Aus der Foschung – Jutta Deffner

„Positive Gesamtatmosphäre für alle Reisenden schaffen“

Porträtfoto von Jutta Deffner
Jutta Deffner, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)

„In der Studie „Bahnhof der Zukunft als intermodale Plattform“ haben wir in mehreren Befragungen erhoben, was es aus Sicht (potenzieller) Nutzerinnen und Nutzer braucht, um Bahnhöfe zu zentralen, attraktiven Orten der Mobilität zu machen. Dazu zählt insbesondere die Notwendigkeit einer positiven Gesamtatmosphäre für alle Reisenden. Sie vereint lückenlose und einheitliche räumliche Orientierung, Sicherheit sowie Aufenthalts- und Wartequalität und nicht zuletzt Sauberkeit. Darüber hinaus besteht ein Bedarf an qualitativ hochwertigen intermodalen Angeboten, die über den klassischen Öffentlichen Verkehr hinausgehen, wie Bike-and-Ride und Sharingmobilität inklusive einer anbieterübergreifenden, niederschwelligen Information und Kommunikation, wie diese Angebote in der Praxis funktionieren. Viele Menschen haben noch wenig bis keine Erfahrung damit und müssen diese erst sammeln. Gute Kommunikation sollte Lust darauf machen und zur Nutzung einladen. An Bahnhöfen als öffentliche Orte einer zukunftsfähigen Mobilitätskultur erwarten die Nutzerinnen und Nutzer, dass sie sich gut umsorgt fühlen und flexibel mobil sein können.“

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VCÖ: Autos heizen sich in der Sonne gefährlich auf

VCÖ (Wien, 9. Juli 2024) – Österreich erwartet diese Woche wieder viel Hitze. Die Mobilitätsorganisation VCÖ weist darauf hin, dass sich parkende Autos an heißen Tagen binnen ein paar Minuten massiv aufheizen. Deshalb keinesfalls Kinder oder Hunde im abgestellten Auto sitzen lassen, das ist lebensgefährlich! Der VCÖ betont, dass es bei Großparkplätzen mehr Bäume braucht. Eine entsprechende gesetzliche Vorgabe ist umzusetzen. In Städten und Gemeinden sind zudem auch entlang der Straßen Bäume wichtig, auch damit Gehsteige nicht in der prallen Sonne liegen.

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Mehr Radabstellanlagen an Haltestellen schaffen

In Vorarlberg spielt das Rad eine große Rolle als Zubringer zum Öffentlichen Verkehr. 77 Prozent der Menschen in Vorarlberg erreichen den nächsten Knotenpunkt des Öffentlichen Verkehrs mit dem Rad in maximal zehn Minuten. Der Verkehrsverbund Vorarlberg fördert die Kombination von Rad und Öffentlichem Verkehr.

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Zwei Personen laden ein Fahrrad in eine Zug ein.