Aus der Forschung - Jana Kühl

Verkehr ist Schlüssel zur Klimaneutralität

Jana Kühl, Professorin für Radverkehrsmanagement Ostfalia Hochschule

Mit den in Deutschland neu geschaffenen Professuren für Radverkehr werden Radverkehrsthemen nun dezidiert in der Lehre aufgegriffen und Studierende ausgebildet, um Maßnahmen zur Radverkehrsförderung umzusetzen. Es rückt eine neue Generation an Verkehrsplanerinnen und Verkehrsplanern nach, die nachhaltige Mobilitätslösungen mit Nachdruck angeht und damit einen Wandel der Praxis beschleunigt, welche sich bisher zu einseitig auf den Autoverkehr konzentriert hat. In der Planungspraxis können wissenschaftliche Begleitforschungen dazu beitragen, geeignete Radverkehrslösungen zu entwickeln. Auch bieten Erkenntnisse der Radverkehrsforschung Orientierungen und Argumente zur Entwicklung des Radverkehrs. Der Bedarf hierfür ist groß. Viele Kommunen sind längst um eine Förderung des Radverkehrs bemüht, doch mangelt es oft an Unterstützung auf der Suche nach geeigneten Umsetzungen.

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VCÖ-Magazin 2024-02 Carsharing spart Platz, Geld und Ressourcen

Sharing-Angebote gibt es in immer mehr Städten und Gemeinden. Nutzerinnen und Nutzer schätzen die geringen Kosten und die Vorteile für die Umwelt. Tatsächlich reduziert die gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen den Energie- und Platzbedarf des Verkehrs.

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VCÖ: Beim Radverkehr in Österreich gibt es ein West-Ost Gefälle

VCÖ (Wien, am 2. Juni 2024) – In Westösterreich wird das Fahrrad von der Bevölkerung deutlich häufiger als Verkehrsmittel genutzt als in Ostösterreich, der Radverkehrsanteil an der Mobilität ist entsprechend höher, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse anlässlich des bevorstehenden Welttag des Fahrrads zeigt. Das „gelbe Trikot“ tragen die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger. Die meisten Fahrrad-Haushalte gibt es im Land Salzburg. Und Innsbrucks Bevölkerung nutzt häufiger das Fahrrad als Verkehrsmittel als das Auto. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich sehr groß, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ: Die Hälfte der Alltagswege ist kürzer als fünf Kilometer. Drei von vier Haushalten haben zumindest ein funktionstüchtiges Fahrrad.

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Foto: Sarah Duit