Aus der Forschung - Jana Kühl

Verkehr ist Schlüssel zur Klimaneutralität

Jana Kühl, Professorin für Radverkehrsmanagement Ostfalia Hochschule

Mit den in Deutschland neu geschaffenen Professuren für Radverkehr werden Radverkehrsthemen nun dezidiert in der Lehre aufgegriffen und Studierende ausgebildet, um Maßnahmen zur Radverkehrsförderung umzusetzen. Es rückt eine neue Generation an Verkehrsplanerinnen und Verkehrsplanern nach, die nachhaltige Mobilitätslösungen mit Nachdruck angeht und damit einen Wandel der Praxis beschleunigt, welche sich bisher zu einseitig auf den Autoverkehr konzentriert hat. In der Planungspraxis können wissenschaftliche Begleitforschungen dazu beitragen, geeignete Radverkehrslösungen zu entwickeln. Auch bieten Erkenntnisse der Radverkehrsforschung Orientierungen und Argumente zur Entwicklung des Radverkehrs. Der Bedarf hierfür ist groß. Viele Kommunen sind längst um eine Förderung des Radverkehrs bemüht, doch mangelt es oft an Unterstützung auf der Suche nach geeigneten Umsetzungen.

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VCÖ-Fachkonferenz: E-Kerosin allein kann Flugverkehr nicht auf Klimakurs bringen

Wien (3. Februar 2022) – Am Weg zum Klimaziel ist die Dekarbonisierung des Flugverkehrs eine besonders große Herausforderung. Der Ausstieg aus fossilem Flugtreibstoff und Umstieg auf E-Kerosin ist dabei alternativlos. Bei der VCÖ-Fachkonferenz wiesen heute die Fachleute darauf hin, dass die Umstellung auf E-Kerosin aus erneuerbarer Energie zu beschleunigen ist, aber darüber hinaus auch weitere Maßnahmen nötig sind, wie eine verursachergerechte Bepreisung und politische Vorgaben wie etwa CO2-Obergrenzen. Zentral ist auch, dass künftig weniger geflogen wird als im Vor-Covid-Jahr 2019.

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Foto: Sarah Duit

VCÖ: Überdimensionierte Stadtstraße aus Verkehrssicht nicht nötig, aber im krassen Widerspruch zu Klimazielen

VCÖ (Wien, 1. Februar 2022) - Die Räumung des Protestcamps löst nicht das Problem, dass die überdimensionierte Stadtstraße im krassen Widerspruch zu den Klimazielen und Mobilitätszielen der Stadt steht, betont der VCÖ. Nur Dialog führt zu konstruktiven und guten Lösungen, sieht der VCÖ die Stadtregierung gefordert. Aus Verkehrssicht ist die überdimensionierte Stadtstraße nicht notwendig, weil es erstens bessere Lösungen gibt und zweitens bessere Lösungen braucht, die im Einklang mit den Mobilitätszielen und Klimazielen der Stadt stehen, betont der VCÖ. Der VCÖ weist auf den rechtlichen Ausweg hin, den das ÖKOBÜRO bereits aufgezeigt hat.

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Foto: Sarah Duit