Aus der Forschung - Daniela Haluza

Verkehrsberuhigung verbessert die Lebensqualität in urbanen Gebieten

Porträtfoto von Daniela Haluza
Daniela Haluza, Zentrum für Public Health, Medizinische Universität Wien

„In meiner umweltmedizinischen Forschung zu Stadtplanung und Gesundheit erlebe ich deutlich, wie verkehrsberuhigende Maßnahmen die Lebensqualität in urbanen Gebieten verbessern können. Sichere Straßen sind gesund: Sie fördern nachhaltig körperliche Aktivität und soziale Interaktion. Wenn der Autoverkehr reduziert und sichere Wege für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende geschaffen werden, sinkt nicht nur die Unfallhäufigkeit, sondern auch die Lärmbelastung und die Luftverschmutzung. Dies hat direkte positive Effekte auf die körperliche Gesundheit, indem Atemwegserkrankungen und Stress nachweisbar gemindert werden. Menschen bewegen sich mehr und genießen die körperliche Aktivität, was das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt. Psychologisch bieten solche Maßnahmen ein erhöhtes Gefühl der Sicherheit und fördern soziale Interaktionen, da öffentliche Räume attraktiver werden. Ergebnisse sind ein reduzierter Stresslevel, eine höhere Lebensqualität und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Diese städtischen Maßnahmen tragen somit maßgeblich zum Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner bei und kommen uns allen zugute!“

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Öffentlicher Verkehr ist volkswirtschaftlich relevant

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VCÖ: Im Vorjahr erreichten in Österreich einige Bezirke und Statutarstädte das Ziel „null Verkehrstote“

VCÖ (Wien, 12. Juni 2026) – Wenn es um tödliche Verkehrsunfälle geht, dann gibt es nur eine akzeptable Anzahl, nämlich null. Dieses Ziel wurde im Vorjahr in Österreich außerhalb Wiens in drei Bezirken und sechs Statutarstädten erreicht, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. In Wien gab es in neun Bezirken keinen tödlichen Verkehrsunfall. Die meisten Todesopfer forderte der Straßenverkehr in den Bezirken St. Pölten-Land und Innsbruck-Land mit jeweils zwölf. Die Mobilitätsorganisation VCÖ betont, dass in Österreich verstärkte unfallvermeidende Maßnahmen nötig sind, wie niedrigere Tempolimits, mehr öffentliche Verkehrsverbindungen sowie mehr und bessere Radwege.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße