Aus der Forschung - Sibylla Zech und Elias Grinzinger

Verkehrsberuhigung ist Mobilitätsbelebung in Stadt und Land

Sibylla Zech und Elias Grinzinger, TU Wien – Forschungsbereich Regionalplanung und Regionalentwicklung / land.mobil:LAB

„Verkehrsberuhigung ist Mobilitätsbelebung, im städtischen und ganz besonders im ländlichen Raum. Weniger Autoverkehr bedeutet mehr und sichere Mobilität für die Menschen, die vor Ort leben, arbeiten, einkaufen, zu Gast sind und Zeit verbringen. Dorfstraßen und Dorfplätze werden zu aktiven Mobilitätsräumen, wenn sie zum Gehen und Radfahren, zum schnellen Schritt auf kurzen Wegen und zum Schlendern und sich hallo Sagen, einladen. Barrierefrei und nachhaltig in den Straßen und Gassen unserer Dörfer unterwegs sein zu können, ist für  viele Mobilitätsbedürfnisse noch nicht ausreichend möglich, etwa für Menschen, die mit Kinderwagen, Rollstuhl, Gehhilfen, Lastenrad, Transportwagerl, Taschen oder Trolley  unterwegs sind. Hier braucht es noch viel mehr Aufmerksamkeit. Verkehrsberuhigung ist ein essenzieller Baustein zur Stärkung der Ortskerne, der Baukultur und der Lebensqualität am Land. Zersiedelung wiederum untergräbt diese Qualität, weil sie lange Wege bedingt. Wichtig ist daher eine flächensparende Siedlungsentwicklung, die auf vorhandene Zentren fokussiert und kurze Wege ermöglicht.“

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VCÖ unterstützt Forderung nach lebenslangem Führerscheinentzug für Extremraser

VCÖ (Wien, 28. Jänner 2026) – Die Mobilitätsorganisation VCÖ unterstützt den Vorstoß von Salzburgs Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll, für Extremraser einen lebenslangen Führerscheinentzug zu ermöglichen. Extremraser sind eine kleine Minderheit, die das Leben und die Gesundheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gefährden. Der VCÖ erwartet durch die Androhung eines lebenslangen Führerscheinentzugs eine präventive Wirkung.

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Foto: Th. Reinhardt pixelio.de

VCÖ-Fachveranstaltung: Zero Emission Logistik in Städten

Das Potenzial für Zero-Emission-Logistik ist in den Städten groß. Das war ein Ergebnis dieser VCÖ-Fachveranstaltung, an der am 20. Jänner 2026 mehr als 180 Interessierte teilnahmen. Der verstärkte Einsatz von emissionsfreien Fahrzeugen, wie Transportfahrräder und Elektro-Transporter, bringt vielfache Vorteile. Bevölkerung und Umwelt profitieren durch weniger Emissionen und weniger Lärm, die Unternehmen können sich einiges an Kosten sparen. Praxis-Beispiele auch aus Österreich zeigen sehr positive Erfahrungen mit emissionsfreien Fahrzeugen. Expertinnen und Experten fordern verstärkte Maßnahmen, um den Anteil von Elektro-Transportern und Cargo-Bikes im städtischen Güter- und Lieferverkehr zu erhöhen.

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Foto von Lastenfahrzeug