Aus der Forschung - Daniela Haluza

Verkehrsberuhigung verbessert die Lebensqualität in urbanen Gebieten

Porträtfoto von Daniela Haluza
Daniela Haluza, Zentrum für Public Health, Medizinische Universität Wien

„In meiner umweltmedizinischen Forschung zu Stadtplanung und Gesundheit erlebe ich deutlich, wie verkehrsberuhigende Maßnahmen die Lebensqualität in urbanen Gebieten verbessern können. Sichere Straßen sind gesund: Sie fördern nachhaltig körperliche Aktivität und soziale Interaktion. Wenn der Autoverkehr reduziert und sichere Wege für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende geschaffen werden, sinkt nicht nur die Unfallhäufigkeit, sondern auch die Lärmbelastung und die Luftverschmutzung. Dies hat direkte positive Effekte auf die körperliche Gesundheit, indem Atemwegserkrankungen und Stress nachweisbar gemindert werden. Menschen bewegen sich mehr und genießen die körperliche Aktivität, was das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt. Psychologisch bieten solche Maßnahmen ein erhöhtes Gefühl der Sicherheit und fördern soziale Interaktionen, da öffentliche Räume attraktiver werden. Ergebnisse sind ein reduzierter Stresslevel, eine höhere Lebensqualität und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Diese städtischen Maßnahmen tragen somit maßgeblich zum Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner bei und kommen uns allen zugute!“

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VCÖ-Fachveranstaltung: Bei Klimawandelanpassung in Gemeinden und Städten braucht es mehr Tempo!

VCÖ (Wien, 26. November 2025) – Die Temperatur in Österreich ist seit 1900 um rund 3,1 °C gestiegen – mehr als doppelt so stark wie im globalen Durchschnitt. Die Temperaturen in Österreich und Mitteleuropa steigen stärker als noch vor zehn Jahren erwartet. Die Zahl der Menschen, die von Hitze gesundheitlich belastet werden, steigt. In Österreichs Gemeinden und Städte ist die Anpassung der Straßen und des öffentlichen Raums an den Klimawandel zu beschleunigen, wurde heute bei einer online durchgeführten VCÖ-Fachveranstaltung von den Expertinnen und Experten betont.

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VCÖ: Auf Schneefahrbahn vervielfacht sich der Bremsweg!

VCÖ (Wien, 24. November 2025) – Der Winter gibt in Österreich ein Stelldichein. Die Mobilitätsorganisation VCÖ weist daraufhin, dass sich bei Schneefahrbahn der Bremsweg vervielfacht. Im Vorjahr wurden in Österreich bei Verkehrsunfällen bei winterlichen Fahrverhältnissen 982 Menschen verletzt und sieben Menschen getötet. Der VCÖ erinnert daran, dass bei Schneefahrbahn das Tempo unbedingt deutlich zu reduzieren und ein größerer Sicherheitsabstand einzuhalten ist. Und: Wenn möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.

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Foto wal_172619 auf Pixabay