Aus der Forschung - Astrid Gühnemann

Viele Argumente sprechen für Reduktion der Höchstgeschwindigkeit innerorts

Astrid Gühnemann, Leiterin des Instituts für Verkehrswesen, Universität für Bodenkultur Wien

„Für eine Reduktion der Höchstgeschwindigkeiten innerorts, aber auch auf Autobahnen und sonstigen Freilandstraßen sprechen viele Argumente: Geringere Geschwindigkeiten reduzieren Energieverbrauch, Anzahl und Schwere von Unfällen, Verkehrslärm und Emissionen von Treibhausgasen und anderen Schadstoffen. Tempo 30 statt 50 innerorts verringert den Geschwindigkeitsunterschied zwischen Autos und Öffis und dem Fahrrad und erhöht die empfundene Sicherheit der nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Dies verbessert die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, macht aktive Mobilität attraktiver und trägt so zusätzlich zur Erreichung von Klimazielen und zur Verbesserung der Gesundheit bei. Daher fordern auch international zum Beispiel die Weltgesundheitsorganisation WHO und viele Kommunen bereits jetzt 30 Stundenkilometer als Regelgeschwindigkeit für lebenswerte Städte und Gemeinden.“

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VCÖ: Zahl der Fahrraddiebstähle ist in Österreich im Vorjahr auf 16.932 gesunken

VCÖ (Wien, 10. April 2026) – Im Vorjahr wurden in Österreich weniger Fahrräder gestohlen als im Jahr 2024, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. 16.932 Fahrraddiebstähle wurden im Vorjahr der Polizei gemeldet, um 13 Prozent weniger als im Jahr davor, wie Daten des Innenministeriums zeigen. Zwei Drittel der Fahrraddiebstähle passierten in den Landeshauptstädten. Der VCÖ fordert mehr sichere Fahrrad-Abstellplätze, da diese eine wichtige Diebstahlprävention sind. Zudem gibt der VCÖ Tipps, wie man das Risiko eines Fahrraddiebstahls minimieren kann.

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Foto: Matthäus Schmid

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