Aus der Forschung - Martin Russ

Sharing-Angebote müssen zugänglicher werden

Porträtfoto von Martin Russ
Martin Russ, Geschäftsführer AustriaTech

„Um die Nutzung von Sharing-Angeboten zu erhöhen, müssen diese zugänglicher und besser vermittelt werden. Wir entwickeln daher ein Phasenmodell für eine Informations-, Vernetzungs- und Monitoringstelle und erstellen einen Konkretisierungsfahrplan für die Umsetzung von Multimodalen Mobilitätsknoten. Zusätzlich sind die Sammlung und Klärung des Rechtsrahmens für Sharing-Angebote essenziell. Ein Gesamtkonzept zum Datenmonitoring wird Bestände, Potenziale und Wirkungen erfassen und harmonisierte Methoden für Evaluierungen und Prognosen schaffen. Weitere Aktivitäten umfassen Austauschformate, die Entwicklung eines Stakeholder-Einbindungskonzepts und das Sammeln von Erkenntnissen zu Wohnbau, Betrieben, Tourismus und Barrierefreiheit. AustriaTech koordiniert diese Maßnahmen und unterstützt so die erfolgreiche Umsetzung der Sharing-Strategie des Bundes.

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Mehr Mobilitätsstationen für Stadt und Land

Mobilitätsstationen werten Haltestellen des Öffentlichen Verkehrs durch zusätzliche Sharing-Angebote auf. Ursprünglich gab es sie nur in Städten. Mittlerweile sind sie auch in Regionen erfolgreich, reduzieren die Auto-Abhängigkeit und erhöhen die Freiheit in der Verkehrsmittelwahl.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash

Mit flexiblen Angeboten Auto–Abhängigkeit reduzieren

Weniger als die Hälfte der Bevölkerung in Österreich wohnt in fußläufiger Distanz zu einem guten Angebot an öffentlichen Verkehrsverbindungen. Insbesondere dünn besiedelte und zersiedelte Regionen sind durch den Öffentlichen Verkehr nur lückenhaft erschlossen. Rund die Hälfte der Bevölkerung sieht eingeschränkte Betriebszeiten an Randzeiten und Wochenenden als große Barriere bei der Nutzung. Auto-Abhängigkeit ist die Folge und verursacht zusätzliche CO2-Emissionen sowie für die Bevölkerung hohe Kosten.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash