Aus der Praxis - Heinz Högelsberger

„Es braucht eine gesetzliche Verpflichtung“

Porträtfoto von Heinz Högelsberger
Heinz Högelsberger, Arbeiterkammer Wien

„Will eine Firma erweitern und beispielsweise eine neue Halle bauen, so fällt ihr begehrlicher Blick oft auf die Parkplätze. Das ist die klassische Situation, in der Unternehmen betriebliches Mobilitätsmanagement für sich entdecken. Denn die Erfahrung zeigt: Wo es Parkplätze billig bis gratis gibt, wirken diese wie ein Magnet. Es darf aber nicht von Zufälligkeiten abhängen, ob es Mobilitätsmanagement gibt oder nicht. Betriebe können sich schließlich ihren Standort aussuchen; deren Beschäftigte jedoch nicht. Es liegt in der unternehmerischen Verantwortung, für eine möglichst ökologische, stressfreie und kostengünstige Anreise ihrer Arbeitnehmenden sowie Kundinnen und Kunden zu sorgen. Daher fordert die AK eine gesetzliche Verpflichtung zum betrieblichen Mobilitätsmanagement für alle Unternehmen ab 50 Beschäftigten.“

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VCÖ – Triple M-Umfrage: Reduktion der Anzahl der Verbrenner-Autos verringert aus Sicht der Mehrheit der Wiener Bevölkerung die Hitzebelastung in der Stadt

VCÖ (Wien, 3. August 2026) – Der Verkehr erhöht nicht nur durch die versiegelten Fahrbahnen und Parkplätze die Hitzebelastung, sondern auch durch die Abwärme von Kfz mit Verbrennungsmotor, wie Studien zeigen. In Wien ist die Mehrheit der Bevölkerung überzeugt, dass eine Reduktion von Verbrenner-Autos in der Stadt auch die Hitzebelastung reduziert, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Triple M hin. Am stärksten stimmen Familien, Personen mit Matura sowie unter 50-Jährige zu. Der VCÖ fordert eine Reduktion der Verkehrsbelastung, mehr Verkehrsberuhigung und verstärkte Maßnahmen für eine effizientere Mobilität in und nach Wien.

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