Aus der Praxis – Alexander Frötscher

„Bevorrangung des Öffentlichen Verkehrs durch C-ITS“

Porträtfoto von Alexander Frötscher
Alexander Frötscher, AustriaTech

„C-ITS steht für Datenkommunikation zwischen Fahrzeug und Verkehrsinfrastruktur. Diese Vernetzung wird in der Öffentlichkeit oft stark mit privaten Pkw verbunden. Die Technologie kommt jedoch speziell auch bei öffentlichen Mobilitätsangeboten und Services zur Anwendung. Der Einsatz von C-ITS ermöglicht eine effektive Bevorrangung des Öffentlichen Verkehrs, aber auch von Einsatzfahrzeugen, an Kreuzungen mit entsprechend ausgerüsteten Ampeln. Dies wirkt sich positiv auf den Linienbetrieb aus: Die Fahrzeiten werden optimiert und damit erhöhen sich auch Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit des Öffentlichen Verkehrs. Darüber hinaus wird das Fahrpersonal beim vorausschauenden und energiesparenden Fahren sowie auch in verkehrskritischen Situationen unterstützt. Die Einführung von C-ITS basiert auf EU-weit einheitlichen technischen Spezifikationen, die in der C-Roads Plattform definiert und öffentlich zugänglich gemacht werden. Derzeit ist C-ITS in mehr als 50 Städten in der EU im Einsatz. In Österreich wird die Bevorrangung mittels C-ITS auf ersten Streckenabschnitten in Wien, Graz, Linz und Klagenfurt umgesetzt.“

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Hochleistungsnetz für die Bahn in Europa vorantreiben

Mit dem Trans-Europäischen Verkehrsnetz (TEN-V) soll bis zum Jahr 2050 ein umfassendes Verkehrsnetzwerk aufgebaut werden. Das Ziel sind effiziente multimodale Verkehrsverbindungen im Personen- und Güterverkehr.

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VCÖ: Fast zwei Drittel der Verkehrsunfälle passieren im Ortsgebiet – mit mehr Tempo 30 Verkehrssicherheit in Gemeinden und Städten erhöhen

VCÖ (Wien, 17. April 2024) – In den ersten drei Quartalen des Vorjahres ereigneten sich 64 Prozent der Verkehrsunfälle mit Personenschaden im Ortsgebiet, macht der VCÖ aufmerksam. Der Nationalrat behandelt heute die StVO-Novelle, die es den Gemeinden und Städten erleichtern wird, Tempo 30 umzusetzen. Die Mobilitätsorganisation VCÖ sieht darin einen wichtigen Schritt zu mehr Verkehrssicherheit, insbesondere für die Schwächsten im Verkehr. Mehr als 90 Prozent der Fußgängerunfälle ereignen sich im Ortsgebiet. Tempo 30 statt 50 halbiert den Anhalteweg, reduziert die Zahl der Unfälle, rettet Menschenleben.

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