Überzeugung, dass nachhaltige Veränderungen möglich sind, zeigen unsere Elektro-LKWs bei jeder Fahrt, dass technologische Innovation und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen können. Unsere Fahrzeuge, gestaltet als rollende Kunstwerke durch die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe OÖ, inspirieren und bringen Freude über Grenzen hinweg.

Eingereicht von: Schlager Transport Logistik GmbH

PNUM – Paketzustellung, neues urbanes Modell

Der Online-Handel steigt seit Jahren kontinuierlich. Das schlägt sich auf die Paketmenge durch, führt zu mehr Verkehrsaufkommen, Umweltbelastungen und Lärm. Besonders auf der letzten Meile ist die Paketzustellung teurer und schwer planbar. Deshalb braucht es einen neuen Zustellprozess und nachhaltige Fahrzeuge. PNUM ist das erste Projekt, das ein neues Last-Mile-Ökosystem entwirft. PNUM wird erstmalig für ein Gebiet von über 500.000 Einwohnern flächendeckend eine emissionsfreie und verkehrsreduzierende Paketzustellung erreichen. Dazu werden die erforderlichen Beteiligten (B2B-Sharing-Betreiber Stadt Wien, Wirtschaftskammer Wien, Paketzustellunternehmen und andere) zusammengebracht, um im Projektgebiet (z. B. Wiener Bezirke 1-9, 20) im Pilotbetrieb zu starten.  
Eine Flotte mit bis zu 500 Mikrofahrzeugen steht zur gewerblichen Nutzung via App im B2B-Sharing-Betrieb bereit, um die Last-Mile-Paketzustellung auf emissionsfreie Jumug CargoScooter umzustellen.

Eingereicht von: Jumug Vehicles GmbH