Aus der Forschung - Martin Russ

Sharing-Angebote müssen zugänglicher werden

Porträtfoto von Martin Russ
Martin Russ, Geschäftsführer AustriaTech

„Um die Nutzung von Sharing-Angeboten zu erhöhen, müssen diese zugänglicher und besser vermittelt werden. Wir entwickeln daher ein Phasenmodell für eine Informations-, Vernetzungs- und Monitoringstelle und erstellen einen Konkretisierungsfahrplan für die Umsetzung von Multimodalen Mobilitätsknoten. Zusätzlich sind die Sammlung und Klärung des Rechtsrahmens für Sharing-Angebote essenziell. Ein Gesamtkonzept zum Datenmonitoring wird Bestände, Potenziale und Wirkungen erfassen und harmonisierte Methoden für Evaluierungen und Prognosen schaffen. Weitere Aktivitäten umfassen Austauschformate, die Entwicklung eines Stakeholder-Einbindungskonzepts und das Sammeln von Erkenntnissen zu Wohnbau, Betrieben, Tourismus und Barrierefreiheit. AustriaTech koordiniert diese Maßnahmen und unterstützt so die erfolgreiche Umsetzung der Sharing-Strategie des Bundes.

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Sharing und Shuttle via App in Baden

Die Stadt Baden bietet seit September 2022 in Kooperation mit der Plattform ÖBB 360° ein Bündel an Leihfahrzeugen. Zentrales Element aller Angebote ist die App „wegfinder“. Im ersten Jahr legten die in 40 Abstellzonen zur Verfügung stehenden 70 E-Scooter mehr als 66.000 Kilometer zurück. Zusätzlich gibt es 30 Citybikes, die Hälfte davon mit Elektro-Antrieb, und vier E-Pkw.

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Bild des Sharingangebots in Baden

Baden-Württemberg plant Umsetzung einer Mobilitätsgarantie bis zum Jahr 2030

Das deutsche Bundesland Baden-Württemberg plant eine Mobilitätsgarantie für seine mehr als elf Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. In urbanen Gebieten soll es einen 15-Minuten-Takt des Öffentlichen Verkehrs geben, in ländlichen zumindest einen 30-Minuten-Takt. Als Ergänzung sind On-Demand-Angebote für die letzte Meile geplant.

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Bild eines Busses und einer Straßenbahn in Baden Würtemberg