Aus der Forschung - Jana Kühl

Verkehr ist Schlüssel zur Klimaneutralität

Jana Kühl, Professorin für Radverkehrsmanagement Ostfalia Hochschule

Mit den in Deutschland neu geschaffenen Professuren für Radverkehr werden Radverkehrsthemen nun dezidiert in der Lehre aufgegriffen und Studierende ausgebildet, um Maßnahmen zur Radverkehrsförderung umzusetzen. Es rückt eine neue Generation an Verkehrsplanerinnen und Verkehrsplanern nach, die nachhaltige Mobilitätslösungen mit Nachdruck angeht und damit einen Wandel der Praxis beschleunigt, welche sich bisher zu einseitig auf den Autoverkehr konzentriert hat. In der Planungspraxis können wissenschaftliche Begleitforschungen dazu beitragen, geeignete Radverkehrslösungen zu entwickeln. Auch bieten Erkenntnisse der Radverkehrsforschung Orientierungen und Argumente zur Entwicklung des Radverkehrs. Der Bedarf hierfür ist groß. Viele Kommunen sind längst um eine Förderung des Radverkehrs bemüht, doch mangelt es oft an Unterstützung auf der Suche nach geeigneten Umsetzungen.

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VCÖ zum Weltumwelttag: Verkehr ist in Österreich weiterhin ein großes Umweltproblem

VCÖ (Wien, 4. Juni 2025) – Die gute Nachricht zum Welt-Umwelttag: Die Emissionen des Verkehrs sind in den vergangenen 20 Jahren deutlich gesunken. Die schlechte Nachricht: Der Verkehr ist nach wie vor ein großes Umweltproblem, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des Umweltbundesamts zeigt. So ist der Verkehr der größte Verursacher von Stickoxid- und Blei-Emissionen sowie für 43 Prozent der versiegelten Fläche und für 30 Prozent der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um Mobilität und Gütertransport umweltverträglicher und damit auch gesünder zu machen.

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Foto: Reinhard Oehner

VCÖ: Im Vorjahr passierten 18 von 32 tödlichen Radverkehrsunfällen im Ortsgebiet

VCÖ (Wien, am 2. Juni 2025) – Im Vorjahr passierten in Österreich 18 der 32 tödlichen Verkehrsunfälle von Radfahrerinnen und Radfahrer im Ortsgebiet, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ am Vortag des Welt-Fahrradtags aufmerksam. Davon war jedes dritte Todesopfer älter als 65 Jahre. Der VCÖ weist darauf hin, dass Gemeinden und Städte mit mehr Tempo 30 statt 50 die Verkehrssicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich erhöhen können. Gleichzeitig ist Tempo 30 eine sehr kostengünstige Maßnahme.

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