Aus der Forschung - Daniela Haluza

Verkehrsberuhigung verbessert die Lebensqualität in urbanen Gebieten

Porträtfoto von Daniela Haluza
Daniela Haluza, Zentrum für Public Health, Medizinische Universität Wien

„In meiner umweltmedizinischen Forschung zu Stadtplanung und Gesundheit erlebe ich deutlich, wie verkehrsberuhigende Maßnahmen die Lebensqualität in urbanen Gebieten verbessern können. Sichere Straßen sind gesund: Sie fördern nachhaltig körperliche Aktivität und soziale Interaktion. Wenn der Autoverkehr reduziert und sichere Wege für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende geschaffen werden, sinkt nicht nur die Unfallhäufigkeit, sondern auch die Lärmbelastung und die Luftverschmutzung. Dies hat direkte positive Effekte auf die körperliche Gesundheit, indem Atemwegserkrankungen und Stress nachweisbar gemindert werden. Menschen bewegen sich mehr und genießen die körperliche Aktivität, was das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt. Psychologisch bieten solche Maßnahmen ein erhöhtes Gefühl der Sicherheit und fördern soziale Interaktionen, da öffentliche Räume attraktiver werden. Ergebnisse sind ein reduzierter Stresslevel, eine höhere Lebensqualität und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Diese städtischen Maßnahmen tragen somit maßgeblich zum Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner bei und kommen uns allen zugute!“

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Radurlaub auf Rezept im Hasetal

Wie sich Gesundheitsvorsorge, sicheres Radfahren und sozialer Anschlussverbinden lassen, zeigt das niedersächsische Hasetal. Unter dem Titel „Radurlaub auf Rezept“ kombiniert die Region zwei zertifizierte Präventivkurse mit geführten Radtouren. In Begleitung erfahrener Reiseleitungenwerden täglich Touren unternommen, von kürzeren Streckenbis zu längeren Etappen.

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Elektronisches Schild bei Zufahrtskontrolle für Pkw in Mailand

VCÖ: Hoher Blutzoll auf Österreichs Straßen – 160 Verkehrstote im 1. Halbjahr

VCÖ (Wien, 1. Juli 2026) – Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle ist in Österreich auch heuer hoch: Seit Jahresanfang verloren nach vorläufigen Daten bereits 160 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ auf Basis von Daten des Innenministeriums. Das sind zwar um zehn weniger als im 1. Halbjahr des Vorjahres, aber um 22 Todesopfer mehr als im 1. Halbjahr 2024. Jeder dritte tödliche Unfall passierte in Niederösterreich. Österreich ist erneut von seinem Verkehrssicherheitsziel weit entfernt. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um die Zahl schwerer Verkehrsunfälle zu reduzieren.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße