Aus der Forschung: Jürgen Zajicek

»Die Potenziale der Verkehrswende nützen«

Die Potenziale der Verkehrswende nützen

Die Potenziale der Verkehrswende können nur in Kombination mit einer Verlagerung von den heute meist auf der Straße stattfindenden Transporten auf die Schiene oder das Schiff voll ausgeschöpft werden. Dabei sollen E-Fahrzeuge die Verteil- und Zubringerfahrten – bis 300 Kilometer – zu den leistungsfähigen,´umweltverträglichen Langstreckentransporten übernehmen. Die Automatisierung im Transport und in der Logistik kann entscheidend dazu betragen, Prozesse bei umweltverträglichen Verkehrsträgern zu optimieren und damit deren Konkurrenzfähigkeit zu steigern. Damit kann eine entscheidende Verkehrsverlagerung auf die Schiene erreicht werden. Automatisierung und Digitalisierung werden unsere Arbeitswelt verändern. So werden sich die Berufsbilder im Verkehr und Transport durch Unterstützung eines höheren Automatisierungsgrades von den „lenkenden“ beziehungsweise „führenden“ Tätigkeitenhin zu den „überwachenden“ beziehungsweise „servicierenden“ Aufgaben verlagern. Mit zunehmender Automatisierung werden sich zudem Jobprofile ändern. Dies geht nicht zwangsläufig mit einer Reduktion an Arbeitsplätzen einher. Vielmehr werden sich Qualifikationsprofile verschieben und dadurch neue Jobs entstehen.

Foto: Wilke A

Jürgen Zajicek

Austrian Institute of Technology (AIT) 

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VCÖ: Wien hat den höchsten E-Pkw Anteil, Niederösterreich die meisten Elektroautos

VCÖ (Wien, am 16. September 2026) – Sieben Prozent der Wiener Pkw sind Elektroautos, das ist im Bundesländervergleich der höchste Wert, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Österreichweit sind 5,8 Prozent des Pkw-Bestands Elektroautos. Mit 31. August waren in Österreich 309.392 Elektroautos gemeldet, wie heute veröffentlichte Daten der Statistik Austria zeigen. Die meisten davon mit fast 64.000 in Niederösterreich. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert mehr Tempo bei der Energiewende im Verkehr. Unter anderem soll die sogenannte Luxustangente bei Firmenwagen ökologisiert, der Sachbezug für Firmenwagen mit Verbrennungsmotor erhöht und die NoVA für Klein-Lkw mit Verbrennungsmotor wieder eingeführt werden.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Beim Radfahren gibt es große Bundesländer-Unterschiede – In Vorarlberg und Salzburg fahren die meisten mit dem Rad

VCÖ (Wien, 14. August 2026) – In Vorarlberg und Salzburg ist der Anteil häufig Fahrrad fahrender Personen am höchsten, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf nun vom Mobilitätsministerium veröffentlichte Daten hin. Österreichweit radeln 28 Prozent mindestens mehrmals pro Woche und 68 Prozent zumindest gelegentlich. 40 Prozent der Radfahrenden sind bereits mehrmals mit Elektrofahrrädern gefahren, in Vorarlberg sogar 58 Prozent. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich groß: 36 Prozent wohnen nur fünf Kilometer von der Arbeit oder Ausbildungsstätte entfernt, 56 Prozent weniger als zehn Kilometer. Um mehr Menschen den Umstieg aufs Fahrrad zu ermöglichen, fordert der VCÖ mehr Verkehrsberuhigung in den Städten und Gemeinden sowie den rascheren Ausbau des Radwegenetzes.

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Foto: Lächelnde Person auf Fahrrad. Im Hintergrund ist ein Markt zu sehen.