Aus der Forschung - Daniela Kletzan-Slamanig

„Ökonomische Anreize ändern“

Porträtfoto von Daniela Kletzan-Slamanig
Daniela Kletzan-Slamanig, Ökonomin WIFO

„Betriebliches Mobilitätsmanagement ist ein wichtiger Hebel, um die klimaverträgliche Gestaltung von Pendel- und Dienstwegen aktiv zu forcieren. Doch braucht es auch eine Anpassung der Rahmenbedingungen. Einerseits bezüglich Verfügbarkeit und Qualität von Öffentlichem Verkehr und Infrastruktur für aktive Mobilität. Andererseits sind auch ökonomische Anreize zu ändern, die auf die Mobilitätsentscheidung wirken und derzeit den Pkw-Verkehr begünstigen. Die Pendelförderung muss stärker an ökologischen Kriterien ausgerichtet, der Öffentliche Verkehr und die aktive Mobilität ins Zentrum gestellt werden. Die Besteuerung von Dienstwägen ist zu reformieren, damit die Privilegien für Autos mit Verbrennungsmotor wegfallen. Die Internalisierung externer Kosten sollte bei der Anpassung von Förderungen und Steuern im Vordergrund stehen.“

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VCÖ – Triple M-Umfrage: Reduktion der Anzahl der Verbrenner-Autos verringert aus Sicht der Mehrheit der Wiener Bevölkerung die Hitzebelastung in der Stadt

VCÖ (Wien, 3. August 2026) – Der Verkehr erhöht nicht nur durch die versiegelten Fahrbahnen und Parkplätze die Hitzebelastung, sondern auch durch die Abwärme von Kfz mit Verbrennungsmotor, wie Studien zeigen. In Wien ist die Mehrheit der Bevölkerung überzeugt, dass eine Reduktion von Verbrenner-Autos in der Stadt auch die Hitzebelastung reduziert, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Triple M hin. Am stärksten stimmen Familien, Personen mit Matura sowie unter 50-Jährige zu. Der VCÖ fordert eine Reduktion der Verkehrsbelastung, mehr Verkehrsberuhigung und verstärkte Maßnahmen für eine effizientere Mobilität in und nach Wien.

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