Aus der Forschung: Jürgen Zajicek

»Die Potenziale der Verkehrswende nützen«

Die Potenziale der Verkehrswende nützen

Die Potenziale der Verkehrswende können nur in Kombination mit einer Verlagerung von den heute meist auf der Straße stattfindenden Transporten auf die Schiene oder das Schiff voll ausgeschöpft werden. Dabei sollen E-Fahrzeuge die Verteil- und Zubringerfahrten – bis 300 Kilometer – zu den leistungsfähigen,´umweltverträglichen Langstreckentransporten übernehmen. Die Automatisierung im Transport und in der Logistik kann entscheidend dazu betragen, Prozesse bei umweltverträglichen Verkehrsträgern zu optimieren und damit deren Konkurrenzfähigkeit zu steigern. Damit kann eine entscheidende Verkehrsverlagerung auf die Schiene erreicht werden. Automatisierung und Digitalisierung werden unsere Arbeitswelt verändern. So werden sich die Berufsbilder im Verkehr und Transport durch Unterstützung eines höheren Automatisierungsgrades von den „lenkenden“ beziehungsweise „führenden“ Tätigkeitenhin zu den „überwachenden“ beziehungsweise „servicierenden“ Aufgaben verlagern. Mit zunehmender Automatisierung werden sich zudem Jobprofile ändern. Dies geht nicht zwangsläufig mit einer Reduktion an Arbeitsplätzen einher. Vielmehr werden sich Qualifikationsprofile verschieben und dadurch neue Jobs entstehen.

Foto: Wilke A

Jürgen Zajicek

Austrian Institute of Technology (AIT) 

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VCÖ: Oberösterreich erreichte im September mit 42 Prozent neuen Bundesland-Rekordwert bei neuzugelassenen Elektroautos

VCÖ (Wien, 14. Oktober 2026) – Noch nie war in einem Monat in einem Bundesland der Anteil neuzugelassener Elektroautos so hoch wie in Oberösterreich im September, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Bereits 42,2 Prozent der Neuwagen waren Elektroautos, an zweiter Stelle folgt das Burgenland mit 40 Prozent vor Vorarlberg mit 36 Prozent. Elektroautos reduzieren die Erdölabhängigkeit des Verkehrs und benötigen insgesamt weniger Energie als Pkw mit Verbrennungsmotor. Der VCÖ fordert ein Ende der steuerlichen Begünstigung von Firmenwagen mit Verbrennungsmotor. Ein Verbrenner-Aus bei Neuwagen ist deutlich vor dem Jahr 2035 erreichbar.

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Großspeicher ermöglicht nachhaltigen Logistik-Hub

Am Standort Hörsching verkehren täglich 250 bis 300 Lkw, 300 bis 400 Pkw und 300 Transporter bei Schachinger Logistik. Seit Frühjahr 2026 wird mit zwölf Container-Batterien, einer Leistung von 30 Megawatt und Kapazität von 60 Megawattstunden der größte Batteriespeicher Österreichs installiert – und direkt an die acht Megawatt starke Photovoltaik-Anlage angeschlossen. Der Eigenversorgungsgrad mit Strom wurde dadurch von 30 auf 95 Prozent angehoben.

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Elektronisches Schild bei Zufahrtskontrolle für Pkw in Mailand