Online-Voting VCÖ-Mobilitätspreis – Kategorie "Raumordnung, Entsiegelung und Wohnen"

Welches der von der Fachjury beim VCÖ-Mobilitätspreis 2024 nominierten Projekte und Konzepte gefällt Ihnen am besten?

Die drei vom Publikum höchstgewerteten Projekte erhalten abgestuft Zusatzpunkte. Die Zusatzpunkte werden zur Bewertung durch die Fachjury addiert, die Summe ergibt das Gesamtergebnis. Das Online-Publikumsvoting wird am Sonntag, 21. Juli beendet. Das Endergebnis wird Ende September bekanntgegeben.

Unten sehen Sie die in dieser Kategorie von der Fachjury am besten bewerteten Einreichungen. Bitte wählen Sie jenes Projekt aus, das Sie mit Ihrer Stimme unterstützen möchten!

Welches Projekt in der Kategorie "Raumordnung, Siedlungsentwicklung und Wohnen" erhält Ihre Stimme?

Bitte addieren Sie 9 und 4.

Mehr Informationen zu den nominierten Projekten

Erweiterung Volksgarten und Traunufer Wels

Das Projekt hat die Erweiterung eines bestehenden, öffentlichen Gartenfreiraumes zum Ziel, der für alle Welserinnen und Welser Identität seit seiner Entstehung als bürgerlicher Park von Wels ist. Die Erweiterung des Volksgartens ist die Chance, diesem historischen Freiraum seine ehemalige Bedeutung wiederzugeben.
Das Projekt umfasst einerseits den Abbruch bestehender alter Messehallen und Parkplätze sowie andererseits eine harmonische Integration einer neuen Gartenanlage in bereits bestehende, angrenzende Freiräume wie dem Tiergarten, dem Stadtpark, dem Umfeld des Science Center Welios, sowie des Treppelweges. Das zu Grunde gelegte Verkehrskonzept sieht eine Auflassung einer Verbindungsstraße zugunsten eines Freiraums sowie eine wesentliche Verbesserung der bestehenden Infrastruktur für aktive Mobilität vor.

Eingereicht von: Stadt Wels

Stadtwald von Wieselburg

Eine Fläche im Zentrum von Wieselburg, die als Bauland gewidmet war, wurde von der Stadtgemeinde angekauft und rückgewidmet. Dieser Bereich steht nun der Öffentlichkeit als grüne Lunge im Zentrum zur Verfügung. Es wurde besonders auf eine barrierefreie Durchwegung und ausreichend Sitz- und Bewegungsgelegenheiten Wert gelegt. Ziel des "Stadtwaldes" ist, einen Bereich mit natürlicher Beschattung zu schaffen, in dem Gemeindebürger Erholung im Grünen finden. Auch für die Tiere wurde durch die Anlage von Blumenwiesen, Trocken- und Feuchtbiotopen und Felsenhügel ein Lebensraum im Stadtzentrum geschaffen.

Eingereicht von: Stadtgemeinde Wieselburg

Bestandsentwicklung Hallein Burgfried

Für die Burgfriedsiedlung in Hallein (typischen „Südtiroler Häuser“ der frühen 40er Jahre) wurde ein Konzept für den gesamten Stadtteil für die Erneuerung der südlichen Wohnhäuser, die Aufwertung des Lebensraumes und die Umsetzung eines umfassenden Mobilitätskonzeptes im Stadtteil ausgearbeitet. In drei Bauabschnitten wurden die Bewohner:innen der alten Häuser abgesiedelt und neue Wohnhäuser in Holzbauweise (klimaaktiv Gold) errichtet. Die „Neue Heimat Straße“ wurde in einen verkehrsfreien Grün- und Aufenthaltsbereich rückgebaut. Eine halböffentliche Quartiersgarage setzt den ersten Schritt um auch angrenzend die Straßenräume vom ruhenden Verkehr zu entlasten. Hochwertige Fahrradinfrastruktur macht Fahrradfahren attraktiver und ein Car-Sharing Angebot bietet den Bewohner:innen und Anrainern eine Alternative zum eigenen PKW. Die Anbindung an das übergeordnete Geh- und Fahrradnetz wurde barrierefrei gestaltet und ermöglicht viele alltägliche Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen.  

Eingereicht von: gswb gemeinnützige Salzburg Wohnbau GmbH

Umgestaltung Hauptplatz Amstetten

Die Stadtgemeinde Amstetten gestaltet die Zentrumszone neu. Diese Umgestaltung umfasst die Kernzone des Hauptplatzes und die angrenzenden Querstraßen und Passagenbereiche. Insgesamt erfährt der Hauptplatz eine Aufwertung in Bezug auf Aufenthaltsqualität, Verkehrssicherheit sowie Klimawandelanpassung. Der Hauptplatz wird entsiegelt und begrünt. Die Aufenthaltsbereiche werden mit einem versickerungsoffenen Belag ausgestattet. Durch die Entsiegelung und mehr Begrünung wird der neue Hauptplatz zum klimafitten Wohnzimmer Amstettens aufgewertet. Circa 70 neue Bäume werden im Schwammstadt-Prinzip gepflanzt und ergänzen die 24 bestehenden Bäume. Der aktuelle Brunnen wird durch einen bodenbündigen Brunnen ausgetauscht. Der gesamte Hauptplatz wird mit neuer Holzmöblierung aufgewertet. Das Zentrum des Platzes wird multifunktional gestaltet. Durch die vorgesehene Gestaltung als verkehrsberuhigte Begegnungszone, ist eine Erhöhung der Verkehrssicherheit zu erwarten.

Eingereicht von: Stadtgemeinde Amstetten

Die Vernetzung der Plätze

Wie attraktiv der öffentliche Raum im Wohnumfeld gestaltet ist, entscheidet wesentlich unser Mobilitätsverhalten. Wiener Neudorf ist von Hauptverkehrsachsen durchteilt. Wir hatten keinen Platz im öffentlichen Raum mit Aufenthaltsqualität. Hauptverkehrsachsen für den KFZ-Verkehr sind über lange Zeitspannen entstanden und diesen wurde die größte Priorität eingeräumt und jeder Ausbau hat wieder mehr KFZ-Verkehr angezogen. Diesen Kreislauf muss man durchbrechen. Es ist an der Zeit den öffentlichen Raum gerecht zu verteilen, vor allem entlang von Bundes- und Landesstraßen. Wenn kein Dorf/Stadt-, oder Kirchenplatz vorhanden ist, müssen entsprechende öffentliche Räume geschaffen werden. Eine fehlende Großfläche wurde durch mehrere kleineren Plätze ersetz. So entwickelt sich ein Ortszentrum mit mehreren Plätzen, welche gut vernetzt werden.
Die Vernetzung entlang der Hauptverkehrsachsen unterstützt die Mobilitätswende, denn Fußgänger:innen und Radfahrer:innen benötigen attraktive Wege.

Eingereicht von: Marktgemeinde Wiener Neudorf