Aus der Forschung - Jana Kühl

Verkehr ist Schlüssel zur Klimaneutralität

Jana Kühl, Professorin für Radverkehrsmanagement Ostfalia Hochschule

Mit den in Deutschland neu geschaffenen Professuren für Radverkehr werden Radverkehrsthemen nun dezidiert in der Lehre aufgegriffen und Studierende ausgebildet, um Maßnahmen zur Radverkehrsförderung umzusetzen. Es rückt eine neue Generation an Verkehrsplanerinnen und Verkehrsplanern nach, die nachhaltige Mobilitätslösungen mit Nachdruck angeht und damit einen Wandel der Praxis beschleunigt, welche sich bisher zu einseitig auf den Autoverkehr konzentriert hat. In der Planungspraxis können wissenschaftliche Begleitforschungen dazu beitragen, geeignete Radverkehrslösungen zu entwickeln. Auch bieten Erkenntnisse der Radverkehrsforschung Orientierungen und Argumente zur Entwicklung des Radverkehrs. Der Bedarf hierfür ist groß. Viele Kommunen sind längst um eine Förderung des Radverkehrs bemüht, doch mangelt es oft an Unterstützung auf der Suche nach geeigneten Umsetzungen.

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VCÖ: CO2-Emissionen des Verkehrs im Vorjahr erneut gesunken

VCÖ (Wien, 4. Jänner 2024) – Im Vorjahr wurden in Österreich laut Fachverband der Mineralölindustrie um rund 240 Millionen Liter Sprit weniger getankt als im Jahr 2022. Damit sind die CO2-Emissionen des Verkehrs um rund 600.000 Tonnen zurückgegangen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Mit rund 20 Millionen Tonnen hat der Verkehr aber um über 40 Prozent mehr CO2 ausgestoßen als im Jahr 1990. Um den CO2-Ausstoß des Verkehrs im nötigen Ausmaß reduzieren zu können, braucht es zusätzliche Maßnahmen, wie Mobilitätsmanagement von Unternehmen, niedrigere Tempolimits und mehr öffentliche Verkehrsverbindungen.

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Vom Parkplatz zum Aufenthaltsort in Tulln

Der Nibelungenplatz im Stadtzentrum von Tulln war bisher ein Parkplatz. Im Jahr 2021 beschloss der Gemeinderat, den Platz zu einem begrünten, einladenden Treffpunkt umzugestalten.

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Visualisierung Projekt Stadtplatz Tulln