Aus der Praxis – Alexander Frötscher

„Bevorrangung des Öffentlichen Verkehrs durch C-ITS“

Porträtfoto von Alexander Frötscher
Alexander Frötscher, AustriaTech

„C-ITS steht für Datenkommunikation zwischen Fahrzeug und Verkehrsinfrastruktur. Diese Vernetzung wird in der Öffentlichkeit oft stark mit privaten Pkw verbunden. Die Technologie kommt jedoch speziell auch bei öffentlichen Mobilitätsangeboten und Services zur Anwendung. Der Einsatz von C-ITS ermöglicht eine effektive Bevorrangung des Öffentlichen Verkehrs, aber auch von Einsatzfahrzeugen, an Kreuzungen mit entsprechend ausgerüsteten Ampeln. Dies wirkt sich positiv auf den Linienbetrieb aus: Die Fahrzeiten werden optimiert und damit erhöhen sich auch Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit des Öffentlichen Verkehrs. Darüber hinaus wird das Fahrpersonal beim vorausschauenden und energiesparenden Fahren sowie auch in verkehrskritischen Situationen unterstützt. Die Einführung von C-ITS basiert auf EU-weit einheitlichen technischen Spezifikationen, die in der C-Roads Plattform definiert und öffentlich zugänglich gemacht werden. Derzeit ist C-ITS in mehr als 50 Städten in der EU im Einsatz. In Österreich wird die Bevorrangung mittels C-ITS auf ersten Streckenabschnitten in Wien, Graz, Linz und Klagenfurt umgesetzt.“

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Aus der Praxis - Reinhard Wöhrenschimmel

Verstärktes Teilen von Fahrzeugen leistet einen Beitrag zur Mobilitätswende

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VCÖ: Beim Radverkehr in Österreich gibt es ein West-Ost Gefälle

VCÖ (Wien, am 2. Juni 2024) – In Westösterreich wird das Fahrrad von der Bevölkerung deutlich häufiger als Verkehrsmittel genutzt als in Ostösterreich, der Radverkehrsanteil an der Mobilität ist entsprechend höher, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse anlässlich des bevorstehenden Welttag des Fahrrads zeigt. Das „gelbe Trikot“ tragen die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger. Die meisten Fahrrad-Haushalte gibt es im Land Salzburg. Und Innsbrucks Bevölkerung nutzt häufiger das Fahrrad als Verkehrsmittel als das Auto. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich sehr groß, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ: Die Hälfte der Alltagswege ist kürzer als fünf Kilometer. Drei von vier Haushalten haben zumindest ein funktionstüchtiges Fahrrad.

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Foto: Sarah Duit