Aus der Forschung - Daniela Haluza

Verkehrsberuhigung verbessert die Lebensqualität in urbanen Gebieten

Porträtfoto von Daniela Haluza
Daniela Haluza, Zentrum für Public Health, Medizinische Universität Wien

„In meiner umweltmedizinischen Forschung zu Stadtplanung und Gesundheit erlebe ich deutlich, wie verkehrsberuhigende Maßnahmen die Lebensqualität in urbanen Gebieten verbessern können. Sichere Straßen sind gesund: Sie fördern nachhaltig körperliche Aktivität und soziale Interaktion. Wenn der Autoverkehr reduziert und sichere Wege für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende geschaffen werden, sinkt nicht nur die Unfallhäufigkeit, sondern auch die Lärmbelastung und die Luftverschmutzung. Dies hat direkte positive Effekte auf die körperliche Gesundheit, indem Atemwegserkrankungen und Stress nachweisbar gemindert werden. Menschen bewegen sich mehr und genießen die körperliche Aktivität, was das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt. Psychologisch bieten solche Maßnahmen ein erhöhtes Gefühl der Sicherheit und fördern soziale Interaktionen, da öffentliche Räume attraktiver werden. Ergebnisse sind ein reduzierter Stresslevel, eine höhere Lebensqualität und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Diese städtischen Maßnahmen tragen somit maßgeblich zum Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner bei und kommen uns allen zugute!“

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VCÖ: Im Vorjahr ging in jedem 5. Bezirk außerhalb Wiens die Anzahl der Autos zurück

VCÖ (Wien, 12. Mai 2023) – Im Vorjahr ging nicht nur in 17 Wiener Bezirken die Anzahl der Pkw zurück, sondern auch in 17 Bezirken und Statutarstädten außerhalb Wiens, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner nahm die Anzahl der Pkw sogar in drei Viertel der Bezirke außerhalb Wiens sowie in allen Statutarstädten ab. Die Ersparnis für Haushalte, wenn sie mit weniger oder ohne Pkw mobil sein können, ist groß. Der VCÖ fordert insbesondere für die Regionen mehr öffentlich zugängliche Mobilitätsangebote, eine verkehrssparende Raumordnung sowie den rascheren Ausbau der Rad-Infrastruktur.

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Foto: Styria-Mobile

VCÖ: Zahl der Fahrraddiebstähle im Vorjahr auf 16.824 zurückgegangen

VCÖ (Wien, 27. April 2023) – 16.824 Fahrräder wurden im Vorjahr in Österreich als gestohlen gemeldet. Damit ist die Zahl der Fahrraddiebstähle zum achten Mal in Folge gesunken, informiert der VCÖ. Zwei Drittel der Fahrraddiebstähle passierten in den Landeshauptstädten. Die Aufklärungsquote ist mit neun Prozent niedrig. Mehr und sichere Fahrradabstellplätze sind eine wichtige präventive Maßnahme, um den Diebstahl von Fahrrädern zu verhindern. Der VCÖ rät, das abgestellte Fahrrad immer abzusperren und ein gutes Fahrradschloss zu verwenden.

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