Aus der Forschung – Birgit Bednar-Friedl

„Es ist ein zentrales Ziel der Klimawandelanpassung, das Verkehrsnetz kompakt zu halten“

Porträtfoto von Birgit Bednar-Friedl
Birgit Bednar-Friedl, Klimaökonomin Wegener Center für Klima und Globalen Wandel der Universität Graz

„Schäden am Verkehrsnetz haben in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen, verursacht vor allem durch Überschwemmungen, Rutschungen und Sturm. Hitze und Trockenheit strapazieren nicht nur Menschen, die am Verkehr teilnehmen, sie können auch zu Verformungen von Schienen und auch zu Stromausfällen führen. Zusätzlich entstehen erhebliche volkswirtschaftliche Folgen durch Streckenunterbrechungen und Zeitkosten von Umwegen. Mit dem fortschreitenden Klimawandel nehmen Hitze und Starkregen deutlich zu – und somit auch das Schadenspotenzial, wie mehrere Studien für Europa und Österreich belegen. Wer trägt nun die Schäden und die Kosten der Anpassung? Für die Infrastrukturschäden sind dies die Infrastrukturbetreiber sowie Länder und Gemeinden, über die Auszahlungen des Katastrophenfonds aber letztlich auch die Öffentlichkeit. Zeitkosten und Lieferkettenausfälle werden von Unternehmen und Privaten getragen. Neben dem Schutz der Infrastruktur ist es somit ein zentrales Ziel der Anpassung, das Verkehrsnetz kompakt zu halten und Redundanzen auf zentrale Strecken zu beschränken.“

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VCÖ zu Diesel-Höchstpreis: Endlich verstärkte Maßnahmen zur Reduktion des Dieselverbrauchs umsetzen

VCÖ (Wien, 17. September 2026) – Der Preis für einen Liter Diesel hat gestern laut E-Control mit 2,268 Euro einen neuen Höchstwert erreicht. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um den weiterhin sehr hohen Dieselverbrauch zu reduzieren. Neben einer Kampagne zum Spritsparen und der Unterstützung von Beschäftigten mit Öffi-Jobtickets ist der Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu beschleunigen. Transportunternehmen sollen beim Umstieg auf Elektro-Lkw stärker gefördert werden.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

Gelegenheitsfenster zur Umgestaltung nutzen

Um Synergien zu nutzen und Kosten zu sparen hat die deutsche Stadt Brühl im Jahr 2025 ein Schwammstadt-Konzept mit 17 Maßnahmen beschlossen, von Entsiegelungsleitlinien, über die Schaffung fachbereichsübergreifender Planung, bis zu Bewusstseinsbildung und Anpassung von baulichen Mindeststandards.

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Elektronisches Schild bei Zufahrtskontrolle für Pkw in Mailand