Als Erwachsene Radfahren lernen

Foto: Fünf erwachsene Frauen, welche an einem Radkurs teilnehmen sowie ein Kind

Für viele Frauen ist Radfahren keine Selbstverständlichkeit. Kulturelle Regeln oder mangelnder Zugang zu einem Fahrrad stellen für Frauen aus manchen Herkunftsländern große Barrieren dar, mit dem Rad zu fahren oder es zu erlernen. Spezielle Angebote dafür gibt es beispielsweise beim Klimabündnis Oberösterreich unter dem Projekt „Radheldinnen“ und im Zuge der transdisziplinären Forschungsprojekte „MigRad – Migrantinnen erobern das Fahrrad“ und „Frauen in Fahrt“ in Wien. Es stellte sich heraus, dass Vorbilder, gemeinsame Radfahr-Erlebnisse und der Zugang zu einem Fahrrad wichtige Schlüsselstellen sind, um das Radfahren nachhaltig im Alltag zu verankern. Bestandteile der Kurse sind deshalb auch gemeinsame Ausflüge und das Üben der Nutzung von Sharing-Fahrrädern.

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Sicher und gerne Rad fahren – ein Leben lang

VCÖ - Mobilität mit Zukunft (2026) – Radfahren ist kostengünstig, hält selbstständig und gesund, gerade mit fortschreitendem Alter. Angesichts einer alternden Bevölkerung und dem Ziel, den Radverkehrsanteil zu steigern, hat Österreich den klaren Auftrag, das Radfahren in jedem Alter sicher und attraktiv zu gestalten.

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Geschwindigkeitsanzeige, die anzeigt, dass zu schnell gefahren wird

Gent steigert Radverkehr durch Infrastrukturumbau

Im Jahr 2017 wurde in Gent die Innenstadt sechs Sektoren eingeteilt, die für den motorisierten Durchzugsverkehr nicht mehr direkt passierbar sind. Schlüsselstraßen wurden in Radwege umgewandelt, Brücken für Kfz gesperrt. Mit dem Fahrrad, zu Fuß und mit dem Öffentlichen Verkehr kann die Innenstadt weiterhin durchquert werden.

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Elektronisches Schild bei Zufahrtskontrolle für Pkw in Mailand