Aus der Forschung - Karl W. Steininger

Verkehr ist Schlüssel zur Klimaneutralität

Karl W. Steininger: Professor of Climate Economics and Sustainable Transition Wegener Center for Climate and Global Change, Universität Graz

Für die Klimaneutralität ist der Verkehr ein Schlüsselsektor, denn 30 Prozent der heutigen Treibhausgas-Emissionen entfallen auf eben diesen Bereich – davon zwei Drittel auf den Personenverkehr. Bedenklich ist allerdings zurzeit, dass diese Emissionen nicht nur nicht zurückgehen, sondern in den letzten Jahren sogar wieder angestiegen sind.
Es bedarf also einer Trendumkehr und das E-Auto wird dabei nicht die alleinige Lösung sein. Viele Probleme bleiben auch mit E-Auto bestehen: Lärm, Stauanfälligkeit, Unfallkosten und insgesamt hohe Fahrzeugkosten. Nötig sind daher Ausbau und Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs sowie eine vorausschauende Raumordnung, die den Zugang zu Orten, Gütern, Dienstleistungen oder Personen in erster Linie fußläufig oder mit Fahrrad und Öffentlichem Verkehr ermöglicht.

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Stau-Maut lässt Städte aufatmen

Internationale Beispiele, darunter London, Stockholm und Göteborg belegen die positiven Effekte der City-Maut.

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Foto: Anzeigetafel über eine Straße, welche auf die Stau-Maut hinweist

VCÖ-Factsheet: Wie der Anteil der Bahn am Gütertransport zu erhöhen ist

VCÖ - Mobilität mit Zukunft (Dezember 2020) – Angesichts der Klimakrise steht der Güterverkehr vor großen Herausforderungen. Die CO2-Emissionen des Lkw-Verkehrs haben sich seit dem Jahr 1990 mehr als verdoppelt. Die Klimaziele im Verkehr sind nur mit einem höheren Anteil des Schienengüterverkehrs zu erreichen.

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Foto: Rail Cargo Austria/David Payr